Paul Badde führt ein Gespräch mit Pater Peter Gumpel SJ in Rom über die Päpste, die der in seinem langem Leben kennengelernt und miterlebt hat. Besonders hörenswert seine Aussagen zum Selisprechungsprozess für Papst Pius XII.
Wer Paul Baddes ganzes Interview für gloria tv sehen möchte klicke hier .
Das Fundstück stammt vom blog et nunc: klicken
Samstag, 21. Dezember 2013
Das mußte mal gesagt werden
Neu bedeutet nicht immer auch besser, es gab schon Neues, das eindeutig schlechter als das Nicht-Neue war. Klar ausgesprochen hat das lesens-und dankenswerterweise Joseph Bordat hier: klicken
Ebenso weist er auf die aus PR und Ideologie übernommenen "Denk"modelle, daß das Nicht-Neue immer auf Trotz und Starre schließen ließe, was eigentlich jede Tradition zunichte aber zumindest verdächtig macht- auch die Tradierung einmal für richtig und gut Erkanntens in der Glaubenslehre.
Und wenn man Wahrheiten nicht modernisieren kann, dann greift man die Kategorie Wahrheit selbst an und schließt sich Pontius Pilatus mit der Frage: "Was ist Wahrheit?" an- um diese gleich selber zu beantworten: es könne keine allgemeingültige Wahrheit geben- womit wir mitten im schönsten Relativismus sind, was von seinen Vertretern -auch theologischerseits- nicht mehr schamhaft bemäntelt sondern stolz der Welt verkündet wird.
Man darf gespannt sein, wie weit unsere Glaubensrelativierer bei der "Erneuerung" der Wahrheit, so wie sie sie verstehen, gehen werden.
Mehrere Kostproben haben sie uns ja schon gegeben, als sie erleichtert berichteten, daß nach 2000 Jahren Windstille und Stagnation in der von Rom geleiteten Kirche nun endlich endlich aufgebriste Luftströmungen zu vermelden seien, endlich auch die windabweisenden Doktrinen und Dogmen auf den Prüfstand der Modernitäts- Zeitgeist-und PR-tauglichkeit gestellt werden. Dass sich nun endlich alles alles wenden muß.
Schaun mer mal.
Freitag, 20. Dezember 2013
Wenn Zwerge den Aufstand proben oder immer wieder Limburg
Wenn man sehen möchte, wie selbst Zwerge einen halbwegs wahrnehmbaren Aufstand anzetteln können, muß man in diesen Tagen nur nach Limburg schauen. Ja schon wieder- oder immer noch !?
Dort hat nun ein Ex-Politiker eine neue Aufgabe entdeckt - er möchte auf seine älteren Tage noch Revolutionsführer werden - ein später Amateur-Spartacus an der Spitze des Zuges gegen Rom?
Vielleicht sollte er sich einen battle-name zulegen, der Filmemacher späterer Zeit dazu anregt, monumentale Historienschinken à la Spartacus auch über ihn zu drehen. Das wäre, wenn man beispielsweise Krempel hieße (ja- wirklich, wir können nichts dafür) natürlich etwas prekär. "Der Aufstand des Krempels"...hmmm.
Es kann natürlich auch sein, daß die Limburger unter Entzugserscheinungen leiden, was ihre Medienpräsenz angeht - schon seit Tagen, ja fast Wochen keine Pressemeldungen von der Lahn (von manchen schon mit dem Tiber verwechselt) mehr - da nun sah unser wackerer Mannesmut-vor-Paptsthronen-Zurschausteller seine Stunde gekommen: er schrieb einen (Droh)-Brief an den Mann in Weiß. Ganz offiziell über die Nuntiatur. Die Urenkel sollen schließlich etwas zu erzählen haben. Da also droht er den o.g. Aufstand an, zählt auf, was er und seinesgleichen alles tun werden, sollte der Pontifex ihren Forderungen nicht nachkommen. Das Lutherjahr ist doch erst 2017? Jetzt schon Thesenanschlag reloaded am Limburger Domtor?
Und dann besinnt sich der Mann - spät aber immerhin- noch auf sein Christsein (das er sogar politisch-wenn man der CDU diesen Status noch zubilligen möchte- vertreten hat) und macht sich um die Zukunft, des von ihm verfolgten Bischofs TvE Sorgen. Dem möge man doch in Rom eine so weit wie möglich von der Lahn entfernte, bedeutungslose Wirkungsstätte zuweisen- andernfalls: siehe oben. Christliche Nächstenliebe pur, oder?
Der Kreuzknappe hat auch berichtet: klicken
und die Rheinzeitung auch: klicken
und hier noch ein ganz besonderes Krempel-Schmankerl : klicken
Dort hat nun ein Ex-Politiker eine neue Aufgabe entdeckt - er möchte auf seine älteren Tage noch Revolutionsführer werden - ein später Amateur-Spartacus an der Spitze des Zuges gegen Rom?
Vielleicht sollte er sich einen battle-name zulegen, der Filmemacher späterer Zeit dazu anregt, monumentale Historienschinken à la Spartacus auch über ihn zu drehen. Das wäre, wenn man beispielsweise Krempel hieße (ja- wirklich, wir können nichts dafür) natürlich etwas prekär. "Der Aufstand des Krempels"...hmmm.
Es kann natürlich auch sein, daß die Limburger unter Entzugserscheinungen leiden, was ihre Medienpräsenz angeht - schon seit Tagen, ja fast Wochen keine Pressemeldungen von der Lahn (von manchen schon mit dem Tiber verwechselt) mehr - da nun sah unser wackerer Mannesmut-vor-Paptsthronen-Zurschausteller seine Stunde gekommen: er schrieb einen (Droh)-Brief an den Mann in Weiß. Ganz offiziell über die Nuntiatur. Die Urenkel sollen schließlich etwas zu erzählen haben. Da also droht er den o.g. Aufstand an, zählt auf, was er und seinesgleichen alles tun werden, sollte der Pontifex ihren Forderungen nicht nachkommen. Das Lutherjahr ist doch erst 2017? Jetzt schon Thesenanschlag reloaded am Limburger Domtor?
Und dann besinnt sich der Mann - spät aber immerhin- noch auf sein Christsein (das er sogar politisch-wenn man der CDU diesen Status noch zubilligen möchte- vertreten hat) und macht sich um die Zukunft, des von ihm verfolgten Bischofs TvE Sorgen. Dem möge man doch in Rom eine so weit wie möglich von der Lahn entfernte, bedeutungslose Wirkungsstätte zuweisen- andernfalls: siehe oben. Christliche Nächstenliebe pur, oder?
Der Kreuzknappe hat auch berichtet: klicken
und die Rheinzeitung auch: klicken
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Mittwoch, 18. Dezember 2013
Die deutsche Krankheit - Morbus Teutonicus
Trotz oder gerade wegen des neuen Pontifikates, das sie vermeintlich ein vielversprechendes Frühlingslüftchen verspüren ließ, sind unsere wackeren teutonischen Bischöfe, einige sogar mit Kardinalshut, wieder auf Gegenkurs zum römischen Flaggschiff.
Gerade ist die alte, seit des Doktor Martinus L.´s Zeiten auch bei Katholiken latente, teutonische Krankheit des ständigen Widerspruchs zu Rom, wieder virulent geworden.
Was sagt das Lehramt? Keine Hl. Kommunion für die notorischen wiederverheirateten Geschiedenen- mit Hinweis auf das 6. Gebot und die Sakramentenlehre?
Wie bitte? Wir verstehen so schlecht...leider sind die Ohren der Adressaten in den Ordinariaten chronisch durch eine Art Autoimmunkrankheit gegen Botschaften vom Tiber verschlossen. Nicht nur Bayern schleudern dem trotzig ihr "mia san mia" entgegen und beeilen sich, im Schulterschluss mit und im vorauseilenden Gehorsam gegenüber der Veröffentlichten Meinung, fast tagein tagaus von den Bildschirmen der Nation in die Wohnzimmer derselben diktiert, nützlich und zu Diensten zu sein- gegen den Mann in Weiß, die Kurie (die gerade die Rolle des Bösewichts übernehmen mußte, weil der Pontifex POY -und deshalb zunächst ungeeignet ist) und das Lehramt.
Keine Hl. Kommunion für die o.g..? Da weiß man es in deutschen Ordinariaten besser, demokratisch soll befunden werden, barmherzig, dezentralisiert, nach Demoskopie-nicht nach ewiger Gültigkeit der Wahrheit.
Wahrheit wird völlig überschätzt, weiß man dort. Da hält man es mit Pilatus: "was ist Wahrheit?"
Da wird das Sant´Uffizio in die Schranken gewiesen, Mannesmut ( wirklich? welche Gefahren drohen denn?) vor Fürstenthronen.... da werden einzelne Worte des Papstes gegen ihn und andere instrumentalisiert, um der eigenen Position medienbeifallheischend, hämisch Nachdruck zu verleihen.
Dienstag, 17. Dezember 2013
Fundstück des Tages
kein Grund zur Freude -oder eine POY kommt selten allein.
Gefunden bei einfach entfachend: klicken
und noch eine kleine Neuigkeit am Rande: Papst Franziskus hat erstmals in seiner Amtszeit ein Schreiben mit dem päpstlichen Zusatz PP unterschrieben.
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und noch eine kleine Neuigkeit am Rande: Papst Franziskus hat erstmals in seiner Amtszeit ein Schreiben mit dem päpstlichen Zusatz PP unterschrieben.
Montag, 16. Dezember 2013
Für alle Kirchenerneuerer,
besonders für unsere Freiburger Freunde und als Erinnerungsstütze, was es eigentlich mit der Entweltlichung auf sich hatte: die Freiburger Rede
Quiz
Die heutige Preisfrage* in unserem diesjährigen Multiple-choice-Adventsquiz lautet:
Wer sagte: "Die Kirche ist kein Zufluchtsort für traurige Menschen...." ?
A: Jesus Christus (die Mühseligen und Beladenen sollen zur Konkurrenz gehen, oder zu Hause bleiben)
Wer sagte: "Die Kirche ist kein Zufluchtsort für traurige Menschen...." ?
A: Jesus Christus (die Mühseligen und Beladenen sollen zur Konkurrenz gehen, oder zu Hause bleiben)
B: Papst Urban II (schickte die Unzufriedenen, Traurigen, Enterbten an den Jordan)
C: Martin Luther (wollte lieber Urvater der miesepetrigen Grünen werden)
D: Papst Franziskus (der Chef, der keine schlechte Stimmung in seinem Laden duldet) ...
* nur eine Antwort ist richtig
Sonntag, 15. Dezember 2013
Freitag, 13. Dezember 2013
Kardinal Schönborn nennt Ross und Reiter
Schönborn kritisiert die Kurie in der causa Williamson
Bei dieser Buchpräsentation kritisierte der Wiener Kardinal das Verhalten der Kurie während des Benedetto-Pontifikates -insbesondere aber in der Causa Williamson.
" Es ist viel über die Kommunikationsfehler während des Ratzinger-Pontifikates gesagt worden" so Schönborn wörtlich " ich aber denke, daß er ein Meister der Kommunikation ist." Dabei hob der Wiener Erzbischof besonders die causa Williamson hevor.Die Shoah-Leugnung Bischof Williamsons, die erst nach der Aufhebung der Exkommunikation der 4 FSPPX-Bischöfe bekannt geworden war, "hatte einen weltweiten Entrüstungssturm hervorgerufen, auf den der Papst mit einem dramatischen Brief an alle Bischöfe der Welt reagierte."
"Die interne Kommunikation des Hl. Stuhls war katastrophal" erinnert sich der Kardinal " Papst Benedikt rang sich zu dem ungeheuren Entschluss durch, allen Bischöfen der Welt einen Brief zu schreiben, der " so EB Schönborn weiter " ein Meisterwerk der Demut, der Präzision und der Einfachheit ist" "Bei dieser Gelegenheit fragte ich ihn, warum keiner der involvierten Purpurträger die Verantwortung für dieses Desaster auf sich genommen habe. Der direkt Verantwortliche war Kardinal C.Hoyos ( als Präsident der Päpstl. Kommission Ecclesia Dei) und mit ihm Kardinalstaatssekretär Bertone- ganz sicher nicht Papa Benedetto, der die ganze Last, in dieser Situation Klarheit zu schaffen auf sich nahm."
In der Vergangenheit-so VaticanInsider weiter- hatte Kardinal Schjönborn mehrmals die Römische Kurie kritisiert - bezüglich des Mißbrauchskandals in direkter Konfrontation zu Kardinal Sodano und hatte vom Papst immer wieder die Ersetzung des Kardinalstaatssekretärs gefordert.
Quelle. VaticanInsider /La Stampa
Hier geht´s zum Originalartikel : klicken
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Up-date of the Year
Es scheint sich wie ein roter Faden durch das aktuelle Pontifikat zu ziehen: etwas wird gesagt, geschrieben, veröffentlicht-und dann dementiert, uminterpretiert und/oder zurückgezogen.
An diesem Beispiel sieht man mal wieder sehr gut, was sich die säkularen Medien von Papst Franziskus erhoffen und erwarten. Hätte der Blogger nicht auf den Fehler hingewiesen, wüsste jetzt alle Welt, warum der Papst eigentlich zur "Person of the Year" gewählt wurde.
Der Aufmerksamkeit einiger amerikanischer Blogger verdanken wir, daß jetzt der eigentliche Grund für die Nominierung von Papst Franziskus für die Auswahlliste zur "Person of the Year" bekannt wurde, obwohl auch der ganz schnell wieder von der Bildfläche entfernt wurde: da schrieb das TIME-Magazin, man habe ihn nominiert weil er " als erster jesuitischer Papst Dogma und Luxus der katholischen Kirche abschaffe".
Einige aufmerksame katholische Leser machten dann die Redaktion per Tweet darauf aufmerksam, daß das nicht stimme und daß der Papst keineswegs Dogmen abschaffe. Daraufhin verschwand diese Formulierung, -und die Begründung lautete nun, er habe die Herzen der Menschen gewonnen und schaffe den Prunk der katholischen Kirche ab.
Die blamable und verräterische Originalversion- die die wahre Motivation und das wahre Unwissen der TIME-Macher zeigte, verschwand auffallend schnell und gründlich aus dem Zugriffsbereich der Internet-User. Aber doch nicht ganz spurlos- wie man hier sehen kann:
![]() |
| Quelle: Screenshot aus dem google-cache der Originalseite von Time wie sie am 8.12.2013 02:33:13 noch im Netz stand. (zum Vergrößern draufklicken) |
Man kann sich vorstellen, daß die Erstfassung wohl kaum die Begeisterung und Zustimmung des Hl. Stuhls und so vieler Katholiken weltweit gefunden hätte.
Inzwischen gibt es eine zweite Seite des Time Magazins, wo der Text mit dem Dogma fehlt:
Inzwischen gibt es eine zweite Seite des Time Magazins, wo der Text mit dem Dogma fehlt:
![]() |
| Quelle: Screenshot aus der aktuellen Seite von Time, die man hier aufrufen kann Unterhalb des Bildes findet sich dann auch die Feststellung, dass das mit dem Dogma falsch gewesen sei. |
An diesem Beispiel sieht man mal wieder sehr gut, was sich die säkularen Medien von Papst Franziskus erhoffen und erwarten. Hätte der Blogger nicht auf den Fehler hingewiesen, wüsste jetzt alle Welt, warum der Papst eigentlich zur "Person of the Year" gewählt wurde.
Erfrischung gefällig?
Wofür ein Papst heutzutage nicht alles herhalten muß ! Den einen dient er als Windmaschine und je nach Standort verspüren sie einen frischen Wind oder ein Frühlingslüftchen, die nun die katholische Kirche durchwehen - nach - wie es aussieht - knapp 2000 Jahren Windstille, den anderen ist er eine Erfrischung, so z.B. gerade den Verantwortlichen des Senders phoenix, die uns vorher jahrelang mit geklitterten Historienschmonzetten aus dem finsteren Vatican ("Die Macht de Päpste" und drgl. Pay-TV-würdige Doku-Soaps mehr) gequält haben, deren Aussagen nicht mal einem Blick zu Wikipedia standhalten konnten, dafür aber in opulenter Ausstattung schwelgten. Auch dort hat man jetzt Bescheidenheit und Armut als hohes Gut entdeckt und möchte nicht zurückstehen. Also schickt man gerade "Erfrischend anders - Papst F." auf die Bildschirme der Nation.
Wieder andere halten ihn für ein Ein-Mann-Abriß-Kommando oder für eine Projektionsfläche eigener Ich-bin-Kirche-Phantasien, für den ranghöchsten Verfechter von Kommunismus oder wahlweise Sozialismus, für einen PR-Mann der Firma Ford usw. usw.
Nur als Nachfolger Petri scheint die breite Masse ihn, the POY, nicht wahrzunehmen.
Wieder andere halten ihn für ein Ein-Mann-Abriß-Kommando oder für eine Projektionsfläche eigener Ich-bin-Kirche-Phantasien, für den ranghöchsten Verfechter von Kommunismus oder wahlweise Sozialismus, für einen PR-Mann der Firma Ford usw. usw.
Nur als Nachfolger Petri scheint die breite Masse ihn, the POY, nicht wahrzunehmen.
Maaloula
Zum dritten mal müssen wir uns mit diesem uralten christlichen (wie lange noch?) Städtchen in Syrien beschäftigen. Wir hatten hier und hier berichtet.
Nachdem Maaloula -nach einer ersten Belagerung und Eroberung und den folgenden Massakern an christlichen Bewohnern durch die rebellischen Dschihadisten zunächst von der regulären syrischen Armee befreit worden war- haben die fanatischen Jabbat-Al-Nusra-Milizen, von einer Fatwa eines Islamlehrers, der die Rechtmäßigkeit aller Gewalttaten im Namen Allahs und des Propheten bestätigte, befeuert, Maaloula erneut erobert und das Kloster der Hl. Thekla gestürmt.
Wie wir schon schrieben, betreuten dort bis zu diesem Zeitpunkt 20 Nonnen 40 Waisenkinder-über deren Schicksal man nichts erfuhr, wohl aber daß die "tapferen Gotteskrieger" von eigenen Gnaden 12 der Ordensschwestern als Geiseln verschleppten und bis heute in ihrer Gewalt halten ( was auf keinen Fall Gutes bedeuten kann), sie benutzten sie wahlweise als lebende Schutzschilde gegen Angriffe der Armee oder als Druckmittel gegen die Assad-Regierung bzw. die Christen im Lande.
Zur Zeit weiß man nichts über ihren Aufenthaltsort oder ob sie überhaupt noch leben. Das Einzige, was man weiß, ist, dass ihre mutigen Entführer ihnen ihre Kreuze weggenommen haben. Vielleicht ja aus Angst, Jesus Christus könnte doch der richtige Gott sein....da will man besser nicht mit dem Kreuzsymbol konfrontiert werden.
Nachdem Maaloula -nach einer ersten Belagerung und Eroberung und den folgenden Massakern an christlichen Bewohnern durch die rebellischen Dschihadisten zunächst von der regulären syrischen Armee befreit worden war- haben die fanatischen Jabbat-Al-Nusra-Milizen, von einer Fatwa eines Islamlehrers, der die Rechtmäßigkeit aller Gewalttaten im Namen Allahs und des Propheten bestätigte, befeuert, Maaloula erneut erobert und das Kloster der Hl. Thekla gestürmt.
Wie wir schon schrieben, betreuten dort bis zu diesem Zeitpunkt 20 Nonnen 40 Waisenkinder-über deren Schicksal man nichts erfuhr, wohl aber daß die "tapferen Gotteskrieger" von eigenen Gnaden 12 der Ordensschwestern als Geiseln verschleppten und bis heute in ihrer Gewalt halten ( was auf keinen Fall Gutes bedeuten kann), sie benutzten sie wahlweise als lebende Schutzschilde gegen Angriffe der Armee oder als Druckmittel gegen die Assad-Regierung bzw. die Christen im Lande.
Zur Zeit weiß man nichts über ihren Aufenthaltsort oder ob sie überhaupt noch leben. Das Einzige, was man weiß, ist, dass ihre mutigen Entführer ihnen ihre Kreuze weggenommen haben. Vielleicht ja aus Angst, Jesus Christus könnte doch der richtige Gott sein....da will man besser nicht mit dem Kreuzsymbol konfrontiert werden.
Mittwoch, 11. Dezember 2013
Der Präfekt spricht
Aus Rom hat sich der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof L.Müller, zu "Problemen" der deutschen Kirche zu Wort gemeldet. Im Osservatore Romano hatte er in einem längeren Artikel noch einmal zur Frage der "wiederverheirateten Geschiedenen" Stellung genommen und Kardinal Marx offen und klar widersprochen .
Im Interview mit der Passauer Neuen Presse geht er u.a. auf den unsäglichen Zeit-Artikel ein( wir erinnern uns an den diamantendekorierten Petersdom und den wie ein Weihnachtsbaum geschmückten Papst Benedikt XVI ) und die Aussagen des augenscheinlich von Todesahnungen und Torschlußpanik gequälten Hansi Küng. Aber EB Müller nimmt auch Stellung zu der Kölner Wir-wählen-einen-Bischof-Truppe, sicher nicht unbedingt zu deren Freude.
Hier ein Auszug aus dem Artikel :
"Gegen eine Darstellung der Wochenzeitung "Die Zeit", in der er als "hartnäckigster Gegner" von Papst Franziskus bezeichnet wurde, verwahrte sich der Glaubenspräfekt mit den Worten: "Gegen schlechte Phantasien helfen keine rationalen Argumente." Zu Überlegungen des Kirchenkritikers Hans Küng in der PNP, Müller trage möglicherweise dazu bei, dass Benedikt XVI. als "Schattenpapst" agieren könne, erklärte der Erzbischof, er sei "ein wenig stolz, dass aus reiner Opposition zu meiner Wenigkeit aus einem verbitterten Gegner doch noch ein glühender Anhänger des Papstes geworden ist". Müller weiter: "Welch ein Genuss, Hans Küng auf seine alten Tage noch schwärmen zu sehen vom ,Nachfolger Christi und sichtbaren Haupt der ganzen Kirche’, wie es im Zweiten Vatikanum heißt."
Hier geht´s zum Artikel der PNP klicken
Quelle: PNP
Im Interview mit der Passauer Neuen Presse geht er u.a. auf den unsäglichen Zeit-Artikel ein( wir erinnern uns an den diamantendekorierten Petersdom und den wie ein Weihnachtsbaum geschmückten Papst Benedikt XVI ) und die Aussagen des augenscheinlich von Todesahnungen und Torschlußpanik gequälten Hansi Küng. Aber EB Müller nimmt auch Stellung zu der Kölner Wir-wählen-einen-Bischof-Truppe, sicher nicht unbedingt zu deren Freude.
Hier ein Auszug aus dem Artikel :
"Gegen eine Darstellung der Wochenzeitung "Die Zeit", in der er als "hartnäckigster Gegner" von Papst Franziskus bezeichnet wurde, verwahrte sich der Glaubenspräfekt mit den Worten: "Gegen schlechte Phantasien helfen keine rationalen Argumente." Zu Überlegungen des Kirchenkritikers Hans Küng in der PNP, Müller trage möglicherweise dazu bei, dass Benedikt XVI. als "Schattenpapst" agieren könne, erklärte der Erzbischof, er sei "ein wenig stolz, dass aus reiner Opposition zu meiner Wenigkeit aus einem verbitterten Gegner doch noch ein glühender Anhänger des Papstes geworden ist". Müller weiter: "Welch ein Genuss, Hans Küng auf seine alten Tage noch schwärmen zu sehen vom ,Nachfolger Christi und sichtbaren Haupt der ganzen Kirche’, wie es im Zweiten Vatikanum heißt."
Hier geht´s zum Artikel der PNP klicken
Quelle: PNP
Nicht immer nur Jingle Bells und White Christmas
Zum Tagesbeginn das schöne Lied vom guten und heiligen König Wenzel, der am Festtag des Hl. Stephanus mit seinem Pagen einem armen Holz sammelnden Bauern bei Schnee und Sturm zu Hilfe eilt.
Dienstag, 10. Dezember 2013
Inklusion durch Exklusion?
Papst Franziskus umarmt gern Menschen in seiner Umgebung - real oder zumindest mit Worten - alle, alle werden wir uns im Paradies wieder sehen - die einen kommen ganz offiziell bei Petrus herein - und die vielen anderen alle bei Nacht, wenn es keiner sieht und hört ( päpstlicher O-Ton) und die Hl. Jungfrau ihnen das Tor aufschließt. Pace & gioia wohin man blickt. Da muß es keinem standhaften Atheisten bange sein und keinem Agnostiker, keinem obstinaten Sünder oder Anhänger einer Voodoo-Sekte.
Wirklich alle? Schwierig wird es nur für "die Reichen"- ihnen ist kaum zu helfen. Jesus Christus ist nur für die Armen auf die Welt gekommen, um dort auf dem Felsen - Simon Kephas - sein Feldlazarett zu errichten.
Seit 9 Monaten hämmert tagein tagaus diese Erkenntnis auf die Nichtarmen ein, sie sind die Meistgescholtenen dieses Pontifikates - nicht die Glaubensleugner, -verfälscher -verräter, außer ihnen erregen nur noch die an römischen Traditionen hängenden Gläubigen (prometheische und nichtprometheische Pelagianer, Restaurationisten, Liturgie-Besessene, von Abtreibung - und dem Ehe-Sakrament Besessene, Rosenkranzzähler) und der Klerus (autistisch in ihren Pfarreien hockende, neue, teure Autos fahrende, Taufe verweigernde, selbstzufriedene Priester) und die Kurie (Lepra am Körper der Kirche) den päpstlichen Unmut.
Wirklich alle? Schwierig wird es nur für "die Reichen"- ihnen ist kaum zu helfen. Jesus Christus ist nur für die Armen auf die Welt gekommen, um dort auf dem Felsen - Simon Kephas - sein Feldlazarett zu errichten.
Seit 9 Monaten hämmert tagein tagaus diese Erkenntnis auf die Nichtarmen ein, sie sind die Meistgescholtenen dieses Pontifikates - nicht die Glaubensleugner, -verfälscher -verräter, außer ihnen erregen nur noch die an römischen Traditionen hängenden Gläubigen (prometheische und nichtprometheische Pelagianer, Restaurationisten, Liturgie-Besessene, von Abtreibung - und dem Ehe-Sakrament Besessene, Rosenkranzzähler) und der Klerus (autistisch in ihren Pfarreien hockende, neue, teure Autos fahrende, Taufe verweigernde, selbstzufriedene Priester) und die Kurie (Lepra am Körper der Kirche) den päpstlichen Unmut.
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