Montag, 4. März 2024

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über mögliche Interpretationen von Fiducia Supplicans, das er gewohnt ironisch Fidelia Supplicia nennt, oder wie der ein oder andere fromme (naja) Katholik mit üblen Gewohnheiten das Dokument verstehen könnte. Hier geht´s zum Original: klicken

"MEINE LETZTEN GEDANKEN ZU FIDELIA SUPPLICIA" 

So wie ich es verstehe, ist das Herz der neuen Bergoglianischen Dogmen die Segnungen betreffend, ungefähr so etwas: 


Ein Segen ist ein reiner Akt göttlichen Wohlwollens und bedeutet nicht, daß der Allmächtige, oder die Person, die den Segen empfängt, das als formale Legitimation des Status, der Handlungen oder des gesamten Lebensstils des Gesegneten ansieht.

Denken wir also an: X plant eine völkermörderische Expedition, um eine bestimmte Rasse auszulöschen. Er ist ein ziemlich anständiger Bursche und besonders freundlich und aufmerksam seiner Frau und seinen Kindern gegenüber. Er ist ein vorbildlicher Chef für seine Untergebenen, hilft ihnen, wenn nötig, in persönlichen und beruflichen Dingen. Er ermutigt in jedem Bereich des Lebens zu Vorsicht und Ehrlichkeit. Als er feststellt, daß Völkermord nicht ganz mit der vollen Katholischen Lehre übereinstimmt, wie es in den Handbüchern dargestellt wird-  würde er dennoch Gottes Segen für alles und jedes, was in seinem Leben edel und zuträglich ist.

Oder vielleicht sollten wir Y bedenken, der Pädophilie praktiziert. Er ist freundlich und sanft, niemalas grob oder gewalttätig,  großzügig zu seinen jungen Freunden, besorgt, alles zu tun, was er konnte, um ihre Leben voranzubringen und ihren persönlichen Interessen zu dienen. Auch er realisiert, daß diese Aktivitäten ...in diesem Fall sexuell...knapp an den Nuancen und präzisen, detaillierten Strukturen vorbeigehen, die die Katholische Kirche im Bezug auf Sex empfiehlt, Aber er möchte gern vorankommen,  schrittweise den Katholischen Idealen von Sexualität näher zu kommen.... obwohl er im Augenblick noch nicht ganz fähig ist, sie in Fülle zu akzeptieren. 

Beide von ihnen fühlen, daß ein pastoraler unliturgischer Segen von einem Priester bei der Reise helfen würde und jeder von ihnen, wünscht sich, von der Kirche bei seiner spirituellen Reise (synodoporia) begleitet zu werden.

Wie gut werden X und Y in das vom Dokument beschrieben Format passen, das Fernandez formuliert und PF unterzeichnet hat?"

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke 

Demos II, das kommende Konklave und der nächste Papst. Warum dieses Dokument geschrieben werden mußte.

In seiner heutigen Kolumne in Monday at the Vatican befaßt sich A. Gagliarducci mal wieder mit dem kommenden Konklave und dem Nachfolger von Papst Franziskus. 
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   "PAPST FRANZISKUS UND DER KOMMENDE PAPST"

Das  vielleicht  größte Problem des Profils des nächsten Papstes, das Demos II vorschlägt, ist daß es Zeil einer körperlosen Welt zu sein scheint. Gerade so wie Papst Franziskus in seinen Entscheidungen schwer fassbar ist, wird Demos weniger konkret wird, wenn er- und die Diskussion, die er steuert- konkret werden sollte.

Der anonyme Kardinal,  der sich selbst Demos II nennt, hat Angst davor in die Öffentlichkeit zu treten, obwohl -oder vielleicht weil- er Meinungen ausdrückt, die viele im Heiligen Kollegium teilen. Das sagt uns vielleicht viel  über die Zeit aus- aber es läßt eine Frage offen: wer ist Demos II? 

Also gut, ein von Demos unterzeichnetes Dokument zirkulierte 2022 unter den Kardinälen, das die kritischen Themen des aktuellen Pontifikates beleuchtete- in dem Bemühen, den Kardinälen eine Diskussionsbasis zu geben. Es stellte sich heraus, daß Demos kein anderer war, als Kardinal Pell-wie Sandro Magister später -nach dem plötzlichen Tod des Kardinals enthüllte. 

Am 29. Februar veröffentlichte La Nuova Bussola Quotidiana ein neues Dokument- geschrieben von einem Kardinal, der sich selbst Demos II nennt, in dem gesagt wird, was viele in und außerhalb des Hl. Kollegiums ausdrücken, in der Notwendigkeit die  heutige Realität abzubilden, um zu verstehen wie die Zukunft des Pontifikates sein wird. Wenn man das so akzeptiert, ist Demos II ein Kardinal,der seinen Finger am Puls des Kollegiums hat.

Was sagt Demos II? 

Demos II ist ein kurzes Dokument, das auch fordert, die Glaubenswahrheiten und die Doktrin zu bestätigen, die mit schädlichen Vorstellungen von Mitgefühl verfälscht wurden, um eine Hermeneutik der Kontinuität wiederherzustellen und bei Entscheidungen echte Kollegialität anzuwenden. 

Demos II beklagt, daß der Papst Gesetze oft per motu proprio erlassen hat und daß die Kardinäle selten in der Lage waren, Themen allgemeiner Art zu diskutieren. Das Ergebnis ist, daß ein zukünftiges Konklave beginnen wird, ohne daß die Kardinäle wissen, wer neben ihnen sitzt, mit allen Schwierigkeiten, die die Wahl eines neuen Pontifex in diesem Fall mit sich bringt. 

Fiducia Supplicans, Andrea Tornielli und die Widersprüche

 "THEOLOGEN WEISEN VATICAN NEWS´ NUTZUNG VON RATZINGER UND JOHANNES PAUL II ZUR VERTEIDUNG VON FIDUCIA SUPLLICANS ZURÜCK"

Theologen haben auf die Irrtümer eines kürzlich bei Vatican News erschienenen Leitartikels von Andrea Tornielli  zur Unterstützung der Segnung Homosexueller hingewiesen, der auf Texten von Papst Johannes Paul II und dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger beruht..

Der früher konservative Tornielli, Konvertit zum Progressismus, sollte sich wegen bestimmter Standpunkte schämen. Wir erinnnern uns daran, und MIL erinnert sich daran, als er alle konservatieund tradtitionelle Positionen vertrat. Aber so ist der Lauf der Welt. 

Bisher haben viele Bischöfe bereits erklärt, daß sie das Vatican-Dokument nicht anwenden und es ihren Priestern verbieten und sich weigern werden, die von Fiducia Supplicans angezeigten Segen zu spenden. Hier geht´s zur Liste. Luigi C.

Michael Haynes schreibt bei  LifeSiteNews 

Theologen haben einen Artikel des leitenden Herausgebers des internationalen Vatican- Nachrichtendienstes kritisiert, in dem argumentiert wird, daß die von Fiducia Supplicans  vorgeschlagenen kontroversen Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare durch einen Text von Johannes Paul II gerechtfertigt werden könne, und weisen diese Behauptung als "offensichtlich falsch" zurück und als einen Gedanken, der abgelehnt werden sollte

Tornielli verteidigt Fernández 

Am 27.Februar hat Vatican News in mehreren Sprachen einen Artikel veröffentlicht, in dem die Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare verteidigt, die in der Erklärung Fiducia Supplicans vorgeschlagen werden. Verfaßt von Andrea Tornielli, der Hefrausgeber von Vatican News, befaßt sich besonders mit dem Konzept liturgischer oder pastoraler Segen, mit dem in Fiducia Supplicans (FS) argumentiert wird. 

Kardinal Victor Emanuel  Fernández hat zugunsten der Unterscheidung verschiedener Segnungen argumentiert, als er das Segnen gleichgeschlechtlicher "Paare" verteidigte,als er als Autor von SF zwischen "liturgischen" und sogenannten "pastoralen" Segen unterschied. Später verteidigte er die Erklärungen gegenüber zahlreichen Beschuldigunen der Heterodoxie indem er argumentierte, daß sie Prieter dazu anleitet "zwischen zwei verschiedenen Formen von Segen zu unterscheiden: den "liturgischen oder rituellen" und den "spontanen oder pastoralen".

Tatsächlich sagt Fernandez sowohl in seinem Statement vom 4.Januar und in Fiducia Supplicans, daß die Lehre des Dokumentes zu Segnungen " eine sofortige Entwicklung mit Respekt dafür, was über Segnungen im Lehramt der Kirche und in den offiziellen Texten der Kirche gesagt wird." 

Sonntag, 3. März 2024

Zum 3. Sonntag der Fastenzeit

Msgr. Charles Pope, Diakon und Pastor in der Erzdiözese Washington D.C., veröffentlicht im NewCatholicRegister eine Katechese zur heutigen Lesung aus dem Alten Testament -zum 3. Sonntag der Fastenzeit. Hier geht´s zum Original: klicken

"GOTTES GEBOTEN ZU FOLGEN,  FÜHRT ZU EINEM GESEGNETEN LEBEN" 

      Benutzerhandbuch für den dritten Sonntag der Fastenzeit 

Sonntag, 3. März, ist der dritten Sonntag der Fastenzeit. Die Lesungen bei der Messe: Exodus 20: 1-17 oder Exodus 20: 1-3, 7-8, 12-17;  Psalm 19:8, 9, 10, 11;  1 Korinther 1:22-25; Johannes 2:13 -25.

Im Sonntagsevangelium gemäß Lesejahr B, reinigt Jesus den Tempel. Aber Ihr seid der Tempel Gottes und die Gefahr besteht, daß Ihr euch zu billig verkauft, indem Ihr Mittelmäßigkeit akzeptiert. Wir sind versucht, unsere Seelen der Welt, dem Fleisch und dem Teufel zu verkaufen-  im Tausch gegen falsche und leere Versprechungen. Die 10 Gebote ( die heutige erste Lesung) sind nicht nur bloß Regeln. 

Eher beschreiben sie die Reinigung und die Freiheit, die der Herr uns geben will. Wenn wir die Gebote als Versprechen eines neuen Lebens in Fülle verstehen, können wir uns viel mehr über das, was der Herr uns durch sie anbietet, freuen. Betrachten wir die Aspekte der 10 Gebote, die uns zu einem umfassenden Verständnis eines geänderten und zunehmend gesegneten Lebens gelangen lassen. 

"Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst dir keine Götzen machen...du sollst dich nicht vor ihnen verbeugen oder sie verehren." In diesem ersten Gebot wird uns eine zunehmende Liebe zu Gott über alle Dinge, über alle Menschen und über das Leben in dieser Welt angeboten. Das ist es, was uns richtig ordnet und orientiert. Immer wenn wir eine Person oder Sache höher schätzen als Gott, gerät unser Leben schnell in Unordnung. Gott verspricht, daß die Liebe zu ihm und seinem himmlischen Königreich ber allem Irdischen steht.

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen; Halte den Heiligen Sabbath ein" In diesen Geboten verspricht der Herr ein Herz, mit dem man ihn lieben kann. Gottes Namen zu verehren, bedeutet, eine tiefe Liebe zu ihm zu hegen, ein tiefes Gefühl für Wunder und Ehrfurcht zu haben und Freude daran ihn zu verehren.

Wenn scheinbar nur noch kiffen hilft...

werden von an der Legalisierung,Verharmlosung und Akzeptanz interessierter Seite - gezielt Spielfilme und Fernseh-Serien eingesetzt. Diese Taktik haben wir auch bei Themen wie Homosexualität, Verharmlosung von HIV, Promiskuität gesehen- auffällig auch, daß ganz früh auch immer Disney mit Zeichentrick- oder animierten Filmen dabei ist und so die angestrebte Ideologie den Kindern subtil suggeriert wird. Für die USA hat Peter Tonguette seine Beobachtungen, die insgesamt auch auf uns zutreffen, zu diesem Phänomen bei firstthings veröffentlicht. Hier geht´s zum Original: klicken

                    "MARIHUANA UND DIE FILME"

Wir leben in einer Nation,in der Marihuana-Gebrauch toleriert, akzeptier, gebilligt und bis zu einem gewissen Grad gefeiert wird, der vor kurzer Zeit die Amerikaner noch geschockt hätte.  Bill Clinton sah sich einmal genötigt, zu leugnen, er habe es je inhaliert, heute fühlen die jungen Leute keinen Grund, nicht öffentlich auf den Straßen, in Einkaufszentren und wie es aussieht überall sonst zu inhalieren. 

Wer oder was trägt Verantwortung für diesen traurigen Umstand? Sicher die weitverbreitete Legalisierung von Marihuana -anfänglich unter dem Vorwand seiner angeblichen medizinischen Nutzen,- später aus ehrlicheren Gründen, daß die Nutzer high werden könnten, ohne Schaden zu nehmen- die die Schuld tragen. Aber Einstellungen ändern sich vor den Gesetzen, und die Einstellungen in dieser Gesellschaft werden oft durch Filme beeinflußt. Wenn wir zu Schuldzuweisungen kommen, müssen wir uns den Kiffen-Komödien zuwenden, besonders denen, die aus Cannabis-Benutzern schlimmstenfalls liebenswerte Loser und bestenfalls nonchalante Typen machen, die das alles geregelt zu haben scheinen. Denken Sie nur an einige davon: Dazed and Confused (1993), Harold and Kumar Go to White Castle (2004), Knocked Up (2007), Pineapple Express (2008), und natürlich -der beliebteste von allen - "The big Lebowski" (1998). Einige von ihnen fördern öffentlich Cannabis als Ticket zum Glück; andere stellen seine Nutzung als harmlosen Zug ihrer Charaktere dar. Aber sie alle haben geholfen, den Schock des Publikums über das offene, ungehinderte Rauchen von Dope abzumildern.

Drogengebrauch ist für Hollywood nichts Neues, auch wenn öffentliches Schwelgen in Drogen neu ist. Der berüchtigte Nutzer-Film von  1936 "Reefer Madness"  zielt darauf ab, Cannabis als Wirkstoff für das Chaos einer Gruppe von High-school-Schülern darzustellen, verantwortlich dafür, seine Benutzer in Zustände von Erregung, Apoplexie und Angst zu versetzen.. Wegen seines übertriebenen Plots - dessen  Personen-während sie high sind, die unterschiedlichsten Verbrechen begehen, wurde Reefer Madness Jahrzehnte später ein Kultobjekt des Spotts der Pro-Cannabis-Meute. Jetzt aber sollte der Film -angesichts der glaubwürdigen Verbindung zwischen dem Gebrauch von Cannabis und Schizophrenie -vielleicht wegen seines Vorherwissens gelobt werden.  

Drogensucht wurde in den Hollywood-Produktionen Mitte des Jahrhunderts  wie in Otto Premigers "Der Mann mit dem Goldenen Arm" (1955) und Andre de Toths "Monkey on my back" (1957).Thema. Nach der Devise  "liebe den Sünder, hasse die Sünde" verdienten die Helden dieser Filme Mitleid und Mitgefühl, aber niemals Neid. Ihre Gewohnheit war zerstörerisch aber nicht verlockend, ähnlich wie in den großen Alkoholismus-Dramen, wie Blake Edwards "Tage von Wein und Rosen" (1962). 

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über ein verfrühtes Einkleben einer Präfation aus den 1960-ern in sein Altar-Missale, das er jetzt wieder daraus entfernt hat und gelobt für die Zukunft größere Vorsicht. 
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                               MEA MAXIMA CULPA 

In einer freien Minute dachte ich, ich schaue einfach mal nach. 

Lassen Sie es mich erklären. Als die Glaubenskongregation diese "neuen“ Präfationen" vor drei oder vier Jahren genehmigte, beschloss ich, dem Vorwort für die Märtyrer etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken, weil es respektablen, antiken Ursprungs ist ("Leoninisches Sakramentar“, alias Sakramentar von Verona, ca. 600). Also habe ich es sorgfältig getippt und eingeklebt. Es sollte ein besonderes Gebet für die Durchführung dieses wichtigen liturgischen Manövers werden.

Aber jetzt bekam ich einen Schock.

Die Bösewichte der 1960er Jahre nahmen sich bei der Einarbeitung dieses Vorworts unanständige Freiheiten heraus.

Ich habe es jetzt aus meinem Altar-Missale entfernt. Das wird mir nicht noch einmal passieren. Es sollte wirklich ein Gebet für ein derartiges Entfernen geben- lila Stola und alles.

Das venerabilis mit dem sanguis der Märtyrer- ist natürlich verschwunden. Aber wo sich im postkonziliären Text  liest: "vires infirmas ad testimonium roboras"  stand im Veronese Codex "ita nostris et studiis dat profectum et fragilitatibus praestast auxilium". Und das Subjekt dieser Verben ist jetzt der Vater- nicht mehr wie im Codex das vergossene Blut der Märtyrer. 

Mit anderen Worten, der alte -wahrscheinliche Original-Text - hat Gott nicht darüber informiert, daß er uns dabei stärkt, Zeugnis zu geben; er hat erklärt, daß das vergossene Blut der Märtyrer uns in unseren Bemühungen voranbringt und unseren Schwächen zu Hilfe kommt. 

(Die traditionellen syntaktischen Einbindungen ...sicut ...ita sind- nicht überraschend - verschwunden) 

Sie könnten denken, daß Fortschritt in unseren Bemühungen" (studiis dat profectum) ziemlich "badend" ist. Sie könnten denken, daß das Erinnern an die Märtyrer indem man über die Stärke redet, Zeugnis abzugeben, eine deutliche Verbesserung ist. (Ich denke, daß Bereicherung ein technischer Terminus ist).

Aber an diesem Morgen, während ich mich durch einen anderes Glas von Frank Cooper's Original Oxford Marmalade ... Coarse Cut ... arbeite, durchstöberte ich jene frühen April-Seiten im Verona- Sacramentarium; sie scheinen eine Sammlung von Messen für Märtyrer anzubieten. Ich habe natürlich besonders auf das Vere Dignum geschaut. 

Und es schien mir, daß die konzeptionelle Verbindung, die wir enthusiastisch zwischen dem Zeugnis "martyrion" der Märtyrer und unserer Berufung machen, in unserer Generation Zeugnis zu geben und dem Kontext, war denen, die die Präfation für diese alten Messen formulierten (oder jenen, die sie sammelten) , nicht besonders bewußt. 

Daher der offensichtliche Gemeinplatz, mit dem diese von den "Reformern" der 1960-er akzeptierten und angepaßten Präfation schließt. 

Möglich und vielleicht. Aber ich weiß gern, wo ich stehe, ob irgendwelche erfinderischen Verbindungen in einem Text das Produkt eines schlauen Hundes von ~ 600 oder eines Schlaubergers von cirka 1970 ist.

In Zukunft werde ich langsamer zum Leimtopf greifen." 

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Ein Einsiedler- Mönch hat eine Frage an Erzbischof Gänswein und die Memores

und die (die wirklich brisant ist) stellte er in einem Brief, an Marco Tosatti, mit der Bitte um Veröffentlichung- Stilum Curiae kommt heute diesem Wunsch nach. Hier geht´s zum Original:  klicken

"FRAGEN EINES EINSIEDLERMÖNCHS AN ERZBISCHOF GÄNSWEIN UND BENEDIKTS MEMORES" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, ein Einsiedlermönch, den wir nicht kennen, A.F, hat uns diese Botschaft geschickt, die wir für so interessant halten daß wir sie für Sie veröffentlichen, Gute Lektüre und Weiterverbreitung.

§§§

Sehr geehrter Msgr.
Seit Jahren sehe ich jetzt gegensätzliche Meinungen über den wirklichen Rücktritt von Papst Benedikt und die Rechtmäßigkeit der Wahl von Papst Franziskus.

Jetzt haben die Fluten von Tinte, die über den Unterschied von munus und Amt, Daten und unterschiedliche Uhren vergossen worden sind, jetzt wirklich viele ermüdet. 

Wenn man in Betracht zieht, daß meiner Meinung nach Stil, Korrektheit und Präzision im Denken von Papst Ratzinger ihm niemals erlaubt hätten, Wege zu beschreiten,  die aus subtilen Mitteln und juristischer List bestehen und nicht vom Glauben, sondern von einer schlicht menschlichen Strategie diktiert werden, die die Einheit der Kirche gefährdet hätten, möchte ich die Frage stattdessen auf einen Punkt richten, über den ich seltsamerweise noch nie eine offene Debatte gesehen habe (ich könnte mich irren).
Ich will versuchen, das Thema in einer Nuß-schale und hoffentlich in klaren Worten zusammenzufassen.

Beginnen wir mit der Tatsache, daß Ratzinger mit Papst Franziskus konzelebriert hat, als er täglich in seiner Residenz die Messe feierte.

Und ewig Fiducia Supplicans

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae einen Kommentar von Don Nicola Bux zur Auseinandersetzung über das Segnen schwuler Paare, die sich nach der Veröffentlichung von Fiducia Supplicans weltweit in der Kirche entwickelt hat. Hier geht´s zum Original: klicken

"SCHAMLOSE FÄLSCHUNG. DON NICOLA BUX UND EIN ARTIKEL IN VATICAN NEWS ÜBER FIDUCIA SUPPLICANS" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae -wir bieten Ihnen  diesen Artikel an, der in Il Pensiero Cattolica veröffentlicht wurde, denen wir vom Grund unseres Herzens danken. Fr. Nicola Bux´  Kommentar stellt einen bedauernswerten Versuch dar, Fiducia Supplicans und die Segnung irregulärer Paare dar, ein Dokument, das zu Recht  in der gesamten Katholischen Welt zahreiche, beispiellose negative Reaktionen ausgelöst hat. Aber die Höflinge versuchen immer noch, das Ungerechtfertigte zu rechtfertigen, um dem Despoten des Augenblicks zu gefallen ... Viel Spaß beim Lesen und Verbreiten.

"ES GIBT KEINEN NICHT-LITURGISCHEN SEGEN"

In den "Vatican News“ vom 27. Februar 2024 wurde der Artikel „Fiducia Supplicans, nicht-liturgische Segnungen und Ratzingers Auszeichnung“ veröffentlicht. Der Titel stellt die jüngste Erklärung einigen Passagen gegenüber, die in der Instruktion Ardens Felicitatis vom 14. September 2000 enthalten sind, die von der Kongregation für die Glaubenslehre mit Kardinal Ratzinger als Präfekt verkündet wurde und deren Ziel es ist, von Gott Heilung zu erbitten. Dieses Dokument entstand aus dem Bedürfnis heraus, Ordnung in die Wirren dieser Jahre zu bringen, in denen es um Gebetstreffen und das Charisma der Heilung ging.

Die Gegenüberstellung, die der Artikel der "Vatican News“ zwischen den in der Instruktion Ardens Felicitatis erwähnten Gebeten und den Segnungen von Fiducia Supplicans herstellt, ist völlig falsch. Das Gebet ist eine eindringliche Frage, wie das Wort selbst andeutet, der Segen ist eine Formel der Zustimmung – gut gesagt – von oben, das heißt von Gott. Der gute Hirte, auf den sich der Artikel bezieht und der nicht ruht, bis er das verlorene Schaf findet, geht nicht hin, um das Schaf zu segnen, weil es in die Irre gegangen ist, sondern um es auf seine Schultern zu nehmen, um es zurück in die Herde zu bringen ohne ihm klarzumachen, daß es in die Irre gegangen ist.

Aber kommen wir zurück zur Bildung. Schon im Titel "Instructio de orationibus ad obtinendam a Deo sanationem“ (über Gebete um Heilung von Gott) erklärt sie das Ziel: die Befreiung vom körperlichen und geistigen Bösen herbeizurufen. Man kann nicht zu Gott beten, um den Zustand der Sünde zu bestätigen, in den man geraten ist. Tatsächlich ist der dem menschlichen Herzen innewohnende Wunsch nach Glück immer mit dem Wunsch verbunden, Befreiung von der Krankheit zu erlangen und deren Bedeutung zu verstehen, wenn man sie erlebt.

Die Instruktion "Ardens Felicitatis“ griff auch ein, um die zunehmende Neuheit von Gebetsversammlungen zu regeln, die mit liturgischen Feiern verbunden sind, die darauf abzielen, Gott um Heilung anzuflehen. In nicht ganz seltenen Fällen kursierten Gerüchte über Heilungen; Damit wuchs die Erwartungshaltung und das Interesse an solchen Zusammenkünften. In diesem Zusammenhang wird an ein fragwürdiges Charisma der Heilung appelliert. Versammlungen dieser Art, die zur Heilung aufgerufen sind, werfen Fragen darüber auf, wie die kirchliche Autorität sie bewertet, insbesondere im Hinblick auf den liturgischen Aspekt, über den sie wachen und Normen festlegen muss, damit sie richtig diszipliniert werden können. Zu diesem Zweck beginnt die Unterweisung mit dem Lehrteil über die Gnaden der Heilung und die Gebete, um sie zu erlangen. Erstens die Bedeutung von Krankheit und Heilung in der Heilsökonomie. Im Alten Testament erkennt der Kranke, der Gott um Heilung anfleht, daß ihm wegen seiner Sünden gerechte Strafen auferlegt werden. Aber selbst die Gerechten werden von Krankheiten heimgesucht, und der Mensch fragt Gott nach einem Grund dafür: der Fall Hiob ist berühmt. Er ist ein Abbild Jesu Christi, in dessen Leiden der Mensch, so der Apostel, an seinem Leid teilhaben und sich sogar freuen könne (Col 1,24): In einem solchen Maße hebt das Neue Testament das Leiden hervor.

Samstag, 2. März 2024

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über den alten englischen Heiligen Chad, dessen Gedenktag der 2.März war/ist.  Hier geht´s zum Original:  klicken

"WANN IST EIN BISCHOF KEIN BISCHOF? WANN IST EIN DOPPEL ERSTER KLASSE (MIT ERSTER VESPER UND OCTAV) NICHT EINMAL MEHR EIN FEIERTAG?" 

Wenn man in einen "neuen" Kalender schaut, ist es ein bißchen so, als ob man auf das Wrack einer Kirche blickt. Also warne ich Sie, daß Sie heute nicht versuchen sollten, den Hl.Chad in modernen Englischen Katholischen Kalender zu finden. Er ist mit seinem Bruder dem Hl, Ceki vermischt worden, gemeinsam besetzen sie den 26. Oktober. Der Grund dafür, ist der konziliare Aberglaube, daß kein Heiliger...also gut, daß gerade den gewichtigsten aller Heiligen...die Fastenzeit erschüttern dürfen sollten. 

Das alles; trotz der Tatsache, daß heute der 6.Tag vor den Nonen des März ist, der Tag von Chads Tod und seines Begräbnisses ist.  Und es ist der Tag, an dem während des Mittelalters seiner gedacht wurde...bis in unsere Zeit . Sie werden ihn in den von unseren viktorianischen katholischen Vorvätern benutzten Brevieren finden, so wie der Hl. John Henry Newman. Sein Schrein stand in der Kathedrale von Lichfield  - bis- in der Reformation -dieser Schrein zerstört wurde...aber ich erwarte, daß die meisten Leser die romantische Erzählung kennen, wie Mr. Prebendary Dudley die Reliquien rettete; wie sie von der Hodgetts Familie gehütet wurden und 1840 von Fr. Benjamin Hulme wieder entdeckt wurden, gerade rechtzeitig für das Zeitalter von Pugin. 

Als (1841)  Pugin diese neue Katholische Kathedrale in Birmingham baute, wurden die Reliquien wunderbar über dem Hoch-Altar inthronisiert; das -denke ich- macht die Kathedrale von Birmingham (ziemlich winderbar) die einzige derartige Kirche in diesem Land, wo die man einen größeren Katholischen Schrein finden kann. 

Zurück indie Zeit des Hl. John Henry Newman, nach der Einsetzung der Reliquien, war der Hl.Chad der Titular der Kathedrale: sein Festtag war ein Doppel der Ersten Klasse mit einer Oktav in seiner Diözese: eine Woche, in  der jetzt eine liturgische Wüste ist. Während dieses Königreich immer noch seinen eigenen Kalender hat,... ich beschreibe immer noch die Tage des Hl. John Henry... wurde der Hl.Chad am 2.März gefeiert- im gesamten Königreich. Als jedoch jede Englische Diözese ihren eigenen separaten Kalender hatte, endete das. Aber der Hl. Chad blieb immer noch in den Kalendern vieler englischer  Diözesen, von der schottischen Grenze bis in den Süden Oxfords. Und so blieben die Dinge... bis in das Jahrzehnt des Großen Unglücks, als er Hand im Hand mit seinem Bruder in den Herbst in Essex beordert wurde. 

Man kann sich diese Großen Männer vorstellen...die Liturgie-Experten in den 1960-ern...die ihre Berufung in der Zerstörung,dem Ruinieren, Zermalmen, Verbrennen  erfüllten. Sie wären nicht durch so banale Worte wie die der alten Chad--Kollekte abgebracht worden "... hodierna fesitivitate laetificas..." Und wird iht Schrei erklungen sein "Hier ist ein weiteres Chad-Fest! Dienstag der vierten Woche nach der Oster-Oktav:Übersetzung des Hl.Chad! Horror! Das könnte im Mai passieren! Stellen Sie sich nur mal vor, daß das Wetter schön ist und alle zur Straßenprozession kommen! Hier ist nicht Tasmanien, wissen Sie! Schnell! Die Schere! Schnell!" 

[Welche "Übersetzung" war das? Das Ende der Lectio vi in einem alten Birmingham-Brevier wird das wahrscheinlich offenbaren, aber ich besitze keines.]

Der Hl.Chad war ein großer Missionsbischof, aber er hatte ein Problem mit dem griechisch-syrischen Mönch Theodore, den Rom als Erzbischof von Canterbury entsandte. S. Theodore beurteilte S. Chad als nicht gültig zum Episkopat geweiht. Der Grund für diesen Verdacht ist unklar ... er liegt wahrscheinlich irgendwo im Gewirr der Fakten rund um seine Weihe: Die römische Mission bei den Angelsachsen hatte zufällig einen ziemlichen Mangel an Bischöfen; Der Hauptkonsekrator von Chad, Wini, hatte sich seinen Sitz durch durchsichtige, ähm, Simonie gesichert; und die beiden stellvertretenden Konsekratoren waren wahrscheinlich Cornishmen: zweifelhafte „Briten“ jedenfalls. Alles, was der Hl.. Bede uns sagt, ist, daß Chad nach Ansicht des Erzbischofs non fuisse rite consecratum . Aber die demütige Akzeptanz des so gefällten Urteils durch den Hl Chad war so beeindruckend, daß S. Theodore ordinationem eius denuo catholica ratione consummavit ... und der Hl. Chad nahm das Bischofsamt wieder.

Ich halte den Hl.. Chad für eine eher gewöhnliche Figur. Als die Ordinariate errichtet wurden, wurden wir Geistlichen alle aufgefordert, die Ausübung unseres Episkopats oder Priestertums aufzugeben ... und uns als nicht ordiniert zu betrachten! Ich erinnere mich an den bizarren Tag, als unsere Bischöfe, die wir so oft mit päpstlichen Dalmatiken unter ihren Messgewändern gesehen hatten, in der zerstörten Kapelle von Allen Hall zu "diakonischen Diakonen geweiht“ wurden und dann feierlich und rituell in … diakonische Dalmatiken gekleidet wurden!

Ich habe damals einen unbeschwerten Artikel darüber geschrieben ... Ich glaube, ich hätte auch beschreiben können, wie der Weihrauch immer wieder die Feuermelder von Novus Ordo aktivierte ... und mir wurde gesagt, dass ich tatsächlich ein sehr ungezogener Junge gewesen sei."

Sancte Ceadda bis consecrate in mortis tuae hodierno anniversario ora pro nobis."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Fundstück

In einer Vorabmeldung veröffentlicht "Die Tagespost", was der Bischof von Regensburg, Rudolph Voderholzer,  über die zukünftige Sichtweise auf den verstorbenen Pontifex Benedikt XVI denkt. 
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel: 

"Bischof Voderholzer - "BENEDIKT IST FÜR MICH EIN KIRCHENLEHRER" 

beginnt der Beitrag so  -ZITAT

"Papst Benedikt XVI. ist in den Augen des Regensburger Bischof Rudolf Voderholzers ein "Kirchenlehrer“. Das Werk des Papstes aus Bayern werde sich „über die Jahrzehnte, vielleicht über die Jahrhunderte in seiner Fruchtbarkeit zeigen“, sagte der Regensburger Oberhirte am Sonntag während einer Wallfahrt des Ritterordens vom Heiligen Grab in Walldürn. Angesprochen auf das in der Kirche traditionelle Kriterium der Heiligsprechung vor der Zuerkennung des Kirchenlehrertitels, äußerte Voderholzer, der auch Direktor des Instituts Papst Benedikts in Regensburg ist, er lege bei der Bezeichnung „Kirchenlehrer“ für Papst Benedikt einen „weiteren Begriff zugrunde“. (...)

Quelle: Die Tagespost 

Der Hl. Karol Wojtyla und die jungen Menschen

Cristiana Mallocci bei versucht bei korazym.org  zu erklären, warum Papst Johannes Paul II von  den jungen Menschen so geliebt wurde.  Hier geht´s zum Original:   klicken

"KAROL WOJTYLA UND SEIN VÄTERLICHER BLICK:  WARUM DER POLNISCHE PAPST VON DEN JUNGEN LEUTEN SO SEHR GELIEBT WURDE" 

"Ihr seid junge und der Papst ist alt. 82 oder 83 Jahre alt zu sein ist nicht dasselbe wie 22 oder 23 zu sein. Aber der Papst identifiziert sich immer noch mit euren Erwartungen und euren Hoffnungen. Obwohl ich in großer Dunkelheit gelebt habe, unter harten totalitären Regimes, habe ich genug gesehen, um unerschütterlich überzeugt zu sein, daß keine Schwierigkeit, keine Angst so groß ist, daß sie die Hoffnung, die immer in der Herzen der jungen Menschen ist, zu  ersticken.  Laßt diese Hoffnung nicht sterben! Verwettet euer Leben darauf! Wir sind nicht die Summe aus unseren Schwachheiten und Fehlern, im Gegenteil, wir sind die Summe der Liebe  des Vaters für uns und unsere wahre Fähigkeit zum Bild seines Sohnes zu werden."  

Diese segnenden Worte des Lebens wurden am 28. Juli 2003 von Johannes Paul II in Toronto gesprochen. Bei dieser Gelegenheit füllte er Seelen und Herzen einer endlosen, farbigen und überströmenden Zahl junger Leute, und versorgte ihre Biographien und ihre Schicksale mit einer positiven prophetischen Vision. Diese Worte stellen die Zusammenfassung der so wirkungsvollen, wunderbaren und faszinierenden Summe des XVII Welt-Jugendtages dar. 

Er stellte sich selbst offen und radikal der obskuren, ungerechten und irreführenden negativen Sicht entgegen, die unermüdlich von einer erwachsenen Gesellschaft proklamiert wurde, er hatte die fruchtbare, faszinierende und anstrengenden Verantwortung auf sich genommen, Kinder mit Respekt zu erziehen. Er bewahrte eine extrem positive, wohlwollende und proaktive Sichtweise gegenüber der Jugend- als ein delikates und leuchtendes Versprechen von Hoffnung auf eine neue, erfolgreiche, segensreiche Zukunft.

Als ein väterlicher und guter Kenner junger Menschen (eine Beobachtung, die uns zeigt, daß es nicht genügt, biologische Väter und Mütter zu sein, um sich als solcher zu definieren, sondern daß es vor allem wichtig ist, als solcher zu handeln), er war sich vollkommen der Tatsache bewußt, daß es- damit sie  unerschrockene und fruchtbare Zeugen des Lichts wurden, essentiell war, sie mit Ausblicken, Worten und Sorgfalt zu nähren, die nach Himmel und Ewigkeit dufteten und deshalb nach wertvollem und segensreichem Vertrauen und Vorbestimmung. 

Aus diesem Grund prüfte Karol Wojtyla mit liebevollem Wohlwollen die Gesichter und Herzen dieser jungen Menschen und sah nicht nur die für diese Zeit typische Begeisterung und Tapferkeit, hinter denen sich eine latente und kostbare Zerbrechlichkeit verbirgt, sondern vor allem auch die Wunden, Masken und Ängste, die in seiner väterlichen Umarmung und seinem väterlichen Blick heilten, zerfielen und verschwanden.

Die Liebe von Johannes Paul II. war leidenschaftlich und zerstörerisch. Er hatte eine optimistische und schöpferische Vision von ihnen, die sich nicht durch ihre Fehler, Einschränkungen oder Verletzungen und schmerzhaften inneren Schnittwunden entmutigen ließ. Er hörte nicht auf die traurige Stimme des Feindes, der die Welt und die Jugend einer pessimistischen, negativen und demoralisierenden Vision unterwirft.

Die Lanze des Hl. Longinus

Jacob Stein berichtet für  EWTN /Vatican über die alljährliche Ausstellung der Hl.Lanze zur Fastenzeit. Hier geht´s zum Original (mit Fotos) : klicken 

"DER VATICAN ENTHÜLLT DIE HEILIGE LANZE: EIN FEIERLICHER TRIBUT FÜR DEN SOLDATEN, DER GLAUBTE, FÜR DEN HL. LONGINUS"

Gemäß der Tradition war Longinus nicht nur Zeuge der Kreuzigung sondern wurde auch durch das Blut, das aus der Seite Jesu floss, von einer Augenkrankheit geheilt. 

 
Die Heilige Lanze, auch bekannt als die Lanze des Longinus, nimmt einen wichtigen Platz in der Christlichen Tradition eine bedeutende Rolle , weil sie die Waffe ist, von der geglaubt wird, daß sie die Seite Jesu bei seiner Kreuzigung durchbohrte. Die Tradition besagt, daß die Peters-Basilika eine eifersüchtige Hüterin einer Reliquie, Teil der Hl.Lanze, ist.

Das Johannes-Evangelium liefert den einzigen biblischen Hinweis auf dieses Ereignis, indem es erzählt, daß ein Römischer Soldat, namens Longinus.am Abend des  Sabbats den Tod Jesu sicherstellt, in dem er ihn mit einer Lanze in die Seite sticht. Diese Tat- wie sie in Johannes 19:34 beschrieben wird, hat sich in Jahrhunderten der Verehrung und der Faszination über Europa und im Vatican ausgebreitet. 

Ein Soldat des Glaubens
Die Geschichte des Hl.Longinus hat sich in verschiedene örtliche Legenden entwickelt und zum reichen Wandteppich der Christenheit beigetragen. Die Stadt Lanciano in den Abruzzen versichert, sein Geburtsort zu sein und behauptet, daß sein Martyrium dort geschah.  Umgekehrt behauptet Mantua in der Lombardei, daß Longinus in der Gegend gepredigt habe, dort den Märtyrertod erlitten habe und Reliquien des kostbaren Blutes des Herrn sowie den Schwamm, der während der Passion verwendet wurde, in die St.-Andreas-Basilika der Stadt gebracht habe.

Die vielfältigen Erzählungen rund um den heiligen Longinus verdeutlichen die weitverbreitete Verehrung und die Wirkung seiner Taten, die im Johannesevangelium und in Legenden dokumentiert sind, die über die biblische Tradition hinausgehen.

Freitag, 1. März 2024

Wenn Kommunikations-Chef Tornielli anfängt zu zaubern und einen Präzedenzfall schafft, den es nicht gibt...

Vatican-Kommunikations-Chef Tornielli greift tief in die Zaubertrick-Kiste um Tucho Fernández und damit auch den Pontifex zu verteidigen. L. Scrosati kommentiert in La Nuova Bussola Quotdiana. 
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"RATZINGER ALS VERTEIDIGER VON TUCHO. TORNIELLIS ZAUBERTRICK" 

"Nicht-liturgische" Segen? Um Fiducia Supplicans zu rechtfertigen, hat der Direktor des Kommunikations-Dicasteriums ein Dokument aus dem Hut gezogen, dasv von etwas anderem spricht und schafft einen Präzedenzfall, den es nicht gibt. 

Vatican News ist eine Zeitung des Regimes. Punkt. Nicht, daß er irgendwelche Zweifel daran hatte, aber seine letzte Vorstellung zeigt, daß die offizielle Verteidigung des Chefs so weit gehen kann, auch noch die geringste Spur von Anstand zu verlieren. "Fiducia Supplicans, nicht-liturgische Segnungnen und Ratzingers Unterscheidung" ist der haarige Titel eines Artikels von Andrea Tornielli (von wem sonst?) vom 27. Februar, der im Wesentlichen nur eine Sache unterstützt: nämlich daß die von FS eingeführte Unterscheidung zwischen liturgischen und pastoralen Segen nicht Tuchos "Mehl" ist  sondern keines anderen als Kardinal Ratzingers.

Hier ist der Beweis: der rauchende Colt: die Instruktion für Gebete zu Gott um Heilung von der Glaubenskongregation, die zu der Zeit A.D.2000- noch von Ratzinger selbst geleitet.wurde  Was dieses Dokument u.a. sagt, wird uns von Tornielli erklärt: "So wird also festgestellt, daß er liturgische oder rituelle Gebete um Heilung gibt un andere, die das nicht sind, die aber nichtsdestotrotz als legitim zugelassen sind." Und er fügt hinzu "Durch diese Zitate aus dem von Ratzinger unterzeichneten und von Papst Wojtyla approbierten Text ist klar, daß die Bedeutung des Begriffs "liturgisch", der in Fiducia Supplicans bwnutzt wird, um rituelle Segnungen zu definieren, anders als pastorale, repräsentiert eine Entwicklung, aber ein, die in das Bett des Lehramtes der vergangenen Jahrzehnte passt." 

Schauen wir, was die Instruktion in dieser Hinsicht anbietet: in Art. 2 der "Disziplinären Vorkehrungen" liest sich so: "Gebete um Heilung sind liturgisch wenn sie in die von der kompetenten Autorität der Kirche approbiert und in die Liturgie-Bücher aufgenommen sind, sonst sind sie nicht-liturgisch. "Liturgisch" wird als Synonym für "rituell" genommen. Nun ist es ziemlich offensichtlich, daß jedes Gebet liturgisch oder nicht-liturgisch sein kann:das Morgen- und Abendgebet, das der Christ zu Haues betet, sind nicht liturgisch; Laudes und Vesper sind liturgische Gebete. Nihil sub sole novi.

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über Wahrheiten und Lügen (Unwahrheiten) in Fiducia Supplicans.
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            "ZWEI PUNKTE ZU FIDUCIA SUPPLICANS"

1) WAHRHEIT

Dieses Dokument fängt mit dem an, was ein treuer Katholik eine suggestio falsi nennen  aber Nicht-Katholiken ein paar Lügen nennen könnten.  

Dieser Pontifex schreibt, daß der Herr "ein Segen für die gesamt Menschheit ist, der uns alle geretttet hat und er ist das Ewige Wort durch das der Vater uns segnete als wir noch Sünder waren (Römer 5:8).

Das Wort Segen und seine  Verwandten - wichtig für das Argument, das zur Zeit durch den Papst verwandt wird, kommt im Text des Hl. Paulus  nicht vor. 

Wir /uns könnte entweder die gesamte Menschheit  bedeuten, oder "uns, die wir Christen sind" . Weil dieser Paragraph damit beginnt, zu schreiben "Wir, die wir durch den Glauben gerechtfertigt sind" . Ich sehe keinen Grund  dem Hl.Paulus den Gedanken aufzuzwingen, daß diese Passage universalistisch ist und alle Menschen meint. 

Der Bergoglio-Text bezieht sich auf uns "alle". Aber in dieser Argumentation verwendet S. Paul dieses Wort kein einziges Mal. Ich sehe keine Beweise, um die Entschlossenheit Bergoglios zu unterstützen, das Wort einzufügen, und zwar zweimal.

Es ist wahr.daß dieser Abschnitt einer päpstlicher Katechesen von vor 2 oder 3 Jahren entnommen, aber ich kann nicht erkennen, welchen Unterschied das macht. Sollen wir alle unsere Zeit damit verbringen , mit einem feingezähnten Kamm jedes Wort, das dieser Mann ausspricht, durchzugehen, um zu prüfen, daß er nicht nach einem Jahr oder zwei irgendeine Ansicht einfügt, die ins Lehramt getrickst wird?

"Demos II" : Das Profil des nächsten Papstes

La Nuova Bussola Quotidiana veröffentlicht den Text eines Kardinals- Demos II- darüber, was die  Kirche zukünftig braucht und welches Profil der nächste Papst haben sollte. Der Autor und Kardinäle, die an dem Text, der in 6 Sprachen veröffentlicht wird, mit ihm zusammen gearbeitet haben, wollten aus verständlichen Gründen anonym bleiben. Hier geht´s zum Original: klicken

"DAS PROFIL DES NÄCHSTEN PAPSTES: ANMERKUNGEN EINES KARDINALS"

Zwei Jahre nach dem von "Demos" (später als Kardinal Pell enthüllt) unterzeichneten Textes gibt es ein neues Dokument, das mit ihm verbunden ist, das die 7 Prioritäten des nächsten Konklaves definiert, um die Verwirrung und Krise zu heilen, die dieses Pontifikat geschaffen hat.  

Ein Profil des nächsten Papstes: "Demos II, im Herzen der Katholischen Religion"  
von Stefano Fontana

La Nuova Bussola Quotidiana veröffentlicht ein exklusives Dokument in sechs Sprachen, das unter den Kardinälen im Hinblick auf das bevorstehende Konklave und unter den Gläubigen als Denkanstoß über die Prioritäten der Kirche verbreitet werden soll. Der Text wurde hauptsächlich von einem Kardinal verfasst, nachdem er die Vorschläge anderer Kardinäle und Bischöfe zusammengetragen hatte. Aus den im Schreiben erläuterten Gründen haben sie beschlossen, anonym zu bleiben.

                                    DER VATIKAN VON MORGEN

Im März 2022 erschien unter dem Titel "Der Vatikan heute" ein anonymer Text unterzeichnet mit "Demos", der eine ganze Reihe gewichtiger Fragen und Kritikpunkte zum Pontifikat von Papst Franziskus aufwarf. Die Zustände in der katholischen Kirche haben sich seit Erscheinen dieses Textes nicht wesentlich verändert, geschweige denn verbessert. Die hier vorgetragenen Gedanken bauen daher auf diesen ursprünglichen Überlegungen auf und beleuchten die Anforderungen an den Vatikan von morgen.

Die abschließenden Jahre eines Pontifikats, jedes Pontifikats, sind immer ein Anlass, den Zustand der Kirche in der Gegenwart und die Bedürfnisse der Kirche und ihrer Gläubigen in der Zukunft zu bewerten. Es ist offensichtlich, dass die Stärke des Pontifikats von Papst Franziskus in seiner verstärkten Betonung des Mitgefühls gegenüber den Schwächsten in der Gesellschaft liegt, in dem Einsatz für die Armen und Ausgegrenzten, in der Sorge um die Bewahrung der Schöpfung und den daraus resultierenden Umweltfragen, aber auch in den Bemühungen, die Leidenden und Ausgegrenzten in ihrer Not zu begleiten.