Dienstag, 4. Januar 2022

Fundstück

Bernhard Meuser durchleuchtet und kommentiert in "Die Tagespost"  u.a. außertheologische und vorgegebene Motive für den Synodalen Weg. Dabei stellt er fest, daß eigentlich alle Forderungen der Weg-Gemeinschaft in den Evangelischen Landeskirchen längst verwirklicht sind.
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Unter dem Titel

"MISSBRAUCH WIRD ZUM DURCHSETZEN POLITISCHER ZIELE MISSBRAUCHT"

beginnt der Artikel so  ZITAT

"Betrachtet man die Forderungen des Synodalen Weges, so fällt sofort auf, daß sie kongruent sind mit einer Kirchenwirklichkeit, die es in den Evangelischen Landeskirchen bereits gibt: Dort stört kein Lehramt; man hat eine entwickelte demokratisch-synodale Struktur; die Kirche ist flächendeckend gegendert; Frauen sind Bischöfinnen; einen Pflichtzölibat für Pfarrer*innen existiert nicht; auch eine auf der Schrift gründende Sexualmoral gibt es nicht (mehr), es sei denn man solle beim Lieben auf die Liebe achten. Gleichgeschlechtliche Paare werden natürlich getraut. Dass „Kirche“ nicht gleich Kirche ist, wird in der Ekklesiologie klar: Katholisch ist sie eine offenbarte Wirklichkeit: ganz und gar menschlich und fehlbar, gleichzeitig aber auch der „gegenwärtige Christus“, wie Danielou einmal sagte. Evangelisch kann man die Kirche umbauen, wenn sie nicht mehr in die Zeit passt und man sie nicht mehr recht liebhaben kann. Sünden der Kirche sind evangelisch (“carnalis sum, totaliter peccator“) gewissermaßen „normal“ - katholisch löschen sie die Kirche aus. Sie ist ja eine heilige Präsenz. „Im Maße einer die Kirche liebt“, befand Augustinus, „hat er den Hl. Geist.“  (...)

Quelle: B.Meuser, Die Tagespost

Sandro Magister: Neues zum Vatican-Prozess

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo den "Prozess des Jahrhunderts" im Vatican und die mögliche Weiterentwicklung. 
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"DER JAHRHUNDERTPROZESS STELLT DEN PAPST VOR GERICHT. DAS BRINGT DAS RISIKO EINES ZWISCHENFALLS MIT CHINA MIT SICH"

Unter den Papieren, die im Besitz des Gerichtes sind, das über Kardinal Giovanni Angelo Becciu und andere Angeklagte urteilt und dessen nächste Sitzung für den 25. Januar geplant ist, gehört eine erklärende Notiz, in der steht, daß sie während der Sitzung des Aufsichtsrates am 6. April geschrieben wurde. Der Hl. Vater hat die Erlaubnis gegeben, diese Notiz, die mit Edgar Pena Parra, Substitut im Staatssekretariat, unterschrieben ist, zu veröffentlichen.

Das ist es, was Settimo Cielo in diesem Post tut, den Lesern den entscheidenden Inhalt des bis dato unveröffentlichten Dokumentes zur Verfügung zu stellen, das von Pena Parra dem Vatican-Gericht ausgehändigt wurde, um die Situation im Staatssekretariat zu der Zeit zu beschreiben, als er am 15. Oktober 2018 sein Amt als Substitut übernahm- "sowie einige Aspekte der Aktivitäten des Staatssekretariats bzgl. des Gebäudes in Sloane Avenue Nr. 60 in London". 

Das Dossier ist 322 Seiten lang, mit zahlreichen Anhängen, aber die Schlüsselseiten sind die ersten 20- mit der Notiz von Pena Parra. Sie beinhalten u.a. Informationen, die ausgerechnet mit China einen diplomatischen Zwischenfall auslösen könnten. 

Sie beziehen sich de facto auf "einige neue, vom Erzbischof von Vilnius (Litauen) zur Verfügung gestellte Neuigkeiten bzgl. der "Verwundbarkeit des Vaticanischen Computer-Systems". Pena Parra spezifiziert das wie folgt: "Ein Neffe des Erzbischofs, ein Experte auf diesem Gebiet, hat Beweise für das Eindringen Chinas in unser Computer-System und wir haben Beweise dafür erhalten."  

Cyber-Sicherheit beiseite, das Bild das Pena Parra vom Staatssekretariat und besonders von seiner zu der Zeit von Msgr. Alberto Perlasca geleitete Verwaltung zeichnet, ist entschieden kritisch. 

"Der Hl. Vater" stellt die Notiz fest, "verlangte eine Anhörung zum Verwaltungsamt und zu den Fonds des Staatssekretariats, die beendet hätte sein sollen. bevor der neue Substitut sein Amt antrat" -soll heißen: die Ankunft Pena Parras an Stelle seines Vorgängers Becciu. 

Aber nichts davon geschah. Perlasca- schreibt Pena Parra- rechtfertigt diese Nichtbefolgung durch die Behauptung, daß "das Staatssekretariat in den vergangenen Jahren mit dem Wirtschaftssekretriat eine sehr schwierige Zeit durchmachte, wegen Kardinal Pells Ansprüchen, die Kontrolle über die gesamte Verwaltung des Hl. Stuhls zu übernehmen,  was bedeutete, sich in die dem Staatssekretariat eigenen Pflichten auf  Verwaltungsebene einzumischen. Außerdem war Msgr. Perlasca auch der Meinung, daß weder der vorherige General-Auditor Dott. Libero Milone noch der gegenwärtige, Dott. Alessandro Cassinis Righini Personen waren, denen man vertrauen konnte."

Pena Parra schreibt, daß beide,  er und der Wirtschaftsprüfer wiederholt darauf bestanden haben, daß der Wille des Papstes erfüllt werde. Aber ohne den geringsten Erfolg. Das Verwaltungsbüro inszenierte einen Dienst-nach-Vorschrift- Streik, ohne seinen systematischen modus operandi auch nur um ein Jota zu ändern, der wie folgt beschrieben wird: 

"Das ist ein Mechanismus, in dem der Obere den Untergebenen unter Druck setzt, und ihn dazu drängt, hastig zu handeln, was zu katastrophalen Ereignissen führt- wie "Wenn das nicht sofort unterschrieben wird, verlieren wir vielleicht viel Geld" [...] Viele male wurde ich plötzlich unterbrochen- sogar während Begegnungen mit Botschaftern, Bischöfen usw. um dringende Dokumente zu unterschreiben, die ihrer Meinung nach- nicht bis zum Ende der Gespräche warten konnten.[...]. Das ständige Leitmotiv war, daß ich die "Maschinerie" nicht kannte und die Bedenken, die ich äußerte, deshalb unbegründet waren und lediglich die Arbeit des Verwaltungsbüros verlangsamten." 

Montag, 3. Januar 2022

Christliche Kunst

 "Die Madonna in der Kirche" Jan van Eyck, 1439

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über etwas, was die Medien nächstes Jahr am 1. April berichten könnten...und daß die Kirche sich vor möglichen Katastrophen zu schützen versuchen sollte. Vorsicht Satire (zumindest teilweise...).
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"BREAKING NEWS:  1. APRIL 2023"

In der vermutlich schwersten Krise, die die katholische Kirche in ihrer nahezu zwei-
tausendjährigen Geschichte erlebt hat, hat Papst ABC nur 21 Tage nach seiner Wahl
und gerade einmal 9 Tage nach seiner feierlichen Amtseinführung wieder abgedankt.
Die Nachricht verbreitete sich gestern Abend, nachdem kurz zuvor Berichte bekannt
geworden waren, dass die DEF-Zeitungsgruppe Anschuldigungen veröffentlichen wolle,
daß er sich als junger Priester in seinen Dreißigern des mehrfachen sexuellen
Mißbrauchs junger Leute und Trans-Personen verschiedenen Geschlechts und
unterschiedlicher sexueller Identität schuldig gemacht hatte.

Die Abdankung tritt in zwei Wochen in Kraft. Es wird angenommen, dass dieser
Zeitraum ABC die Gelegenheit geben soll, sich aus dem Vatikan in Abgeschiedenheit
zurückzuziehen, solange die Immunität als Staatsoberhaupt ihn noch vor Verhaftung
schützt. Sein Abflug per Privatjet vom Flughafen Fiumicino am späten gestrigen Abend
wurde mit einer Reihe ungewöhnlicher finanzieller Transaktionen der Vatikanischen
Bank in Verbindung gebracht...

Nach einer damit in keinem Zusammenhang stehenden Meldung soll ABCs Vorgänger
Franziskus, nachdem er einen pensionierten Journalisten auf einem der hinteren Plätze
eines angejahrten Flugzeuges entdeckt hatte, diesen, dazu gezwungen haben, eine
Spontan-Interview zum Thema ... zu machen. Usw. usf..

Vielleicht sind die Details eines derartigen Szenarios heute nicht mehr ganz so
unwahrscheinlich wie sie das noch vor zwei Generationen gewesen wären. Päpste
werden (eher nach dem Herkommen als nach dem Buchstaben des Gesetzes) aus dem
Kreis der Kardinäle gewählt, und in den letzten Jahren hat es einige unglückliche Fälle
im Heiligen Kollegium gegeben. McCarrick... O’Brian... Gerüchte um einen anderen
verstorbenen britischen Kardinal... dazu Berichte über kuriale Mitarbeiter verschiedener
Ränge, die direkt oder indirekt in unehrenhafte Vorgänge verwickelt gewesen sein
sollen. Wie sorgfältig wird eigentlich jeder Papabile vor dem letzten Wahlgang und dem
Signal des weißen Rauches durchleuchtet? Wenn überhaupt?

Ja – das ist praktisch kaum machbar, ich weiß. Aber ein Weg diese Problem
auszuweichen bestünde darin, die Kardinale gründlich zu durchleuchten, bevor sie in
das Heilige Kollegium aufgenommen werden. Damit meine ich keine psychologischen
Tests in Manchester, ich denke eher an Untersuchungen durch professionelle
Detektive, die dafür bekannt sind, häßliche Dinge aufgespürt zu haben, die man schon
vor Jahrzehnten in aller Stille begraben hatte.

Korrupte Kardinäle und unwürdige Päpste waren in früheren Jahrhunderten vielleicht
keine so große Bedrohung für die Kirche. Aber die Heraufkunft des Globalen Dorfes mit
seinen auf der Stelle reagierenden Massenmedien und der über alle Maßen gehypte
Kult eines gottähnlichen "Heiligen Vaters“, der immer Recht hat, weil man ihm nachsagt,
daß er täglich vom Heiligen Geist angeleitet wird, lassen die Gefahr eines Papstes, dem kriminelle Verfehlungen nachgewiesen werden können, umso schrecklicher erscheinen.

Statt mit hinter dem Rücken gekreuzten Fingern weiterzumachen wie bisher, sollte
unsere unfehlbare Heilige Mutter Kirche jetzt die erforderlichen Maßnahmen treffen, um
sich gegen zukünftige Kastastrophen zu schützen, die nur darauf warten, einzutreten."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke, Übersetzung M.Charlier

Was ist 2022 im Vatican und in der Kurie zu erwarten?

In seiner heutigen Kolumne in Monday in the Vatican kommentiert A. Gagliarducci den Stand der Kurien.-Reform und den Zustand des Pontifikates nach dem Ende von 2021 und zu Beginn des Neuen Jahres und was 2022 voraussichtlich zu erwarten ist.
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"PAPST FRANZISKUS, WAS IM KOMMENDEN JAHR ZU ERWARTEN IST"

2021 endete nicht so, wie viele erwartet haben- mit der Kurien-Reform. 2022 andererseits könnte mit der Ankündigung eines neuen Konsistoriums beginnen, von dem man erwartete, es würde im November stattfinden und statt dessen nun im Februar stattfinden könnte. 

Papst Franziskus´ 2021 war das Jahr des Richtungswechsels. Es war nicht nur einfach ein von der Pandemie geschädigtes Jahr, sondern an Jahr, in dem die Papst Franziskus´ Gesundheitsprobleme offenbar wurden. Zuerst zwang eine Ischialgie ihn das übliche Neujahrstreffen mit dem Diplomatischen Corps zu verschieben. Dann erforderte eine Divertikulitis die Entfernung von 33 cm Darm und einen längeren Krankenhausaufenthalt, 

Nach seinem Krankenhausaufenthalt beklagte Papst Franziskus, daß es bereits Vorbereitungen für seine Nachfolge gäbe. Und das war wahrscheinlich der Augenblick, in dem er beschloss, daß seine Entscheidungen noch weniger vorhersehbar sein sollten. Da sind mehrere Mitarbeiter, die auszutauschen sind und eine Kurie, die reformiert werden muß. Aber der Papst wird das wahrscheinlich nicht nach traditioneller Weise tun. Er wird stattdessen seine Schritte bis zuletzt verbergen.

So scheint die hinausgehende Kirche von Papst Franziskus eine Kirche geworden zu sein, die sich schließt. Sie schließt sich in den Entscheidungen des Papstes selbst, die auch in seinen öffentlichen Erklärungen  plötzlich kommen- und uns bisweilen verblüffen. Sie verschließt sich, während die Kurien-Reform nicht beendet ist, aber die Leute an der Spitze wechseln, während der Papst Kommissionen beauftragt, die mehr den Zweck der Einschüchterung, als den eine wirklichen Job zu machen, zu haben scheinen.

Immerhin dauerte die Inspektion bei der Liturgie-Kongregation ungefähr eine Woche, sogar noch weniger als bei der Klerus-Kongregation. Gleichzeitig erforderte díe Inspektion beim Dikasterium für die Ganzheitliche Menschliche Entwicklung ein Team, das von Kardinal Blaise Cupich angeführt wurde. Für dieses Dikasterium beginnt ein Jahr voller Ungewissheiten, mit der Fortführung eines Generationswechsels und einem Interims-Präfekten, was bereits eine neue Richtung anzuzeigen scheint. 

Der Erzbischof von Turin führt TC auf radikale Weise aus... Fortsetzung

Fortsetzung von hier und hier

Ist es nicht so, daß der Plan viel größer ist und während die Arbeit weitergeht- angesichts der Unbekannten des Lotterie-Bischofs- in der Kurie die Weichen für ein immerwährendes Vergessen der Liturgie des Hl. Pius V gestellt werden? 

Sind wir sicher, daß der Erzbischof sich der Bedeutung seiner Unterschrift und der diversen Hintergründe bewußt ist? 

Wir erwarten einiges davon, was wir im Folgenden entwickeln.

Ist der Erzbischof auf dem Laufenden, daß einer Gruppe, der er vor wenigen Jahren seinen Segne gespendet hat, plötzlich sogar das Existenzrecht verweigert wird? 

Weiß der Erzbischof, daß sein Delegierter von den über 50 Gläubigen, die um eine Audienz gebeten hatten, um ihre Bedürfnisse zu erklären,  nur 3 (drei) Personen zu einem Gespräch zugelassen hat und auch nur nach langem Drängen ?

Weiß der Erzbischof, daß in diesem Interview bezweifelt wurde, daß er die Feierlichkeiten in San Mauro jemals genehmigt habe, und zwar in einer Zeit, in der es keine Genehmigungspflicht gab? 

Selbst für den Erzbischof besteht kein Zweifel, daß irgendjemand innerhalb der Kurie gebastelt hat, um den Anschein zu erwecken, daß es in Turin einen schönen liturgischen Frieden gibt, mit der Kirche der Barmherzigkeit, die es ermöglicht, nach altem Ritus zu feiern, was jedoch tatsächlich ein nicht besonders großer Goldener Käfig ist?

Gibt es keinen Zweifel, dass jemand die Mitarbeiter eines anderen dazu anhält, einen nicht einmal kleinen Mindestlohn als große Erhöhung erscheinen zu lassen?

Schließlich ist es bedauerlich, feststellen zu müssen, daß angesichts dieser Erwägungen die schwere Verletzung durch die Diagnose des " kleineren Übels“ von Messainlatino.it eine ganz andere Konsequenz annimmt, über die gründlich nachgedacht werden muss.

Beten wir also für unseren Erzbischof, für alle Priester, besonders für Don Venuto, Don Saverino und Don Cheula und das ganze Volk Gottes.

Daß der Herr ihren und unseren Herzen folgt, sie bekehrt und in allen den notwendigen normalen Verstand wiedergibt, damit sie den Glauben im Licht von Vernunft und die Vernunft im Licht des Glaubens richtig erkennen können. 

Sonntag, 2. Januar 2022

Christliche Kunst

 Mosaikkunst in der Hagia Sophia

Tweet zum Tage

 "Ich bin Afrikaner.Lassen Sie es mich klar sagen: die Liturgie ist nicht der Ort, um meine Kultur voranzubringen. Eher ist sie der Ort, an dem meine Kultur getauft wird, an dem meine Kultur ins Göttliche gehoben wird." Robert Kardinal Sarah

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute über Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen anglikanischen und katholischen Würdenträgern und kommenden Gefahren für Traditionalisten, die so klug wie die Schlangen sein werden müssen. 
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                      "GLÜCKLICHES NEUES JAHR!"

Anglikanische Bischöfe sind so lustige alte Schätzchen und Schätzinchen: vor nicht allzu vielen Jahrzehnten, taten die, die die Chrisam Messe zelebrierten, das eher heimlich... die Nachrichten haben sich auf einer Weinrebe herumgesprochen! 

Jahre später änderten sich die Dinge: diese Events wurden sehr populär; und es endete damit, daß dem Klerus gesagt wurde, daß er- wenn er nicht anwesend sein würden- demütig um die Erlaubnis ersuchen müßten, fern zu bleiben! 

Unnötig zu sagen, daß das in der Zeit nach der Zulassung von Frauen zum priesterlichen Dienst in der Church of England war. Dieser Vorgang machte den ganzen Unterschied aus: Bischöfe, die zuvor die Konsekrierung der Öle als zweifelhaft "high church" betrachtet hatten, stürzten sich plötzlich auf die neuen Möglichkeiten. Den Klerus dazu zu bringen, zu erscheinen, wurde jetzt zu einem Weg, zu versuchen, jene zur Unterordnung einzuschüchtern, die ihre volle Kommunion mit den Bischöfen, die Frauen weihten, nicht darstellen wollten. 

Ich frage mich, ob einige Vorstandsmitglieder der Katholischen Kirche sich ähnlich verhalten und den Traddie-Klerus dazu zwingen werden, die Chrisam-Messe zu einem symbolischen Akt der Übereinstimmung mit Traditionis Custodes zu machen. 

Wenn das passiert, hoffe ich wirklich, daß "traditionelle" Priester nicht ihren Feinden in die Hand spielen, indem sie ihnen einen Vorwand zur Verfolgung liefern. 

Zahlreiche Gerüchte über Visitationen und andere lustige Arten jene zu verfolgen, die am Authentischen Usus der Römischen Ritus festhalten, können 2022 zu einem sehr besonderen Jahr machen!

Die grundlegende Tatsache ist natürlich, daß die "Gesetzgebung" die in TC enthalten ist und thematisiert wird, in keiner Weise das Gewissen bindet. Lange Zeit haben Liberale und Modernisten diese Sache des Hl. John Henry über das Ausbringen von Toasts zitiert....

Und noch einmal erinnere ich daran, wie sich die Dinge in der Church of England entwickelt haben. 

Das Wort wurde verbreitet, daß Gemeinden, die die C of E verlassen, um sich dem Ordinariat anzuschließen, auf keinen Fall ihre Kirchen mitnehmen könnten. Vielleicht war das unvermeidlich. Aber es wurde auch klagemacht, daß jede Art einer geteilten Nutzung außer Frage stand. 

Von einem prominenten Bischof wurde berichtet, er habe gesagt, er würde lieber jede seiner Kirche von einem Bulldozer planieren lassen, als sie mit Ordinariats-Gruppen zu teilen! Und eine solche Haltung von Männern, die die größte Zeit ihres dummen Lebens falsch verbracht und die erklärt haben, daß keine Überlegung -welche auch immer- der Christlichen Einheit im Weg stehen sollte! Als Papst Benedikt XVI ihnen die Einheit direkt vor die Nase setzte, haben sie sie nicht erkannt. Sie sah nicht genau so aus, wie sie sie sich immer vorgestellt hatten! Ihr Pullover hatte die falsche Farbe! Unerhört! 

Es gibt eine interessante Art von Ähnlichkeiten (nicht Gleichheit) zwischen der Lage der Anglikaner und der Katholiken. In jedem Fall scheinen wir beide eine sehr hochmütige Elite zu haben. die schwer vom Zeitgeist infiziert ist (jede Menge Virus-Last, wie wir heute sagen) die sich selbst ermächtigt hat. eine Unterklasse zu unterdrücken.... einschließlich sowohl Intellektueller und Nicht-Intellektueller...die eine sture, von Gott auferlegte Unabhängigkeit vom Zeitgeist bewahrt hat. 

Was ist also los? 

Ist es, daß die Bergoglianische Elite die Anpassung an den Zeitgeist als notwendiger Weg betrachtet, das eigene Privileg in einer Zeit zu bewahren, in der es sonst bedroht werden könnte? Basiert  PFs Erklärung seines Liturgie-Krieges mehr auf seiner Angst als auf seinem offensichtlichen Hass? Was mögen künftige Historiker aus all diesem machen? 

Meine Hoffnung und Gebet ist, daß die Traditionalisten in diesen gefährlichen nächsten Monaten so weise wie die Schlangen sein werden. 

Dieses mag eine Zeit sein, schlau und verschlagen zu sein. Und sich daran zu erinnern, daß es- laut vieler Moralisten- Umstände gibt, in denen die Suppressio veri und die Suggestio falsi  moralisch gerechtfertigt sein können. Der Hl. John Henry hat darüber in seiner Apologia interessante Dinge zu sagen." 

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke 

Weihnachten- ein Interview mit Kardinal Koch

das Nico Spuntoni für La Nuova Bussola Quotidiana mit dem Purpurträger geführt hat...
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"IN JEDEM VON UNS LEBT EINE WEIHNACHTSPERSÖNLICHKEIT" 

Das Ego des Herodes, der Mut Josephs, der Wille an Ochs und Esel zu glauben: um das Mysterium zu verstehen, richtet der Kardinal den Blick auf die Persönlichkeiten, die eine zentrale Rolle in der Weihnachtsgeschichte spielen. Interview für La Bussola. 

Den Blick auf die Personen richten, die eine zentrale Rolle in der Weihnachtsgeschichte spielen, um das Weihnachtsgeheimnis zu verstehen, Das ist das erklärte Ziel des bei Queriana erschienen kleinen Büchleins "Hauptpersonen von Weihnachten. Wie die Krippe unser Leben verändert." Daß "das Licht in die Welt gekommen ist" scheint besonders für die Christen von heute eine abstrakte Wahrheit geworden zu sein, deshalb helfen die konkreten Bilder der Krippe, sich zu orientieren. La Nuova Bussola Quotidiana  hat darüber mit Kardinal Koch, dem Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und Autor der Ende November in Italien erschienenen Buches, gesprochen. 

Eminenz, warum dieses Buch? 
"Die Idee war, sich auf die Personen zu konzentrieren, die in der Weihnahctsgeschichte vorkommen, sie dem Leser so vorzustellen, daß sie auf jede von ihnen nicht nur von außen zu schauen, sondern auch auf ihre Seele. Herodes z.B.hat Angst vor diesem Weihnachtswunder, dieser Macht, die größer ist als seine. Heute ist es leicht, sich darauf zu beschränken, ihn als brutalen Herrscher zu verurteilen, aber er wäre nützlicher, sich zu fragen, ob nicht auch in uns ein Herodes ist, zumindest ein kleiner. Vielleicht hat jede Persönlichkeit diese Angst  vor Gott, besonders wenn wir Sein Wort als Hindernis betrachten.  Weil Gott die Omnipotenz des eigenen Ichs in Frage stellt, so wie Herodes fürchtete, daß das Kind seine unbegrenzte Macht in Frage stellen könnte." 

Der Mut ist das Element das auf den Seiten, die den Figuren von Maria und Joseph gewidmet sind. Wer von den beiden ist mutiger? 
"Die Ankunft des Engels mit der Verkündigung Mutter des Sohnes Gottes zu werden ist für Maria eine große Überraschung, die auch Angst macht, Aber ein großes Vertrauen auch für Joseph, der sich als Verlobter einer schwangeren Frau wiederfindet. Diese Bedingung stellt in jener Zeit eine große Schwierigkeit dar, aber Joseph ist immer aufmerksam für die Trambotschaft Gottes. Wie das Evangelium  sagt: Joseph ist ein Gerechter, weil er alles tut, was Gott will. In diesem Sinn, verdient er -glaube ich- mehr Aufmerksamkeit im Weihnachtsgeheimnis. Maria ist eine sehr wichtige Person in der Weihnachtsgeschichte aber wir dürfen die Person Josephs nicht relativieren, der ein großer Zeuge des Weihnachtsgeheimnisses ist." 

Über Dickens´ "A Christmas Carol"

Kennedy Hall analysiert für LifeSiteNews Charles Dickens "Weihnachtsgeschichte" anhand der Interpretation von G-K-Chesterton.
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"DICKENS "A CHRISTMAS CAROL" IST DIE WUNDERBARE GESCHICHTE EINER BEKEHRUNG: AM BESTEN ERZÄHLT VON G. K. CHESTERTON"    

Der Augenblick der Bekehrung Scrooges ist legendär und die beste Beschreibung dessen, was in der Seele eines Menschen passiert, wenn er die logische Gerechtigkeit der Verdammung und des unverdienten Privilegs der Umkehr akzeptiert, die ich je gelesen habe.

Populäre Autoren, die versuchen, in ihren Werken die "wahre Bedeutung von Weihnachten" zu beschreiben, können oft nur Dickens-artige Motive imitieren, in denen ein Geizhals durch eine Art innere Umkehr die wahre Bedeutung des Christliche Festes finden. Die berühmte Geschichte "Der Grinch, der Weihnachten stahl" von Dr. Seuss ist nichts weiter als eine raffinierte Wiedergabe des von dem großen englischen Autor ein Jahrhundert zuvor  gestellten Themas. 

Es mag einigen ein bißchen übertrieben vorkommen, aber ich glaube, daß man Dickens Schatten auch im Filmklassiker "It´s a wonderful life" sehen kann. Themen wie Kindheits-Trauma, Gier und finanzielle Obsession und eine von einem übernatürlichen Besucher ausgelöste Bekehrung helfen dem Helden, den wahren Grund für das Fest zu erkennen- sind beiden Geschichten übergeordnet. Zusätzlich sind tiefe menschliche Verzweiflung an der Schwelle zu nihilistischen Selbstmordgedanken fühlbar, wenn wir sehen, wie George Bailey einen Blick auf ein Leben ohne ihn wirft, genau wie wir Ebenezer Scrooge die wahre Verachtung wahrnehmen sehen, die so viele für ihn haben. 

In Frank Capras filmischen Meisterwerk und in Charles Dickens Literarur-Klassiker  ist die Tiefe der Traurigkeit an einem bestimmten Punkt fast zu viel. Unserer Herzen leiden mit den Charakteren- während wir sie gleichzeitig bis zu einem Grad verachten, der dem entspricht wie sehr wir ihr tragisches Los bemitleiden. 

AUFTRITT CHESTERTON

G.K. Chesterton (1874-1936), der berühmte englische Schriftsteller und Konvertit zum Glauben hat eine Dickens-Biographie geschrieben, von der T.S. Eliot sagte, die sei "das Beste, was dieser Autor je geschrieben hat". Das ist ein großes Lob aus einer hoch zu lobenden Quelle. Es wäre ein Fehler, wenn wir die Biographie, die Chesterton 1906 als Teil der post-modernen b iogrphischen Literatur betrachten würden. In unserer Zeit werden Biographien sehr oft als verlängerte enzyklopädische Einträge geschrieben, in denen der Fokus auf Einzelheiten historischer Tatsachen "factoids" liegt. Das soll nichgt heißen, daß große Aufmerksamkeit für Details nicht manchmal sehr wichtig und hilfreich ist, aber das war nicht Chestertons Stil- gar nicht.

Jeder, der G.K. Chestertons Werke kennt, wird sehr genau wissen, daß in jedem Buch, jedem Kapitel und sogar jedem Satz eine Geschichte erzählt wird, die uns einen flüchtigen Blick auf den Überschwang erlaubt, der seine Gedanken bei dieser Idee erfüllte. Wenn Chesterton Biographien schrieb, waf er nicht immer auf die empirischen Fakten des Lebens eines Menschen fokussiert- als erstes Mittel um einen Menschgen kennen zu lernen, stattdessen nahm er den Leser auf eine Reise mit, zu dem was der Person, über die er schrieb, am wichtigsten war. 

Als er z.B. "Der Hl. Franziskus von Assisi" veröffentlichte., ging er über das hinaus, was andere Biographen vor ihm getan hatten, und nahm uns in die Liebesgeschichte mit, die der Hl. Franziskus mit Gottes Schöpfung hatte- ohne jeden erd-anbetenden Unsinn, den so viele tragischerweise mit dem seraphischen Vater assoziieren. Eine Passage in seiner Biographie umfängt den Mann auf eine Weise, die nur Chestertons Prosa erreichen konnte: 

"Für den heiligen Franziskus war jetzt nichts mehr im Hintergrund. Wir könnten sagen, daß sein Verstand keinen Hintergrund hatte, außer vielleicht diese göttliche Dunkelheit, aus der die göttliche Liebe jedes farbige Geschöpf eines nach dem anderen heraufbeschworen hatte. Er sah alles als dramatisch, verschieden von seiner Umgebung, nicht als Ganzes wie ein Bild, sondern in Aktion wie ein Theaterstück. Ein Vogel ging an ihm vorbei wie ein Pfeil; etwas mit einer Geschichte und einem Zweck, obwohl es ein Zweck des Lebens und kein Zweck des Todes war. Ein Busch konnte ihn wie einen Räuber aufhalten; und tatsächlich war er so bereit, den Räuber willkommen zu heißen wie den Busch.“

Samstag, 1. Januar 2022

Adeste fideles...

 anläßlich der Christ-Mette am 24. Dezember 2011 im Petersdom....

             

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über seinen Vorsatz für das Neue Jahr. 
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"ENTSCHLUSS FÜR DAS NEUE JAHR: ÜBER DAS MESS-OPFER PREDIGEN"

Nach der katholischen Wiederauferstehung in der Church of England, haben wir die Wirklichkeit der Präsenz des Herrn in den konsekrierten Gegenständen betont. Und das mußten wir auch tun. Tatsächlich hätten wir vielleicht noch mehr tun müssen. Als ich in Devon war- handelte fast jede Predigt, die ich während der 6 Jahre hielt, von der Eucharistie; und - richtig- am Ende sagte mir ein sehr intelligentes Gemeindemitglied, daß er beginne, zu verstehen, was es damit auf sich hat.

Darüber hinaus ist berüchtigt, bis zu welchem Ausmaß römische Katholiken die Eucharistische Präsenz des Herrn vergessen haben. Ich habe einmal jemanden aus meiner Church of Ireland schockiert darüber reden hören, mit welcher Irrelevanz römische Katholiken die Kommunion empfangen. Ja, die Arbeit ist noch nicht getan. 

Aber da ist noch ein anderer Job, mit dem ich- wie ich manchmal denke- noch nicht begonnen habe. Und das ist die Lehre über das Eucharistische Opfer. 1947 gratulierte Dom Gregory Dix der Bruderschaft des Hl. Sakraments, weil sie so bemerkenswerte Arbeit zur Wiederherstellung der Anbetung, gemeinsam und persönlich geleistet haben; zu Buße und vielen anderen Aspekten der Eucharistischen Anbetung, deren Mittelpunkt die Lehre von der Realpräsenz ist. Aber er fühlte, daß der Aspekt der Opfers sehr viel schwerer  herauszuarbeiten war.  

Ich möchte Ihnen- und besonders den Brüdern im Priesteramt- diesen Gedanken hinterlassen. Ich denke, daß wir uns von protestantischen Angriffen auf das Mess-Opfer und über die Gründe, die die Einzigartigkeit des Kalvarienberges unterminieren, viel zu nervös haben machen lassen. Wir neigten eher als etwas zu sagen, was -Schrecken aller Schrecken-zu diesem entsetzlichen Irrtum führte-dazu zu fühlen, daß es besser wäre nichts zu sagen. Ich denke, das das völlig falsch ist. 

Laien verstehen viele Dinge falsch; und wenn Sie denken, daß Ihre Laien das nicht tun, dann denke ich sollten Sie versuchen, mehr mit Ihnen zu sprechen. Wir können nicht sicher sein, daß jede Frau alles richtig und präzise ausdrückt. Sogar beim Klerus fühle ich oft eine Art allgemeiner Annäherung und einige

Wir können nicht sicherstellen, dass jede Frau von ihnen alles genau richtig macht. Selbst unter Geistlichen habe ich oft das Gefühl, daß eine Art allgemeine Annäherung und ein wenig guter Wille das Beste sind, auf das wir hoffen können. Also, sage ich, lehre sie, daß die Messe das Opfer des Leibes und des Blutes Christi ist und daß es in Ihrer Kirche täglich vom Priester dargebracht wird und daß es das von Gott bestimmte Opfer ist, um die Sünden hinweg zu nehmen.

Fügen Sie in Ihrer Predigt keinen oder zwei Absätze darüber ein, wie unglaublich vorsichtig wir sein müssen, um die Einzigartigkeit von Golgatha nicht zu beeinträchtigen. Wenn die Kalvarienberg-Frage aufgeworfen wird, können Sie natürlich etwas Feines machen. Aber auch wenn ihr Verständnis wahrscheinlich schief ist, vermitteln Sie doch einfach die Grundlagen, einfach und ... ja ... grob. Und ...ja ... immer wieder. "

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

Der Erzbischof von Turin führt TC auf radikale Weise aus...

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae einen Beitrag von Vincenzo Fedele über die Bestimmungen eines Dekretes des Erzbischofs von Turin zu Traditionis Custodes. 
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"NOSIGLIA SCHLÄGT AUF DIE TRADITIONELLE MESSE EIN.  ABER WARUM? EINIGE ÜBERLEGUNGEN"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, ein großer Freund unseres Blogs, Vincenzo Fedele, bietet uns diese Überlegung an, die mit Traditionis Custodes und ihrer Anwendung verbunden ist. Viel Spaß beim Lesen.

ÜBERLEGUNGEN ZUM ERZBISCHÖFLICHEN DEKRET VOM 18. OKTOBER 2021 UND ZU DEN DARAUS RESULTIERENDEN AKTIONEN

"Ich hätte meine Überlegungen gerne unmittelbar nach der Veröffentlichung des Dekrets am 28. Oktober niedergeschrieben, mit dem der Erzbischof von Turin, Nosiglia, über die Methoden der praktischen Umsetzung der Punkte des Motu Proprio "Traditionis Custodes" vom 16. Juli entschieden hat, das in der gesamten Diözese Turin die Feier heiliger Messen mit dem alten Ritus des heiligen Pius V. verbietet. mit der EINZIGEN Ausnahme der Barmherzigkeits-Kirche in Turin.

Ich hätte gerne wöchentlich an die Diözese geschrieben, aber ich weiß aus Erfahrung, daß die Postämter bei diesen Sendungen nur wenig arbeiten, und darüber hinaus hat bereits die Veröffentlichung des Textes des Dekrets, aseptisch, offiziell, ich würde sagen, sterilisiert und ohne eine Zeile des Kommentars oder der Präsentation, sowie dem völligen Schweigen, das dann folgte, den Geist dazu veranlasst, nichts anderes von dieser Seite zu erwarten.

Ich wurde auch durch das Kolloquium  zum Schweigen veranlasst , in dem einige Gruppen (nur wenige wissen es, aber diese Gruppen existieren, sind aktiv und sind Praktizierende im Glauben), versuchten, mit der Kurie zu verhandeln, und dachte, daß eine Stimme aus dem Chor, wie meine, dabei ein Hindernis sein könnte

Ich denke, daß ich das gut gemacht habe, auch weil der Text des Dekrets und die desillusionierte Desillusionierung mich veranlaßt hätten, unangenehme Dinge zu schreiben, die mehr vom Bösen diktiert wurden als von der vom Glauben erleuchteten Vernunft

Heute kann ich schreiben und alle einladen, für diejenigen zu beten, die im Irrtum sind, da die Kirche, abgesehen von den letzten acht Jahren, immer den Irrtum von den Irrenden unterschieden hat. 

Heute in der Annahme, daß es einen Irrtum gibt, zieht es die Kirche vor, den hypothetischen Wanderer zu richten, ihm vielleicht unverdiente Lasten und Fehler aufzuerlegen und den Irrtum zu bewahren. Aber das war's auch schon!

Die Aspekte sind vielfältig, also denke ich, daß ich die Darstellung meiner Gedanken und meiner Reflexionen in drei Teile teilen sollt

Im ersten Teil werde ich versuchen, das allgemeine Problem im Lichte von  Traditionis Custodes zu formulieren, wobei ich mich auf das Dekret von Erzbischof Nosiglia und seine Auswirkungen konzentriere.

Die Antworten der Kongregation für den Gottesdienst auf die "Dubia", die vor einigen Tagen die Schlinge von Traditionis Custodes noch enger gezogen hat, sind nur eine weitere Bestätigung dafür, daß viel mehr auf dem Spiel steht als die einfache Gewährung einer Messe durch die Beseitigung der wenigen zuvor geduldeten. Es scheint, daß es auch auf lokaler Ebene ein viel weitergehenden Plan gibt, bei dem es notwendig ist, jedes einzelne  Stück an seinen Platz zu setzen

Im zweiten Teil werde ich meine Zweifel an dem merkwürdigen Verhalten des Rektors der Erzbruderschaft der Barmherzigkeit von Turin, des Kanonikus Don Francesco Saverio Venuto, zum Ausdruck bringen, den ich als Vorreiter dieser Tendenz annehme, noch bevor ich ihn unweigerlich als Person einbeziehe, und ich werde den dritten Teil für Reflexionen über uns Katholiken reservieren, die den diensthabenden Wölfen ohne die Führung der Hirten, die uns behüten sollen, ausgesetzt bleiben.

Ich persönlich dachte, daß ein Hirte, der aufmerksam ist und für seine Schafe sorgt, wie unser Erzbischof sich immer gezeigt hat, am Vorabend seines Abschiedsgrußes uns nicht mit einem Dekret begrüßt, das eher militaristisch als nach pastoraler Liebe riecht. 

Stattdessen ist genau das passiert. Deshalb lade ich alle ein, für ihn zu bete

In vielen anderen Diözesen auf der ganzen Welt nahmen sich viele Prälaten angesichts der Sensibilität des Themas Zeit, um über die Umsetzungsmethoden von T.C zu entscheiden. und in vielen Fällen beschlossen sie, den Status quo beizubehalten, weil sie glaubten, daß die Situation ihrer Diözese normal und akzeptabel sei. 

Fast nie, fast nirgends gab es eine fast vollständige Abschaffung wie in Turin.

1. 1. 2022

 

                    ALLEN LESERN EIN GESEGNETES,

                            GUTES NEUES JAHR 2022 !