Donnerstag, 5. Mai 2022

"Wahrer Gehorsam in der Kirche"

so heißt das neue Buch von Peter Kwasniewski , das jetzt- wie der Autor bei Rorate Caeli berichtet- in deutscher und spanischer Sprache erschienen ist. 
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Hier die Besprechung und die  Kommentare von Bischof A. Schneider, Pater J.P. Echert und Mutter Miriam vom Lamm Gottes: 

                                 "Wahrer Gehorsam. Eine Erläuterung"

"Papst Benedikt bestätigte das kontinuierliche Wachstum und die dauerhafte Gültigkeit der traditionellen lateinischen Messe, indem er darauf hinwies, dass “das, was früheren Generationen heilig war, auch uns heilig und groß bleibt; es kann nicht plötzlich rundum verboten oder gar schädlich sein”.

Mit der Veröffentlichung von Traditionis Custodes im Jahr 2021 erklärte sein Nachfolger jedoch das genaue Gegenteil. Er sandte Schockwellen durch die Kirche, als er die Einschränkung und letztlich die Abschaffung ihrer schönsten und ehrwürdigsten Form des Gottesdienstes forderte – darüber hinaus derjenigen Form, die das offensichtlichste und lebhafteste Wachstum erlebt.

Was soll ein gewissenhafter Katholik jetzt tun?

Mit diesem wegweisenden Buch legt Dr. Peter Kwasniewski eine maßgebliche Abhandlung über die Frage des Gehorsams in der Kirche vor: woraus Gehorsam sich herleitet, und wie er angemessen und klug zu verstehen und konkret umzusetzen ist. Er untersucht die diesbezüglichen Leitlinien des heiligen Thomas von Aquin – welche Art von Gehorsam heilsnotwendig ist, welche Arten von Gehorsam rechtmäßig, und welche unrechtmäßig sind. Sind Situationen denkbar, in denen die gewohnten Strukturen des Gehorsams die Sendung der Kirche und das Wohl der Seelen eher behindern als fördern? Hat es in der Kirchengeschichte Fälle gegeben, in denen rechtgläubige Priester ihren Dienst unter Verletzung der geltenden kanonischen Normen ausübten? Wie sollte der Klerus reagieren, wenn ihm die traditionelle lateinische Messe verboten wird oder wenn sie sogar für “abgeschafft” erklärt werden sollte?" 

“Dr. Peter Kwasniewski bietet eine wertvolle und zeitgemäße theologische Klärung über die authentische Bedeutung des Gehorsams, die vielen verunsicherten Seelen zu einer Beruhigung ihres Gewissens verhelfen wird.” —S.E. Bischof Athanasius Schneider, Weihbischof der Erzdiözese St. Maria in Astana

“Wie sollen wir zwischen dem Gehorsam gegenüber Gott und dem Gehorsam gegenüber den Menschen unterscheiden, wenn diejenigen, welche die kirchliche Autorität innehaben, unser Vertrauen verwirkt haben? Dieser wunderbare Traktat liefert solide Grundsätze für unsere Urteilsbildung, und er wird unsere Entschlossenheit stärken, in allen Dingen Gott zu gehorchen.” —P. John Paul Echert, S.S.L., Pontifical Biblical Institute

“Nicht nur Pflichtlektüre, sondern auch heilender, weil klärender Balsam für die Gläubigen.” —Mutter Miriam vom Lamm Gottes, O.S.B."

Quelle: Rorate Caeli

Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes heute über Papst Pius V und immer wiederkehrende Lügen über ihn.
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            "DER HEILIGE PIUS V UND DIE LÜGNER" 

Heute, an seinem Festtag, feiern wir den 450. Himmlischen Geburtstag von Papst Ghislieri, dem Hl. Pius V, Bischof von Rom.

Zwei GROSSE UNWAHRHEITEN  die besonders über ihn, den armen Burschen, erzählt werden:

Lüge Nr.1 : Er hat eine radikal veränderte Version des Römischen Missale verfaßt, gerade so wie der Hl. Paul VI es nach dem II. Vaticanum tat. 

Tatsache: Die Ausgabe des Missales des Hl. Pius war nur so geringfügig verändert, daß es immer noch möglich war, nach seiner Promulgierung das alte Missale zu benutzen. 

Lüge Nr. 2: Obwohl er einige Ausnahmen zuließ, hat der Hl. Pius angeordnet, daß es von allen benutzt werden mußte. 

Tatsache: er hat ANGEORDNET, daß die alten Riten, die älter waren als 200 Jahre beibehalten werden sollten. (Er erlaubte Kirchen mit 2oo jährigen oder älteren Riten nur dann zu seiner eigenen neuen Ausgabe zu wechseln, wenn der Diözesan-Bischof und das Kapitel einstimmig zustimmten) 

Ich hoffe, daß das klar genug ist.  Aber...so viele Leute...Päpste...Kardinäle...Bischöfe... haben damit so viel Mühe... also noch einmal eine einfache Art, den Unterschied zwischen dem Hl. Pius V und Papst Franziskus zu erklären:

a) Papst Pius V ORDNETE an, daß Riten die älter als 200 waren, BEIBEHALTEN werden sollten;

b) Papst Franziskus VERSUCHT einen Ritus AUSZULÖSCHEN, der Jahrhunderte älter ist als 500 Jahre.

Wenn Leute, mit denen Sie sprechen, wirklich so schwer von Begriff sind, daß sie den Unterschied nicht verstehen können, obwohl Sie versucht haben, es ihnen auf beide Arten zu erklären, geben Sie auf". 

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Sandro Magister: Über die Kriterien des Papstes bei seinen Ernennungen und Entlassungen von Bischöfen

S. Magister kommentiert bei Settimo Cielo anläßlich einiger aktueller Ereignisse die Gepflogenheiten und Kriterien von Papst Franziskus bei der Ernennung und Entlassung von Bischöfen.
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"FRANZISKUS´ KRITERIEN FÜR DIE ERNENNUNG ODER ENTLASSUNG VON BISCHÖFEN: EIN BEISPIEL" 

Die Ernennung des neuen Erzbischofs von Paris ist die letzte der wichtigen Ernennungen durch Papst Franziskus. Der neu ernannte Laurent Ulrich, früherer Bischof von Chambéry und dann von Lille, wird allgemein als gemäßigt Progressiver angesehen, der Jorge Mario Bergoglio in seiner Sensibilität für Migranten und in der Identifizierung des "Klerikalismus" als wahre Ursache für den sexuellen Mißbrauch nahe steht.

Aber mehr noch als diese Ernennung ist es die Art, wie der Vorgänger sein Amt aufgeben mußte, die den Stil des päpstlichen Managements charakterisiert. Michel Aupetit, seit 2017 Erzbischof von Paris, wurde durch eine massive Meinungskampagne-  überschwemmt, die gegen ihn wegen einer angeblichen Beziehung zu einer Sekretärin ausgegraben und verwendet wurde, die schon Jahre zuvor von den Kirchenautoritäten als unbegründet abgetan worden war. Franziskus ist dafür bekannt, das was er "Geschwätz" nennt wie die Pest zu hassen, was er dutzende von malen als sogar krimineller als Terrorismus brandmarkte- und dennoch zögerte er nicht, Aupetit zu opfern- auf , wie er selbst, der Papst, es nannte, "dem Altar der Heuchelei". 

Auch 2020 beugte er sich dieser Taktik: bei der Entlassung von Kardinal Philippe Barbarin als Erzbischof von Lyon, der vor Gericht freigesprochen aber durch eine Welle medialer Beschuldigungen der Vertuschung eines angeblichen Mißbrauchs beschuldigt wurde.

Jetzt schwebt über dem Erzbischof von Köln, Kardinal Rainer Maria Woelki eine ähnliche Meinungskampagne, der in Wirklichkeit als einer der wenigen Kritiker des "Synodalen Weges" der deutschen Kirche ins Visier genommen wird. Auch der Erzbischof von Mailand Mario Delpini ist unter Feuer geraten, auch er wird beschuldigt, Mißbräuche vertuscht zu haben. 

Paris, Lyon, Köln und Mailand sind Diözesen größter Wichtigkeit. Dennoch spielt bei ihnen- bei der Entlassung ihrer jeweiligen Amtsinhaber "der Altar der Heuchelei" die Hauptrolle, sogar für den Papst.

Rom ist eine weitere Diözese, in der die Kriterien für Entlassungen und Ernennungen durch Franziskus sehr willkürlich erscheinen. 

Der Bischof von Rom ist der Papst, selbst wenn Bergoglio sich selbst nicht besonders in dieser Rolle zu sehen scheint. Die Stellung des Vikars ist deshalb eine Schlüsselposition, die Franziskus 2017 Angelo de Donatis zuerkannte, den er im folgenden Jahr zum Kardinal beförderte. 

Allerdings war die Idylle zwischen den beiden nur von kurzer Dauer. Der Kardinal-Vikar fiel wegen eines Briefes, den er am 13. März 2020 mitten in der Covid-Pandemie an die Gläubigen schrieb, in Ungnade. 

Auch Kardinal Ranjith lehnt den Synodalen Weg ab.

Edward Pentin veröffentlicht im National Catholic Register was Kardinal S. Ranjith in einem Video-Interview zum deutschen Synodalen Weg und zu Problemen in seinem Heimatland Sri Lanka sagte. 
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"KARDINAL RANJITH: DER SYNODALE WEG DER DEUTSCHEN BISCHÖFE IST UNANNAHMEBAR" 

Der Kardinal aus Sri Lanka hat am 29. April mit dem Register ein breites Spektrum von Themen diskutiert.

In einem ausführlichen Video-Interview mit dem Register hat Kardinal Malcolm Ranjith Papst Franziskus´ Kurienreform begrüßt und gesagt, daß der Synodale Weg der deutschen Kirche  unannehmbar ist und die Alarmglocken für sein Geburtsland geläutet, das sich einer katastrophalen wirtschaftlichen Krise und Kriminalitätsvorwürfen gegen Politiker der höchsten Ebene gegenüber sieht.

Bei einer Rede in Rom am 29. April nannte der Kardinal Erzbischof von Colombo die Änderungen, die der Papst durch seine neue Apostolische Konstitution für die Römische Kurie Praedicate Evangelium  macht "sehr gut" aber- fügte hinzu, daß eine wahre Reform nicht erreicht wird, wenn sich nicht die Haltung in den Herzen eines jeden ändert."

In den Reformen, die am Pfingstfest 5. Juni in Kraft treten, verbindet der Papst die 1622 gegründete Kongregation für die Evangelisierung der Völker mit dem Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung zu einem neuen Superdikasterium für Evangelisierung, die die zweitwichtigste vatikanische Abteilung werden wird, über der Kongregation für die Glaubenslehre, aber unter dem vatikanischen Staatssekretariat.

Kardinal Ranjith, der von 2001 bis 2004 als Mitarbeiter der Kongregation für die Evangelisierung der Völker tätig war, sagte dem Register, daß es "ein sehr guter Schritt“ sei, die Evangelisierung in den Mittelpunkt zu stellen, und daß eine solche Reform notwendig sei, um sich den "Bedürfnissen der Zeiten“, die "für den Glauben schrecklich“ sind, anzupassen. 

Zum umstrittenen synodalen Weg der Kirche in Deutschland, der ein Schisma auslösen könnte, weil er auf die Akzeptanz von homosexuellen Handlungen, Priesterinnen und auf ein Ende des klerikalen Zölibats drängt, sagte Kardinal Ranjith, er könne "nicht akzeptieren“, was dort vor sich geht, wie die Kirche ist eine "universale Brüderlichkeit“ und die deutsche Kirche könne nicht "auf alle unsere Probleme in der ganzen Welt antworten“.

Er sagte, die Kontroversen um den Synodalen Weg "müssen dem Heiligen Vater zur Last fallen“, fügte aber hinzu, daß es die Aufgabe der Bischöfe als Hirten sei, nicht nur offen zu sein und zuzuhören, sondern auch "voranzugehen“. den Herausforderungen stellen, "auch wenn wir dabei ums Leben kommen“.

"Es ist schwierig, aber wir müssen beten, weil wir nichts alleine tun, da ist der größere Spieler, der Herr selbst“, sagte er.

Im vergangenen Monat haben mehr als 70 Bischöfe aus aller Welt einen "brüderlichen Offenen Brief" an die deutschen Bischöfe unterschrieben, in dem sie warnen, daß der "Synodale Weg", der sich mehr auf den Willen der Menschen als Gottes zu fokussieren scheine, zu einem Schisma führen könnte. Ihr Brief folgte ähnlicher Korrekturen durch die Nordischen Bischöfe und den Präsidenten der Polnischen Bischofskonferenz. 

Fundstück

Gerhard Kardinal Müller antwortet in "Die Tagespost" auf den Kommentar, den der Freiburger Dogmatiker Magnus Striet im -wie der Kardinal es nennt- Propagandaforum (katholisch.de) der deutschen Bischöfe veröffentlicht hat. Lesen ! 
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Unter dem Titel:

                    "DAS ENTKERNTE CHRISTENTUM"

beginnt der Beitrag so - Zitat

"Difficile est satiram non scribere"   es ist schwierig, keine Satire zu schreiben. Dieser Ausspruch des römischen Dichters Juvenal kommt einem unwillkürlich in den Sinn nach der Lektüre des Gastbeitrags von Magnus Striet, den der Freiburger Professor auf den Propagandaforen der deutschen Bischöfe veröffentlicht hat. Darin führt er die um die Wahrheit des Evangeliums und die Einheit der Kirche tief besorgte Kritik der nordischen und polnischen Bischofskonferenz wie auch die Befürchtungen im Offenen Brief von 74 amerikanischen und afrikanischen Kardinälen an den Thesen des Deutsch-Synodalen Weges zurück auf die mangelnde intellektuelle Kompetenz ihrer Verfasser und Unterzeichner." (...)

Quelle: Kard. G. Müller, Die Tagespost

Mittwoch, 4. Mai 2022

Christliche Kunst

 "Maria mit dem schlafenden Kind" A. Mantegna, 1455

Erzbischof Samuel Aquila von Denver über den Synodalen Weg: "Kapitulation vor dem Zeitgeist"

Martin Bürger berichtet bei CNA über die Kritik, die der Erzbischof von Denver/USA, Samuel Aquila, an der Antwort des Vorsitzenden der DBK  Bischof Bätzings auf die Briefe der Bischöfe und Kardinäle aus aller Welt geübt hat. 
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Unter dem Titel: 

"KAPITULATION VOR DEM ZEITGEIST": ERZBISCHOF AQUILA REAGIERT AUF BRIEF VON BISCHOF BÄTZING"

beginnt der Artikel so - ZITAT

(...) "Der Kern Ihrer Antwort scheint zu sein, dass die deutsche Kirche aufgrund des Versagens der deutschen Bischöfe beim Schutz der Kinder in der Vergangenheit nun einen neuen Ansatz für den Glauben wählen muss", so der Erzbischof. "Warum muss sich die katholische Lehre in grundlegenden Fragen der Lehre und des moralischen Lebens ändern, weil die deutschen Bischöfe es versäumt haben, wirksam zu lehren und ehrlich zu führen?"

Quelle: M. Bürger, CNA

Erzbischof G.Gänswein ist am kommenden Sonntag Kreuzträger bei der St.Georgs-Reiter-Prozession in Ochsenhausen

Wie Markus Waggershauser auf der website der Diözese Rottenburg Stuttgart ankündigt, wird Erzbischof Georg Gänswein  am kommenden Sonntag in der Ochsenhausener Basilika dem Pontifikalamt vorstehen und dann bei der Reiterprozession Träger des Kreuzes und der St. Georgs-Reliquie sein. Dazu war er bereits 2016 eingeladen worden. Wie die website weiter berichtet, hat Msgr. Gänswein einige Fragen zu seiner Beziehung zu Ochsenhausen und zur Bedeutung, die der Hl. Georg für ihn hat, beantwortet.  Hier geht´s zum Original:  klicken

Quelle: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Fundstück

Thorsten Paprotny kommentiert bei CNA die unterschiedlichen Reaktionen deutscher Theologen auf die internationale Kritik am Synodalen Weg und die ewig gleichen Forderungen. 
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Unter dem Titel:

"DIE ILLUSIONSBLASE DES DEUTSCHEN SYNODALEN WEGES"

beginnt der Beitrag so-  ZITAT

"In der "Die Tagespost" hat Helmut Hoping den breit diskutierten Ansatz seines Freiburger Kollegen Magnus Striet erwidert und einige analytische Einschätzungen des Fundamentaltheologen erwogen. Es gebe, so stellt auch Hoping fest, "tiefgreifende Spaltungen (schismata) in der Kirche", und diese werden – so lässt sich sagen – von Bischöfen aus Europa sowie aus aller Welt oft deutlicher wahrgenommen als von etlichen Diözesanbischöfen in Deutschland. Spaltungen gibt es in den Bistümern, ja in den Pfarreien, in denen kirchenpolitische Diskussionen stattfinden oder von einer Minderheit geführt oder inszeniert werden. Das alles ist nicht neu. Ich erinnere mich, dass vor mehr als zwanzig Jahren der Diözesanbischof bei der Visitation einer Pfarrei von einer Vertreterin des Pfarrgemeinderats gefragt wurde, welche Möglichkeiten er für das Priestertum der Frau sehe und ob Deutschland hier nicht vorangehen könne." (...)

Quelle: T. Paprotny, CNA

Sind die Anglokatholische und die Katholische Eucharistie das selbe?

Fr. Dwight Longenecker erklärt auf seiner website den Unterschied zwischen der Anglo-katholischen und der Katholischen Eucharistie.
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"IST DIE ANGLO-KATHOLISCHE KOMMUNION " DAS SELBE" WIE DIE KATHOLISCHE?"

Wenn Sie an einer Anglo-Katholischen Eucharistie teilnehmen sollten, würden Sie herausfinden, daß sie das selbe zu sein scheint (und sich vielleicht so anfühlt) wie die Katholische Eucharistie.

Ich sollte darauf hinweisen, daß die Anglo-Katholiken anglikanische Christen sind, die die Dinge gern so handhaben wie die Katholiken, Tatsächlich sind sie oft "katholischer als die Katholiken" in ihrer Hingabe an eine schöne Liturgie, schöne Gebäude, ehrfürchtige Frömmigkeit usw. Außerdem werden sie behaupten, das sie das selbe glauben, wie die Katholiken. Sie beten für den Papst, sie gehen auf Pilgerschaft, sie verehren die Hl. Jungfrau, sie glauben an die Realpräsenz. Hier geht´s zu einem Artikel, den ich vor einiger Zeit über die Realpräsenz geschrieben habe. 

Was sollte ein Katholik also einem anglikanischen Freund sagen, der sagt, daß die Eucharistie in seiner Anglikanischen Kirche das "selbe" ist, weil er das selbe fühlt, wie er es in der Katholischen Kirche fühlt? 

Zwei Dinge: erstens beruht der Katholische Glaube nicht auf Gefühlen. Wir glauben, daß auf dem Altar durch die kraft Gottes unter den Händen des Priesters eine objektive reale Verwandlung stattfindet. Es überrascht nicht, daß ein Anglikaner das sagt, weil- während Anglikaner untereinander überr die Eucharistie uneinig sind, der vorherrschende Glaube bei den Anglikanern ein "empfangender" ist, daß das Brot und der Wein zum Leib und Blut Christi werden, wenn der Einzelne die Teile im Glauben empfängt. Also sagt der Priester gemäß den Worten des anglikanischen Book of Common Prayer, wenn er die Kommunion austeilt "Der Leib Unseres Herrn Jesus Christus, der für euch hingegeben wurde,bewahrt euren Leib und eure Seele zum immerwährenden Leben. Nehmt und eßt in Erinnerung , daß Christus dafür starb und ernährt euch in eurem Herzen durch den Glauben mit Danken"

Analysieren Sie diese Worte. Sie drücken die Anglikanische Lehre des Empfangenen aus- es gibt keine objektive Verwandlung am Altar, sondern daß die Verwandlung vom Glauben des Empfängers abhängt.

Das ist NICHT das, was Katholiken glauben. Deshalb sind die Anglikanische und die Katholische Eucharistie nicht das selbe. Katholiken glauben an die Verwandlung - daß die Substanz (die innere Realität) von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi verwandelt werden und daß es eine reale objektive Transformation ist.  

Schließlich müssen Anglikanische Priester bei ihrer Weihe 39 Religions-Artikel unterschreiben. Dieses klassische Statement der Anglikanischen Doktrin aus dem 16. Jahrhundert weist speziell die Transsubstantiation zurück. 

Artikel 28 besagt: 

Transsubstantiation (oder die Veränderung der Substanz von Brot und Wein) im Abendmahl des Herrn kann nicht durch die Heilige Schrift bewiesen werden; aber widerspricht den klaren Worten der Schrift, wirft die Natur eines Sakraments um und hat zu vielem Aberglauben Anlaß gegeben.

Der Leib Christi wird beim Abendmahl nur auf himmlische und geistliche Weise gegeben, genommen und gegessen. Und das Mittel, wodurch der Leib Christi beim Abendmahl empfangen und gegessen wird, ist der Glaube.

Das Sakrament des Abendmahls des Herrn wurde nicht durch eine Anordnung Christi aufbewahrt, herumgetragen, erhoben oder angebetet.

Sind die Anglo-Katholische und die Katholische Eucharistie "das selbe"? 

Es ist unmöglich so etwas zu denken. Anglikanische Priester müssen speziell die Katholische Lehre zurückweisen. 

Was sie tun mag sehr katholisch aussehen und sich anfühlen, aber das ist eine Fälschung, und erinnern Sie sich, daß das Besondere an einer Fälschung ist, daß sie sehr ähnlich aussieht und sich anfühlt wie die richtige Sache.

Das ist der Sinn der Fälschung." 

Quelle: Fr. D. Longenecker, 

Veröffentlichung offizieller und privater Briefe von Johannes Paul I

Wie die Redaktion von acistampa berichtet, veranstaltet die Vatican Stiftung für Papst Johannes Paul I einen Studientag mit der Vorstellung bisher unveröffentlichter Dokumente von Albino Luciani. 
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"DIE VERÖFFENTLICHUNG OFFIZIELLER UND PRIVATER BRIEFE VON JOHANNES PAUL I "

Ein Studientag der Vaticanischen Stiftung, der Papst Luciano gewidmet ist, der am 4. September selig gesprochen wird.  

Es ist das erste Zusammentreffen zum Studium von Johannes Paul I , das sich auf Basis der Akten aus dem Archiv ganz seinem Lehramt gewidmet ist. Ein Lehramt, das dazu anleitet, über die stringente Aktualität seiner Botschaft nachzudenken: das sagt der Vaticanische Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin, Präsident der Vaticanischen Stiftung, die dem Papst gewidmet ist, der am 4. September selig gesprochen wird. Die am 17. Februar 2020 von Papst Franziskus gegründete Stiftung hat die Aufgabe das Erbe der Schriften zu hüten, das Studium und die Kenntnisse des Vermächtnisses und des Lehren von Johannes Paul I zu fördern und zu vergrößern. 

Der Termin ist am 13. Mai in der Päpstlichen Gregoriana-Universität in Anwesenheit des Staatssekretärs.
Eine auf Archivdokumentation basierende Arbeit zur Vertiefung der Richtlinien des Lehramtes von Johannes Paul I, beginnend mit den sechs "Wünschen“ der Urbi et Orbi-Botschaft, die der Papst am 27. August 1978 als Pontifikatsprogramm verkündete.

Vor kurzem wurden einige unveröffentlichte Texte von Albino Luciani veröffentlicht, und der Studientag bietet die Gelegenheit, den Band mit den Papieren seines Privatarchivs vorzustellen.
Sergio Pagano, Präfekt des Vatikanischen Apostolischen Archivs, wird zusammen mit Flavia Tudini die Seiten der Archive öffnen. Dann wird der Philologe und Literaturkritiker Carlo Ossola, Professor am Collège de France in Paris, auf die Reden und signierten Tagebucheintragungen von Papst Luciani in seinem Lehramt als Bischof von Rom eingehen.

Die sechs "Wünsche" des Pontifikatsprogramms von Johannes Paul I. werden auf der Basis des Zweiten Ökumenischen Vatikanischen Konzils mit dem Beitrag von Dario Vitali, Ordinarius für Theologie und Direktor der gregorianischen Abteilung für Dogmatik, nachgezeichnet.

Andere Beiträge am Nachmittag stellen eine theologisch-pastorale, historische, ökumenische und kirchliche Lesart vor. 

Am Ende des Tages wird der Dokumentarfilm über Johannes Paul I. von Rai Vaticano gezeigt. Johannes Paul I. war ein ehemaliger Student der Päpstlichen Universität Gregoriana, wo er 1942 seinen Abschluss machte und anschließend beim Lehrstuhl für Dogmatik promovierte."

Quelle: acistampa

 

 

Dienstag, 3. Mai 2022

Christliche Kunst

 "Die Theologie" in der Stanza della Segnatura,  Raphael,  1511

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute - an seinem Todestag- über Papst Benedikt XIV, den er als größten Papst des 20. Jahrhunderts bezeichnet. 
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                                     "BENEDIKT XIV"

Ja, kluge Leser werden sich durch ihren häufigen Gebrauch ihres glorreichen und geräumigen Fr. Z. Becher erinnern, daß der 3. Mai der Todestag des größten Papstes des zweiten Jahrtausends, Benedikt XIV, Prospero Lambertini ist. Aber was macht ihn zu einem so großen und zu einem so wichtigen Menschen für unseren eigenen degenerierten Tage? 

Meiner Meinung nach ist es eine Kombination der Tugenden aufgeklärter Gelehrtheit mit seinem Verstehen der Normativität der Tradition: und einer deftigen Portion eines guten Urteilsvermögens. 

Als Mann der Aufklärung, der als solcher sogar von Englischen Perücken-Intellektuellen (außer Horace Walpole) anerkannt wurde, war sich bewußt, daß "Tradition" nicht bedeutet " -das bin ich ziemlich sicher, wie die Dinge -wahrscheinlich ín Großmutters Zeit waren". Seine immense Gelehrsamkeit sicherte sein tiefes Bewusstsein dafür, daß die Vergangenheit ein Land von sehr beträchtlicher Komplexität ist. Er verband mit diesem Verständnis ein äußerst gesundes Urteilsvermögen, das es ihm ermöglichte, zu erkennen, was in der "Vergangenheit“ wirklich zählt.

Die Geschichte seiner (letztendlich erfolglosen) Versuche, das Brevier zu reformieren, zeigt dies exemplarisch. Er war sich bewusst, daß die Dinge geändert werden mussten ... nicht zuletzt in einigen der "historischen“  lectiones. Aber bedeutete das, daß das ganze Schützenfest in den Schmelztiegel musste?

Er hat eine Gruppe von Beratern um sich gesammelt. Auch sie waren scharfsinnige und fähige Hisgtoriker. Ihre Berichte erinnerten den Pontifex daran, daß sich einige dieser Fragen unter Clemens VIII (1592-1605)  stellten, als sich die Berater dieses Papstes entschieden hatten, daß die Psalmen im Göttlichen Offizium nicht verändert werden sollten. Die Gründe, die sie dafür angaben,  waren die von Gregor VII  (Hildenbrand 1073-1085) vorgebrachten. "Is igitur  qui nunc in Ecclesia Romana viget divinae psalmodiae ritus vetustissima antiquitate utitur, a qua sine aliqua novitatis nota ac sine periculo recedi vix possit." Die zentralen Worte hier sind nagtürlich: vetustissima antiquitate ... "von äußerst hohem Alter".

Die Experten des Papstes befragten die gelehrten Männer des Mittelalters und der Renaissance; und schlossen mit einem Zitat von Radulphus de Riva "Bleibt lieber bei dem (das ist sicherer), was das vorhersehende Altertum und die Autorität lehrt, als bei dem, was tollkühne Neuerung und Unreife erträumt haben."

Die Leser werden keine Schwierigkeit haben, die Lateinischen Worte zu verstehen, die ich in Rot gelassen habe. 

Das war die gesunde und wohl-ausgewogene liturgische Kultur der Papst Lambertini vorstand. Es ist eine Schande, daß Pius X und seine Nachfolger, arme Schätzchen, nicht etwas mehr von diesen Instinkten hatten." 

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

"Striets Freiheitslehre ist für die deutsche Theologie nicht repräsentativ" - ein Fundstück

In einem Interview mit Regina Einig für die Tagespost äußert sich der Dogmatiker Helmut Hoping kritisch zur Reaktion der DBK und des Fundamentaltheologen Magnus Striet auf die besorgten Briefe der verschiedenen Bischofskonferenzen zum deutschen Synodalen Weg.
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Unter dem Titel:

"HOPING : "STRIETS FREIHEITSLEHRE IST NICHT REPRÄSENTATIV FÜR DIE DEUTSCHE THEOLOGIE"

beginnt das Interview so - ZITAT

Die Tagespost:  "Glaubt man Magnus Striet, so haben wir längst ein Schisma in Deutschland.
Wie sehen Sie das?

Hoping:  
"Mit meinem Freiburger Kollegen bin ich zwar selten theologisch einer Meinung. In diesem Fall aber muss ich Magnus Striet – von dem ich mich immer wieder gerne intellektuell herausfordern lassen – doch Recht geben. Ja, wir haben ein Art Schisma, zwar kein formelles (Kirchenspaltung), sehr wohl aber gibt es tiefgreifende Spaltungen (schismata) in der Kirche (vgl. 1 Kor 1,10).  

Die Briefe der Polnischen und Nordischen Bischofskonferenzen sowie der Brief von mehr als siebzig Bischöfen aus Nordamerika und Afrika machen deutlich, dass es Glaubensspaltungen bis hinein in die Gemeinschaft der katholischen Bischöfe gibt, von denen Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz mit einer Rhetorik der Beschwichtigung abzulenken versucht."  (...)

Quelle: Die Tagespost, R.Einig

Kardinal Ouellet - papabile?

Peter Kwasniewski veröffentlicht bei Rorate Caeli die Übersetzung eines Interviews, das die Zeitschrift "Paix Liturgique" mit ihrem Korrespondenten in Quebec Paul Grondin über eine  in der Wochenzeitschrift Golias erschienene Charakterstudie von Kardinal Ouellet  geführt hat. 
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"DIE OUELLET-FRAGE: WER IST DER MANN, DER WIRKLICH HINTER DEN BISCHOFSERNENNUNGEN STEHT?" 

Die Zeitschrift Golias hat soeben unter der Unterschrift von Gino Hoel ein giftiges Porträt von Kardinal Marc Ouellet veröffentlicht (Golias-Hebdo 718, 16-17). Obwohl der Artikel den Stil und die Anliegen dieser weit links stehenden katholischen Zeitschrift sehr gut widerspiegelt, motivierte er uns dennoch, mehr über diesen kanadischen Prälaten zu erfahren. Aus diesem Grund haben wir unseren Freund Paul Grondin, Korrespondent von Paix Liturgique in Quebec, gebeten, uns seine Meinung zu den Elementen in diesem von Golias-Hebdo veröffentlichten, schwer belastenden Artikel mitzuteilen. (...)

Paix Liturgique: Lieber Paul, Sie kennen Erzbischof Ouellet....

Paul Grondin: "Wie die meisten Quebecer, deren Erzbischof er eine Zeitlang-vom 2003 bis 2010-war."

PL: Seit wann kennen Sie ihn als Erzbischof, was würden Sie zu den Vorwürfen sagen, die ihm von Golias wegen seiner kurzen Zeit als Bischof von Quebec gemacht hat? 

Paul Grondin: "Was der Artikel sagt, ist augenscheinlich eine Karikatur. Es spricht für den Erzbischof, daß er die Katholische Moral verteidigte:  er nahm an den Märschen für das Leben teil, unterstützte die religiöse Erziehung in den Schulen. Aber im Gegensatz zu den Behauptungen von Golias war Erzbischof Marc Ouellet -wie sich herausstellte- ein sehr strikter Konservativer, was mit gut gefallen hätte...De facto ist er jetzt einer der strikten Gegner des Rechts auf die traditionelle Liturgie geworden, Andererseits besagt der Artikel zu Recht, daß Marc Ouellet ein Konservativer im Stil eines Apparatschicks war. Sagen wir es so- er ist ein Karrierist.... natürlich im höheren Dienst der Kirche! Da ist er nicht der erste und der einzige in der Kirche, besonders heute. Aber seine Geschichte zeigt, daß er immer eine große Portion Opportunismus gezeigt hat." 

PC: Sie sind vielleicht etwas streng...?

PG: "Das glaube ich nicht. Unter Johannes Paul II war er ein unbeirrbarer Unterstützer des Papstes und seine Familienpolitik, was ihm- wohlgemerkt- ein hohes Amt einbrachte. Er wurde unter Benedikt XVI ein Mann der Kurie, zuletzt ein sehr gemäßigter. Und als Franziskus den Thron Petri bestieg, wurde er-auf seine eigene Weise- ein größerer Bergoglianer als die Bergoglianer, aber auch nicht ganz,  weil er vo denen unterschied, die an der unerschütterlichen Verteidigung der Familienmoral festhielten und zu einem rabiaten Gegner von Ecclesia Dei wurde, dem Ratzinger-Erbe schlechthin. Marc Ouellet hat einen Charakter, den man nur dann verstehen kann, wenn man seine wetterwendische Art nicht grob betrachtet sondern als sein entscheidendes Charakteristikum. Das beinhaltet auch eine große Fähigkeit Ressentiments zu nähren: er hat unerbittliche Abneigungen (wenn er kein Priester wäre, würde man sagen Hass).