Freitag, 10. Januar 2014

Fundstück

Gefunden:  passende Worte über Dirk Tänzler, den 44 jährigen Berufsjugendlichen und Vorsitzenden des BDKJ

" Er ist ein gelehriger Zauberlehrling der Zauberlehrlingsschmiede des deutschen Episkopats. Wer also sollte Tänzler zurückpfeifen und ihm die Tür weisen? "

wo?  Bei Giuseppe Nardi : klicken
Tröstlich vielleicht, daß alle Zauberlehrlinge zuletzt ans Ende ihres Könnens stoßen und auf Hilfe von "oben" angewiesen sind.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Das Moskauer Patriarchat will nicht mitspielen


Während der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus und Papst Franziskus die brüderliche Versöhnungsgeste erneuern wollen, mit der ihre Vorgänger Athenagoras I und Papst Paul VI vor 50 Jahren bei einem historischen gemeinsamen Besuch im Heiligen Land die seit 1054 andauernde Eiszeit beenden wollten, die zwischen der römischen und der orthodoxen Kirche herrschte,  hört man jetzt  aus Moskau harsche Töne zum universalen Primat des Bischofs von Rom.
Ein Treffen des Papstes mit dem Patriarchen von Moskau liegt weiterhin in weiter Ferne.

Hilarion schreibt am 26.12.2013  über den Primat in der Kirche Jesu Christi:

1. In der Hl. Kirche Jesu Christi gebührt der Primat seinem Oberhaupt, unserem Herrn Jesus Christus.
2. In der Kirche Jesu Christi haben sowohl der Primat als auch die Synodalität auf 3 Ebenen prinzipielle   Funktionen inne:
a) in der Diözese oder Eparchie :  steht der Primat dem Bischof in apostolischer Sukzession zu.
b) in der lokalen, autokephalen Kirche: ist der von den Ortsbischöfen gewählte Bischof der Primus, der etwa wie ein Präsident einer Synode agiert
c) in der universalen Kirche: gibt es den Ehrenprimat. Bis zur Spaltung zwischen Rom und Konstantinopel- in der Zeit der ökumenischen Konzilien hatte der Bischof von Rom den Primat über die universale Kirche inne. Nach der Spaltung ging der Primat "vor Ort" an den Sitz von Konstantinopel, der Ehrenprimat, den er bis heute innehat.
Spätere Umdeutungen der Rolle des Bischofs von Rom als Primus aller Kirchen, sind Frucht des Papismus der westlichen Kirche. Diese seien für die orthodoxe Christenheit inakzeptabel.

Dass die russische Kirche, diese "Umdeutungen" nicht zu akzeptieren gedenkt, geht aus dem weiteren Text hervor, so hat sie auch immer wieder gemeinsame Initiativen von römisch-katholischer und griechisch-orthodoxer Kirche aufeinander zu zugehen, brüsk gebremst. Zuletzt in den Jahren 2007- 2010.
Auch jetzt kehrte Kardinal Koch, der mit großen Hoffnungen aufgebrochen war, praktisch mit leeren Händen aus Russland zurück-"man wolle weiterhin beim Lebensschutz eng zusammenarbeiten" , hieß es im Communiqué lapidar.

Quelle : http://chiesa.espresso.repubblica.it/articolo/1350694

Dienstag, 7. Januar 2014

Fundstück oder die Hesselbachs am Tiber

Was? Die Firma hat einen neuen Chef.......
Wo? Bei Superpelliceum  klicken

Falls sich  jemand ein bißchen Fernsehgeschichte zu  Gemüte führen möchte kann er das hier tun:

                    

wieder anders sieht es die "Welt" , wie man hier entdecken kann :  klicken

Problem gelöst

Aus Rom hören wir die bedeutungsschwer vorgetragene Meldung, daß eines der brennendsten und wichtigsten Probleme der Kirche gelöst wurde:  die meisten Ehrentitel wurden abgeschafft und mit ihnen der "Karrierismus " des Klerus, nur der Monsignore bleibt für einige handverlesene Fälle. Ebenso ersatzlos gestrichen wie die Alte Messe in der Cesi-Kapelle in Santa Maria Maggiore nach der zärtlichen, liebevollen Zerschlagung von Teilen (vorerst) des Ordens der Franziskaner dell´ Immacolata.
Der italienische Journalist A. Socci schreibt in seinem blog darüber:

"No-one can believe that the Pontiff of tenderness wanted or authorized such a thing. The contradiction between his teaching (“love and kindness, not beatings”) and the concrete practice, which brings to mind the ghosts of the Inquisition, would be too great."
Hier geht´s zum Originalbeitrag : klicken 

Besonders die Mainstreampresse klatscht nun begeistert Beifall. Endlich!
Problem gelöst. Welches mal noch?

Montag, 6. Januar 2014

Fragen

Während man sich fragen kann, ob mit dieser "Enthüllung"  klicken  und hier  klicken  der Medienfrieden, der das derzeitige Pontifikat seit seinem Beginn begleitete, als beendet zu betrachten ist und man medienseits zum usus antiquior der auf Skandale ausgerichteten Berichterstattung zurückgreifen will-und wenn ja, warum ausgerechnet jetzt ( da fiele einem beispielsweise spontan die-allerdings mehr als 2 Jahre zurückliegende- Äußerung von Papst Franziskus ein, die HS-Ehe sei ein anthropologischer Rückschritt, so etwas darf nicht mal eine POY eines HS Magazins von der entsprechenden Lobby ungestraft sagen), ist eines sicher: Ein Freund der Messe im Usus Antiquior ist der Papst nicht und seine Toleranzschwelle dem alten Ritus gegenüber scheint recht niedrig zu sein.
So mußten am 4 Januar die Gläubigen in Santa Maria Maggiore in Rom erleben, daß die Hl. Messe in der Cappella Cesi auf Anordnung des neuen Erzpriesters der Basilika und Papstfreundes Kardinal Santos Abil y Castello - nicht mehr wie seit 14 Jahren an jedem ersten Samstag eines Monats üblich- im Usus Antiquior Romanus gefeiert werden durfte und darf.
Das veranlasste einige der enttäuschten Gläubigen dazu, einen Offenen Brief an Papst Franziskus zu richten, mit der Bitte den alten, auf Papst Pius V zurückgehenden Ritus für die Kapelle wieder zuzulassen

Epiphanias

                               
                                Allen ein gesegnetes Fest Erscheinung des Herrn


                                
                                 Quelle: wikicommons

Jes 60, 1-6 
Auf, werde licht, denn es kommt dein Licht, und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir.
Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir.
Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz.
Blick auf und schau umher: Sie alle versammeln sich und kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter trägt man auf den Armen herbei.
Du wirst es sehen, und du wirst strahlen, dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit. Denn der Reichtum des Meeres strömt dir zu, die Schätze der Völker kommen zu dir.
Zahllose Kamele bedecken dein Land, Dromedare aus Midian und Efa. Alle kommen von Saba, bringen Weihrauch und Gold und verkünden die ruhmreichen Taten des Herrn.

Die 3 Weisen aus dem Morgenland folgten dem Licht, sahen das Kind in der Krippe, das das Licht ist und brachten das Licht zurück in alle Welt. 

Epiphanias ist das älteste kalendarisch festgelegte Fest der Christenheit

Sonntag, 5. Januar 2014

Scalfari zum Dritten

Er läßt nicht locker, der alte Repubbliccaherausgeber. Auch heute wieder veröffentlicht er einen Text über Gott, wie er ihn sich vorstellt,( als Atheist, für den es per se gar keinen  Gott gibt?) und wie er ihn von Papst Franziskus allen Dementis der Sala Stampa zum Trotz verkündet glaubt und natürlich über die abgeschaffte Sünde.  Hier der Originaltext  klicken

Er hat wohl viel Kritik einstecken müssen und die läßt ihn nicht ruhen. Voller Missionsdrang will der betagte Atheist seine Sicht von Sünde, Strafe, Kirche & Papst Franziskus durchsetzen.
"Alle Päpste seien Erneuerer gewesen", konzediert er jetzt ( vor Tische las man´s anders) aber der nicht mehr ganz "neue Papst sei ein Revolutionär, so wie man ihn seit Jahrhunderten ( zuletzt waren es noch 1700 Jahre gewesen) nicht gesehen habe". Aber nein- Revolutionäre wollten viele Katholiken nicht. Wörtlich "Was also ist die Wahrheit" (Auch das eine Neuerung in Scalfaris Denken, bisher gab es für ihn keine allgemeingültige Wahrheit, jeder hatte seine eigene, sie war relativ)
Nun also die Wahrheit: Papst Franziskus habe mehrfach und wiederholt in diesen Tagen gesagt, daß die Kirche sich nicht in sich verschließen dürfe, sie isoliere sich sonst und sterbe. Sie müsse sich öffnen und das Papsttum müsse sich zu einer missionarischen Kirche bekehren(?), die keinen Proselytismus wolle sondern zuhöre und sich dem Dialog der Kulturen stelle. Sie- die missionarische Kirche- solle nicht mit dem Stock schlagen (?) sondern mit Sanftmut predigen. Das habe der Papst gerade erst vor den Ordensoberen in Santa Maria Maggiore gesagt.

Samstag, 4. Januar 2014

Gute Nachricht

Msgr. Georg Ratzinger ist aus der Gemelli-Klinik entlassen worden und konnte zu Bruder Joseph in Mater Ecclesiae zurückkehren. Wir wünschen beiden eine gute Zeit miteinander.

Welt und Focus bringen gleichlautende Berichte zum Krankenbesuch und zur Entlassung Msgr. Ratzingers
hier klicken  und hier klicken

Quelle: http://ilblogdiraffaella.blogspot.it/

Gute Besserung !

Msgr. Georg Ratzinger, der seinem Bruder seinen jährlichen nachweihnachtlichen Besuch im Vatican abstattet, ist "zur Sicherheit" ins Klinikum Gemelli, wo ihm im Sommer 2005 ein Herzschrittmacher eingesetzt wurde, gebracht worden. Dort hat ihn der Emeritus gestern besucht. Wir wünschen dem Domkapellmeiter a.D., der in Mater Ecclesiae am 15. Januar seinen 90. Geburtstag feiern wird, schnelle und gute Genesung und schließen beide Brüder in unsere Gebete ein !

Quelle: VaticanInsider/ Galeazzi- Tornielli

Freitag, 3. Januar 2014

Anglicanorum Coetibus, 1. Januar 2014

Am Hochfest der Gottesmutter Maria wurde im gemäß der Apostolischen Konstitution vom 15. Januar 2011  Anglicanorum Coetibus, errichteten Personalordinariat von Walsingham das erste Frauenkloster in der vollen Einheit mit Rom gegründet: das Kloster der Schwestern der Allerseligsten Jungfrau Maria in Oscott Hill, Birmingham. 
Bischof Keith Newton verlas das Errichtungsdekret und die 15 Schwestern, die vorher einer Anglikanischen Gemeinschaft in Oxfordshire angehört hatten, legten ihre feierliche Profess am ersten Jahrestag ihrer Rückkehr in die Kirche vor ihm ab.
In seiner Predigt sagte Bischof Newton: " Maria hat uns gelehrt das Mysterium Gottes zu bedenken, um Seine Stimme in unserem Herzen zu hören. Für uns sollt Ihr das betende Herz unseres Ordinariates sein."
                             
Im Artikel  " A wonderful new year blessing for the Ordinariate" auf Father Tim Finigans blog " the hermeutic of continuity"    klicken 
sagte Mother Winsome  sagte:

“For us the day was a mixture of great solemnity, but also of deep joy. We each professed our original vows separately, in the case of some of the sisters, more than 50 years ago. For us to be able to renew our vows solemnly and publicly and to be able to share this profound moment, when we have shared such a unique spiritual journey over the last two years, felt a very special gift of God to each of us and to us corporately as Sisters of the Blessed Virgin Mary.”

Anglicanorum Coetibus hat Gültigkeit für England, Schottland und Wales.

Quelle: Radio Vaticana it., The hermeneutic of Continuity



Donnerstag, 2. Januar 2014

Maaloula, die Krise der arabischen Gesellschaft

Wir haben immer mal wieder das Schicksal des christlichen Städtchens Maaloula im aktuellen Bürgerkrieg in Syrien und die Lage der dort belagerten, eroberten, wieder befreiten und wieder eroberten Eínwohner geschildert. Maaloula- eine der ältesten christlichen Gemeinden des vorderen Orients und der Welt überhaupt, in der teilweise noch aramäisch gesprochen wird (wurde?), mit zahlreichen uralten Kirchen und Klöstern aus den ersten christlichen Jahrhunderten, die jetzt zum größten Teil zerstört und entweiht sind.
Ihr Schicksal hat keinen nennenswerten Protest oder sonst eine bemerkenswerte Reaktion der christlichen Welt hervorgerufen.
Der letzte Coup der Dschihadisten nach der Ermordung oder besser gesagt Hinschlachtung zahlreicher christlicher Bürger von Maaloula war die Verschleppung von 12 Orthodoxen Nonnen nach der Eroberung ihres Klosters Mar Takla (Hl.Thekla) , in dem um die 60 Waisenkinder Zuflucht gefunden hatten (über deren Schicksal es keine Nachrichten gibt) .
Vor einigen Tagen sagte der maronitische Erzbischof von Beirut, Boulos Matar, anläßlich einer Hl. Messe in der Kirche Mar Takla  in Beirut: : "Das christliche Städtchen Maaloula ist ein Zeichen für die Krise der arabischen Gesellschaft".

Die ökumenische Messe, an der außer EB Matar u.a. der maronitische Bischof Roland Abou Jaoudé, der Syrisch-Orthodoxe Bischof Saliba, der Caldäisch-Orthodoxe Bischof Kassarij, der Griechisch-Katholisch Bischof Bustros und zahlreiche Priester aller Kirchen teilnahmen, wurde von "Lumière D´Orient" veranstaltet, dessen Direktor Jacques Kalassi ebenfalls sprach.

Auch in diesem Jahr

erinnern wir uns gern und beginnen mit diesem schönen Video, das Bloggerin Gemma aus Fotos rund um die Hl. Messe anläßlich des Treffens des Ratzinger-Schülerkreises 2013 zusammengestellt hat.

                    

Dämpfer für Obama & Obamacare

Sonia Sotomayor, Richterin am Supreme Court, hat auf Antrag eines Ordens den Teil von Obamas "opus magnum" der Gesundheitsreform, auf Eis gelegt, der auch die Institutionen der Katholischen Kirche verpflichtet, sich an den Kosten für Empfängnisverhütung und Abtreibung zu beteiligen. Der Präsident, der wie keiner vor ihm, konsequent für eine Kultur des Todes eintritt ( so unterzeichnete er eine Gesetzesvorschrift, die ausdrücklich die medizinische Hilfe und Versorgung von Kindern, die ihre Spätabtreibung überlebte haben, bei Strafandrohung untersagt). Eine Vorschrift, die man nur als barbarisch bezeichnen kann. Der Präsident hat nun bis März Zeit, auf die höchstrichterliche Entscheidung zu reagieren. Wir dürfen gespannt sein.

Quelle klicken

Mittwoch, 1. Januar 2014

Fundstück des Tages

Und nachdem wir sowieso schon zeitlich hinterherhinken- bleiben wir gleich dabei. Hier ist die auf Wunsch der Kinder kurze Predigt von J. Kardinal Meisner im Hohen Dom zu Köln anläßlich der Aussendung der Sternsinger zu sehen und zu hören:  klicken
Gefunden -wieder einmal- beim Kreuzknappen. Dank dafür.

Hier noch ein Video zur Sternsingeraktion 2014

           

Te Deum Laudamus

Mit dem Te Deum von Jean Battiste Lully danken wir ( leider etwas verspätet)  für das vergangene Jahr und vertrauen auf Gottes Hilfe für das neue.