Montag, 26. September 2022

Ein historischer Briefwechsel zwischen einem Mathematiker und dem Papa emeritus

Carlo di Cicco bespricht bei tg.poste. den Briefwechsel zwischen dem atheistischen Mathemtiker Piergiogio Oddifreddi und dem Papa emeritus, Benedikt XVI. 
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"HISTORISCHE BRIEFE: EIN ATHEISTISCHER MATHEMATIKER UND EIN EMERITIERTER PAPST SCHREIBEN SICH."
Die Briefe und Gespräche zwischen Joseph Ratzinger und Piergiorgio Odifreddi, die zunächst vertraulich behandelt wurden, bescheinigen die Nützlichkeit des Dialogs zwischen Wissenschaft und  
und Glaube, Vernunft und Offenbarung.

Am Anfang steht ein Brief eines Mathematikers an einen Papst, der dann zu einem Buch wird-zwei Jahre nach der Antwort eines heute emeritierten Papstes an den Wissenschaftler. Zwischen 2013 und 2018 folgten fünf ausführlich erzählte Interviews und eine echte Korrespondenz, die bis Ende 2021 mit 28 Briefen – immer ziemlich lang, artikuliert, begründet, unterzeichnet von Piergiorgio Odifreddi – und 17 Antworten von Joseph Ratzinger-, meist kurz, manchmal in einer einzigen Zeile, aufgrund der sich zunehmend verschlechternden Gesundheit des emeritierten Papstes.

Wissenschaft und Glaube

Die Sammlung von Briefen zwischen einem atheistischen Mathematiker und einem raffinierten Theologen, die Wissenschaft und Glauben diskutieren, scheint wie ein intellektueller Roman
Zwei Publikationen zu diesem "Unicum" zwischen einem Wissenschaftler und einem emeritierten Papst. Die erste ist eine ziemlich kurze Broschüre (Sehr geehrter Papst Theologe, lieber atheistischer Mathematiker. Dialog zwischen Glaube und Vernunft, Religion und Wissenschaft) von 2013. Die zweite größere (317 Seiten), die 2022 von Odifreddi mit dem Titel "Auf dem Weg zur Wahrheit" und dem Untertitel "Briefe und Gespräche mit Benedikt XVI." herausgegeben wurde, ein Vorwort von Kardinal Ravasi, der vom emeritierten Papst ausdrücklich gebeten wurde, das Material vor der Veröffentlichung zu überprüfen. Die Briefe und Gespräche, die zunächst vertraulich behandelt wurden, bescheinigen die Nützlichkeit des Dialogs zwischen Wissenschaft und Glaube, Vernunft und Offenbarung. Bei einer  vollständigen Lektüre der kultivierten und herausfordernden Korrespondenz entdeckt man, daß im Dialog eine Freundschaft entstanden ist, die die Annäherung an einen gemeinsamen Humanismus erleichtert, der durch die gemeinsame Suche nach der Wahrheit hervorgerufen wird. Gott, der ohne religiöse oder wissenschaftliche Vorurteile in Frage gestellt und angehört wird, bekehrt den Atheisten nicht, sondern fließt in den Wunsch, nicht nur Zahlen, Sterne, Materie, sondern auch seine eigene Seele und den unstillbaren Durst in Frage zu stellen, das Geheimnis des Lebens zu lüften, in der Hoffnung, jemandem zu begegnen, der den Menschen und den Sinn der Existenz transzendiert. Die Korrespondenz bestätigt, daß die Suche nach der Wahrheit zwischen Atheist und Gläubigem, Glaube und Vernunft keine Süße, sondern freie Forschung erfordert

Suche nach der Wahrheit

"Getrennt in fast allem", bemerkt Odifreddi, "aber zumindest durch ein Ziel vereint: die Suche nach der Wahrheit, mit einem Großbuchstaben. Es ist diese Wahrheit, die die Kritiker des Papstes, und bescheidener auch meine, als "Fundamentalismus" brandmarken: theologisch in einem Fall, Wissenschaftler im anderen. Es ist diese Wahrheit, die wir beide zu finden glauben, die wir aber bereits gefunden haben: eine in Religion und Christentum, die andere in Mathematik und Naturwissenschaften. Einer von uns irrt, jeder von uns glaubt, daß der andere falsch liegt, und in diesem Buch versuchen wir beide zu erklären, warum." "Ich muss dem Mathematiker danken", schreibt Ratzinger , "für die loyale Art und Weise, in der er meinen Text behandelt und aufrichtig versucht hat, ihm gerecht zu werden. Mein Urteil über Sein Buch als Ganzes ist jedoch an sich ziemlich widersprüchlich. Ich lese einige Teile davon mit Freude und Gewinn. In anderen Teilen staunte ich jedoch über eine gewisse Aggressivität und Rücksichtslosigkeit der Argumentation. Ich würde gerne Kapitel für Kapitel antworten, aber dafür reicht meine Kraft leider nicht aus. Ich wähle daher einige Punkte aus, die mir besonders wichtig erscheinen."

Die Bischöfe Flanderns, die Segnung homosexueller Paare und der Papst...

In seiner heutigen Kolumne für Monday at the Vatican kommentiert A. Gagliarducci die Reaktion von Papst Franziskus auf das Dokument der Bischöfe Flanderns zur Segnung homosexueller Paare und mögliche Auswirkungen auf die gesamte Kirche. 
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PAPST FRANZISKUS, AUTORITÄT ODER AUTONOMIE? 

Die Nachricht, daß die Bischöfe Flanderns die Tür für die Segnung  homosexueller Paare geöffnet haben, hat nicht wenig Aufsehen erregt. Dennoch haben die Bischöfe gezeigt, daß es möglich ist, an Normen zu arbeiten, an kleinen Öffnungen, andere größere später zu machen, so daß man auch die Lehre der Kirche berühren kann. Manche können das Strategie nennen. Für andere ist das einfach nur die Verwirklichung pastoralen Engagements. Auf alle Fälle ist es ein Thema, das Papst Franziskus im Gedächtnis behalten muß. 

So weit hat Papst Franziskus jeden synodalen Weg offen gelassen und die Ortskirchen mehr oder weniger unabhängig gelassen. Wenn der Papst interessiert ist, greift er -mehr oder weniger- ins Leben der Diözesen ein, ohne allzu viele Skrupel zu zeigen. 

Die Tatsache, daß jedenfalls eine Diskussion über das Thema entstanden ist- bis zu dem Punkt konkrete Entscheidungen zu treffen, ist symptomatisch für das Pontifikat. Papst Franziskus ermutigt zu persönlichen Entscheidungen, verlangt, sich nicht auf Kasuistik zu verlassen und nimmt keinen klaren Standpunkt zu größeren Themen ein. Wenn er ihn aber einnimmt, wie es bei der Verlautbarung der Glaubenskongregation beim Verbot der Segnung homosexueller Paare der Fall war, neigt Papst Franziskus dazu, sie abzuschwächen und eine Synthese zu suchen. 

Um es klar zu sagen, Vorstöße dieser Art passieren nicht einfach ohne Papst Franziskus, Seit dem II. Vaticanischen Konzil haben sie immer stattgefunden. 

Die Beispiele sind wohlbekannt: 

 - Der holländische Katechismus, für den Johannes Paul II sogar eine außerordentliche Synode einberief. 

 - Der Druck zu Änderungen der Doktrin vor Humanae Vitae und dann- als es keine Änderung gab- gegen Humanae Vitae selbst. 

 - Die Positionen der Deutschen Bischöfe Anfang der 1990-er zur Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion. 

 - Die Initiative der Pfarrer "Initiative der Hirten", die während des Pontifikates Benedikts XVI in Österreich entstand. 

Fundstück

Uwe Wolff kommentiert in "Die Tagespost" die Biographie des Hl. Martin von Tours von Sulpicius Severus, der den Heiligen noch persönlich gekannt hat.  
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Unter dem Titel

"DER BIOGRAPH ZEICHNET EINE STREITBARE LICHTGESTALT"

beginnt der Kommentar so - ZITAT

"Was macht einen guten Bischof aus? Natürlich gehören die mildtätigen Werke zu seinem Profil, aber entscheidender noch der „himmlische Kriegsdienst“ im Kampf gegen die widergöttlichen Mächte draußen in der Welt und in den eigenen Reihen. Das war die Ansicht des Schriftstellers Sulpicius Severus (um 353-420). Mit seiner Biographie des heiligen Martin von Tours (316-397) schuf er das Vorbild vieler kommender Hagiographien. Er war überzeugt: Mönche sind bessere Bischöfe. Sie wissen, dass die Kirche mit den bösen Geistern kämpfen muss. Denn sie sind die Herren in dieser Finsternis (Epheser 6, 12).

Wie Jesus trieb Bischof Martin die Dämonen aus. Doch während die Welt wie zu seiner Zeit voller Teufeleien ist, glaubt niemand mehr an den Geist, der stets verneint und alle geordneten Verhältnisse durcheinander bringt. Papst Paul VI. war einer der letzten, der hier ein klares Wort sprach. Heute von der streitenden Kirche („ecclesia militans“) und der geistlichen Waffenrüstung des heiligen Martin zu sprechen, wäre extrem unpopulär. Doch war Jesus populistisch?"  (...)

Quelle: U.Wolff, Die Tagespost

Sonntag, 25. September 2022

Christliche Kunst

 Die Jungfrau  und das Kind, umgeben von 5 Engeln,  Sandro Botticelli, 1470

Tradition versus Unterwerfung unter den Zeitgeist

Cristina Siccardi kommentiert bei Corrispondenza Romana die von ihrem Bischof Maurizio Gervasoni in Auftrag gegebene Umgestaltung der Kathedrale von Vigevano, die sie als Entstellung bewertet. 
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"DIE KATHEDRALE VON VIGEVANO WIRD DURCH ANTILITURGISCHE WUT ENTSTELLT"

Die ganze Welt wurde Zeugin der mächtigen Sakralmaschinerie des Begräbnisritus von Königin Elisabeth II., der 12 Tage dauerte und in der Gegenwart von 2 Millionen Untertanen und Menschen endete, die von überall herkamen, um sich von der Königin zu verabschieden, die von den anglikanischen Offizianten streng in Trauer (im Gegensatz zur modernen Kirche von Rom in Beerdigungsliturgien) in einer feierlichen und majestätischen Form zur ewigen Ruhe geleitet wurde. und damit unverhohlen in der traditionellen monarchischen Identität Großbritanniens mit seinen Riten, Symbolen, Bannern und Hymnen. 

Stattdessen wurde vier Tage vor dem Tod der Königin, am 4. September, auf einem trostlos kahlen Petersplatz ein Papst der Heiligen Mutter Kirche, Johannes Paul I., mit wenig Fanfaren heilig gesprochen. Ja, die hohen Hierarchien der Kirche, die seit Jahrzehnten gegen den zentralen Ritus der katholischen Identität kämpfen, die ursprüngliche Heilige Messe wird durch eine Leihmutter, ein Remake ersetzt,  das nicht mehr die ursprüngliche Lehre der Evangelien mit dem daraus folgenden Identitätsstolz des Glaubensbekenntnisses vermittelt, das setzt sich im "assistierten Suizid" dieser menschlichen Kirche fort, die immer unglaubwürdiger, suchender, voller Verwirrung und immer leererer Seminare ist.

Trotz aller theologischen, liturgischen und pastoralen Erniedrigung bleibt diese Hartnäckigkeit bestehen, und gibt es keine Selbstkritik, keine Änderungen, wird keine Vergebung von Gott und den Gläubigen erbeten, weil man den Winden der Welt nachgegeben hat. Im Gegenteil, viele Bischöfe brüsten sich in den Medien, um sich weiter zu emanzipieren und die armen Seelen und ihren Klerus in Verwirrung zu versetzen: hin und wieder teilt irgendein Priester, belastet durch sozialpastorale, administrative, bürokratische Verpflichtungen und existenzielles Unbehagen, seinem Bischof den Willen mit, sich von der Kirche zu trennen, oder bittet um ein Sabbatjahr der Besinnung, den Auftakt zum Verzicht auf die Soutane, die er nicht trägt. 

Manchmal gibt es jedoch Reaktionen. So geschah es, daß viele Gläubige, die nach ewigen Gewissheiten und göttlicher Schönheit dürsten, sich gegen das neue Presbyterium erhoben haben, das der Bischof von Vigevano, Maurizio Gervasoni, 2019 an Emiliano Viscardi, Bühnenbildner der Brera Academy of Fine Arts, vergeben hatte, der am 17. September öffentlich in seiner ganzen Häßlichkeit in der Kathedrale Sant'Ambrogio in Vigevano präsentiert wurde. Der "Corriere della Sera" schrieb am selben Tag, daß  der Bischof "Viscardi ausgewählt hat, um der Nachwelt mit diesen Werken eine Spur seiner Ankunft an der Spitze der Diözese zu hinterlassen", und der Diözesansprecher, Pater Emilio Pastormerlo, erklärte derselben Zeitung: "Der neue Bischofsstuhl in der Mitte der Apsis ermöglicht es uns, uns an die Anordnungen des Zweiten Vatikanischen Konzils anzupassen. Endlich -sechzig Jahre später, endlich, befindet er sich sogar in der Kathedrale von Vigevano im Zentrum, in Übereinstimmung mit dem Bauplan des Gebäudes. Zuerst war er rechts von den Gläubigen und davor links." Tatsächlich ist der neue bischöfliche Stuhl im neuen Presbyterium der Szenografie eines Science-Fiction-Films der sechziger und siebziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts würdig. Aber wir müssen zugeben, daß diese Vorbereitung zum Faksimile und zu der gefälschten Liturgie der ursprünglichen Marke, der traditionellen Heiligen Messe paßt. 

Jerusalem: auf dem Zion wird die Dormitio- Abtei renoviert

Darüber berichtet KNA in einem Artikel von Johannes Schidelko. 
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"MEHR LICHT UND PFINGSTLICHES ROT: DORMITIO-SANIERUNG AUF DER ZIELGERADEN" 

und das beginnt so - ZITAT

"Noch ist die Dormitio auf dem Zionsberg von Jerusalem eine Riesenbaustelle. Die Kirche, die an den Heimgang Mariens und an das erste Pfingstfest im nahen Abendmahlssaal erinnert, und die mit ihrem markanten Turm die Silhouette der Heiligen Stadt prägt, ist seit einem Jahr für Besucher gesperrt. Aber die Arbeiten stünden etwa bei der Halbzeit, sagte der für die Renovierung zuständige Benediktinerpater Basilius Schiel. Die Mönche hoffen, zum klassischen Festtag des Ordensgründers am 21. März 2023 die Altarweihe zu feiern."

Quelle: J. Schidelko, KNA

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute darüber, ob der Verlust an grammatikalischen Kenntnissen, besonders des Genitivs, ein Zeichen für den Verfall einer Zeitperiode ist. 
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"DIE FÄLLE EINIGER FÄLLE....BESONDERS FÜR PEDANTEN..."

1) Aus Nordamerika schickt mir ein netter Freund Pfarr-Gemeindebriefe des byzantinischen Ritus, deren Blanko-Formate Massenware zu sein scheinen. Die Titelseiten sind mit Ikonen geschmückt, die fast immer einen einheitlichen und erkennbaren Stil zu haben scheinen und an die Lesung des Evangeliums angepaßt sind.

Aber für den zwölften Matthäus-Sonntag wurde kürzlich der Stil des Hauses variiert, ebenso wie das begleitende Libretto "Der Prophet Moses empfängt das Gesetz "apo ton Theon". Apo mit dem Akkusativ! Schreibt man das einfach als Symptom des Zusammenbruchs des Fallsystems in der späteren "byzantinischen“ Zeit ab?

2) Eine neue hochwürdige Äbtissin der S. Cecilia-Abtei auf der Isle of Wight ist gesegnet und eingesetzt worden und eine gefällige Gebetskarte wurde mit folgendem Text gedruckt:


IN FESTO BEATAE MARIAE VIRGINIS MATER BONI CONSILII BENEDICTIO ABBATIALIS EUSTOCHIUM LEE ABBATISSA QUARTA MONASTERII PAX CORDIS IESU APUD S CECILIAM DE RYDE.

Ich habe die Worte rot unterstrichen, die mich vor ein Rätsel stellen. Sie scheinen mir im Nominativ zu stehen und ich kann beim besten Willen nicht sehen, warum sie das tun. MATER sollte sicherlich MATRIS sein; die anderen vier Wörter sollten auch im Genitiv sein.
Darüber hinaus werden die Laudes für diesen Anlass erweitert; "Superni Pietati deservienti“ erscheint mit der "Übersetzung“ „der göttlichen Güte dienen“. Schreibt man das einfach als Symptom des Zusammenbruchs des Fallsystems in der späteren „Bergoglian“-Periode ab?"

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke  

Fundstück

Rudolf Gehrig berichtet für CNA aus Rom -vom diesjährigen Treffen des Ratzinger-Schülerkreises. 
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Unter dem Titel:

"RATZINGER-SCHÜLERKREIS-TREFFEN IN ROM:  KANN DIE KIRCHENLEHRE "WEITERENTWICKELT" WERDEN?" 

beginnt der Bericht so - ZITAT

"Beim diesjährigen Treffen des Ratzinger-Schülerkreises in Rom haben Theologen und Experten über die Möglichkeit einer "Weiterentwicklung der Lehre der Kirche" diskutiert.

Unter dem Titelthema des Symposiums "'Ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe' (1 Kor 11,23) – Verbindliche Wahrheit und Weiterentwicklung der Lehre der Kirche" referierten am heutigen Samstagnachmittag unter anderem Kardinal Kurt Koch, der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer, Professor Uwe Michael Lang, Prälat Markus Graulich sowie Prälat Helmut Moll.

Normalerweise steht bei den Schülerkreistreffen auch immer ein Besuch beim emeritierten Papst Benedikt XVI. auf dem Programm. Dieser musste aufgrund der gesundheitlichen Umstände des emeritierten Papstes in diesem Jahr jedoch ausfallen, wie Erzbischof Georg Gänswein mitteilte, Kardinal Koch übermittelte jedoch die ausdrücklichen Grüße Papst Benedikts zu Beginn der Veranstaltung." (...)

Quelle:  R. Gehrig, CNA

Samstag, 24. September 2022

Wie die Zeit vergeht...

 Roger Federer, der katholisch ist, ist Papst Benedikt XVI 2006 im Vatican begegnet...

Karol Wojtyla über den Hl. Pater Pio

Antonio Tarallo beschreibt in La Nuova Bussola Quotidiana das Zusammentreffen der Hl. Pater Pio di Pietralcina mit dem Hl. Johannes Paul II.
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"MESSE UND BEICHTE- DIE BEIDEN POLE VON PATER PIO"

Pio von Pietrelcina und Karol Wojtyla trafen sich 1948, als der damals noch junge polnische Priester nach San Giovanni Rotondo ging und bei dem Kapuziner beichtete. Damals, so erinnerte sich dann Papst Johannes Paul II. an das beispielhafte Leben von Pater Pio zwischen Altar und Beichtstuhl.

Sonntag, 16. Juni 2002. Der Petersplatz ist bis zum Unglaublichen voll: Es gibt etwa dreihunderttausend Gläubige, die mit Liedern und Gebeten den riesigen Platz von Bernini beleben. Auf dem Vorplatz der Basilika verkündet Johannes Paul II. die rituelle Formel: "Zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, zur Erhöhung des katholischen Glaubens und für die Vermehrung des christlichen Lebens, mit der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der Heiligen Apostel Petrus und Paulus und unserer, (....) erklären und ernennen wir den seligen Pio von Pietrelcina einen Heiligen." Schließlich war Pater Pio in den Herzen vieler schon vor diesem Moment ein Heiliger, aber diese Worte dekretieren offiziell, daß vox populi vox Dei ist: Für die Weltkirche wird Pater Pio zum heiligen Pius, einem Heiligen, der jedes Jahr am 23. September gefeiert wird, dem Tag, der für sein liturgisches Gedächtnis gewählt wurde.

Auf dem so überfüllten Platz Roms trafen sich zwei Heilige: der polnische Papst und der Kapuzinermönch. Aber schon vor diesem Tag hatten sich die beiden Männer Gottes getroffen. Wir müssen einen Schritt zurück in die Vergangenheit machen, um zu ihrem ersten Treffen zurückzukehren: 1948, Karol Wojtyla ist ein junger Priester, der nur zwei Jahre zuvor, im November 1946, in seinem Polen geweiht wurde; Nach einem Monat verließ der junge Karol seine Heimat und zog nach Rom, um an der Päpstlichen Universität St. Thomas von Aquin Lizentiat und Doktorat in Theologie zu erwerben. Während seines Aufenthalts in Rom sollte Wojtyla zum ersten Mal von Padre Pio hören. Und so geht der junge Priester, der dazu die Osterferien nutzt, nach San Giovanni Rotondo, um den berühmten Kapuzinermönch zu treffen.

Zwei Erinnerungen an diesen besonderen Aufenthalt werden in seinem Andenken unauslöschlich bleiben: die intensive Emotion bei der Teilnahme an der Heiligen Messe, die der Franziskaner feiert, und der private Moment, den er im Sakrament der Versöhnung bei ihm hatte. Johannes Paul II.sollte das während der Predigt bei der Heiligsprechungsmesse öffentlich verkünden: Pater Pio wird als "großherziger Spender der göttlichen Barmherzigkeit beschrieben, der sich allen durch Annahme und geistliche Begleitung, insbesondere durch die Spendung des Bußsakraments, zur Verfügung stellt". Und dann, aus dem Stegreif sprechend, fügte er hinzu: "Auch ich hatte in meinen jungen Jahren das Privileg, seine Verfügbarkeit zur Buße zu nutzen."

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute über einen Text von Kardinal Kasper anläßlich der ökumenischen Jubiläums-Wallfahrt in Lourdes, den er sucht.  
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                "Que soy era Immaculada Councepciou"


2008 beim Jubiläum der Erscheinung von Lourdes, präsidierte das mittelalterliche Wappen des Primatsitzes von Canterbury...blau, mit Darstellungen des Palliums und der Primats-Kreuzes-stolz über der Vorhalle von Lourdes. Es markierte die Anwesenheit des Erzbischofs von Canterbury, Rowan Williams, bei der Ökumenischen Jubiläums-Wallfahrt.  Ihm schloss sich Walter Kasper an, der die Internationale Messe am 24. September, dem Fest Unserer Lieben Frau von Walsingham, zelebrierte, bei der Rowan predigte.  

Ich kann mich erinnern, welches die Proprien bei dieser Messe waren, ich vermute, daß sie nicht diejenigen von Loreto waren, schlau von Fr. Fynes Clinton an Walsingham angepaßt und die jetzt einen stolzen Platz im Missale der Diözese von Walsingham haben. 

Zwei Anfragen: 1. erinnert sich jemand?  (Das Libretto der Wallfahrt enthält diese Information nicht) 
2.  Kann jemand einen Link zu dem Text liefern, den...glaube ich ...Kardinal Kasper dann den englischen Anglikanischen Bischöfen vorlas und sie drängte, ihren Katholizismus zu zeigen, indem sie die Vorschläge, Bischöfinnen zu akzeptieren, ablehnten. 

Ich denke übrigens, daß es falsch ist, Kasper ganz abzuschreiben, einfach nur, weil es eine Phase gab, in der PF immer wieder sagte, welch ein fantastischer Theologe K sei. Ich verstehe, daß K die aktuellen heterodoxen Strömungen innerhalb des deutschen Katholizismus nicht unterstützt."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Interview zum Konsistorium mit Kardinal Müller

Rorate Caeli veröffentlicht ein Interview, das Info Vaticana nach dem Konsistorium der Kardinäle in Rom mit dem emeritierten Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Müller, geführt hat. Der Kardinal spart nicht mit deutlichen und sehr kritischen Worten u.a. auch zum Synodalen Weg der deutschen Kirche.  
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"Kardinal Müller veröffentlicht seine Konsistoriums-Rede zur "unbegrenzten Macht des Papsttums" und sagt, daß diese Ansicht der gesamten katholischen Tradition widerspricht."

Der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller, ehemaliger Präfekt der Glaubenskongregation,hat InfoVaticana dieses Interview gewährt. Der Kardinal antwortete auf die Fragen, ohne auf den Busch zu klopfen und ging völlig auf die Fragen zum vergangenen Konsistorium der Kardinäle Ende Augusdt in Rom und über die dramatische Situation, die die deutsche Kirche gerade durchlebt. Kardinal Müller hat gerade bei spirituellen Exerzitien von 400 Priestern in Polen gepredigt, Müller wird im kommenden Oktober Spanien besuchen und an einer Konferenz über "Johannes Paul II und die Neu-Evangelisierung. Quelle der Moral und der sprituellen Erneuerung"  teilnehmen. 

Interview mit Kardinal Gerhard Ludwig Müller

Vor einigen Wochen haben Sie am Konsistorium der Kardinäle in Rom teilgenommen. Mit welchen Gefühlen? 

Kardinal Müller: Zuerst habe ich dem Hl. Vater dafür gedankt, das Konsistorium nach einer mehrjährigen Pause einberufen zu haben, so daß die Kardinäle  mit ihm die Situation der Kirche in der heutigen Welt diskutieren konnten. Aber das Thema war auf die Diskussion des bereits veröffentlichten dokumentes Praedicafe Evangelium zur Kurienreform und auf das helige Jahr 2025 beschränkt. 

Einige Kardinäle bedauern, daß sie nicht so lange sprechen konnten, wie gern getan hätten. Gab es eine Gelegenehit für die Kardinäle gegenüber dem Papst ihre Sorgen auszudrücken? 

Es gab keine Gelegenheit die brennenden Themen zu diskutieren- z.B. den Frontalangriff auf das christliche Menschenbild durch die Ideologien des Post.Humanismus und des GEnder-Wahns, oder die Krise der Kirche in Europa (es gibt keine priesterlichen Berufungen mehr, die Kirchen sind Sonntags leer etc.)

Andererseits  haten kritische Beiträge über die Theorie des Papsttums als unbegrenzte Macht aus göttlichem Recht über die gesamte Kirche, als sei der Papst ein Deus in terris. Der neu ernannte Kardinal Ghirlanda SJ - als wichtigster Berater bei der Kurienreform, ist der Ansicht, daß alles was die Päpste im Lauf der Kirchengeschiichte gesagt oder getan haben entweder Dogma ist oder Gesetz de iure divino.

Diese Ansicht widerspricht der gesamten Katholischen Tradition und besonders dem II.Vaticanum [das diesen Irrtum überwnad] daß Bischöfe und Priester nur die Autorität haben, sakramentale Handlungen auszuführen, während der Papst im Besitz der gesamten Jurisdiction ist, die er nach seinnem Willen Klerus oder Laien delegieren kann, durch das Sakrament der Heiligen Weihen vertraut Christus dem Bischof (oder Priester) die Autorität an, zu predigen, zu heiligen und zu leiten, sogar Recht zu sprechen. Nicht der Papst verleiht dem Bischof die Jurisdiction, sondern teilt einem Bischof, der nicht eine Repräsentant des Papstes sondern Jesu  Christi ist (Lumen Gentium 27) lediglich eine Diözese zu. Bei einem ökumenischen Konzil üben die geweihten Bischöfe ihren Anteil an der Jursidiction des universalen Episkopates aus- nicht als Delegierte des Papstes sondern Kraft der ihnen durch Christrus anvertrauten Autorität aus, Die Theorie des Papstes als Autokraten, der aus der jesuitischen Theologie des 19. Jahrhunderts entstammt, widerspricht nicht nur dem II. Vaticanischen Konzil. sondern untergräbt auch die der Kirche durch eine Karikatur des Petrinischen Amtes. Das Versprechen einer ökumenischen Mediation der Katholischen Lehre durch den Papst (s. Enzyklika  Ut unum sint, 1995,  von Johannes Paul II) als ewiges und sichtbares Prinzip der Einheit der Kirche in der Wahrheit Christi" (Lumen Gentium 18; 23) wird schlicht lächerlich gemacht. [Durch diese Theorie der unbergenzten Macht]

Kardinal Zen - ein Mann Gottes

Aurelio Porfiri läßt in La Nuova Bussola Quotidiana Kardinal Fernando Filoni mit einer Verteidigung des in  Hong Kong vor Gericht stehenden Kardinals Zen zu Wort kommen.
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"ZEN FINDET EINEN VERTEIDIGER IN ROM:  KARDINAL FILONI"

Der Prozess gegen Kardinal Joseph Zen in Hongkong ist in der Tat eine Warnung, da? sich niemand vor der Axt des Regimes sicher fühlen kann. Die Handhabung des Falles durch den Vatikan verursacht auch Unzufriedenheit in unserem Haus, aber Kardinal Fernando Filoni betritt die Szene, um die Ungerechtigkeiten anzuprangern, die sein chinesischer Mitbruder erlitten hat: "China und die Kirche haben in ihm einen hingebungsvollen Sohn."

Der Prozess in Hongkong, in dem der neunzigjährige Kardinal Joseph Zen unter den Angeklagten ist, wurde im Vergleich zum geplanten Termin 19. September um eine Woche verschoben. Der Grund ist die Krankheit der Richterin, die diesem Prozess vorsitzt, Ada Yim Shun-yee, die an Covid erkrankt ist. Zuerst dachte man an eine Verschiebung von nur zwei Tagen, aber offensichtlich erforderte der Gesundheitszustand des Richters eine längere Verschiebung.

Der Prozess gegen eine so prominente Persönlichkeit wie den Kardinal und nicht eine Strafe für das, was er getan haben könnte, ist eine Warnung an alle: Unabhängig von ihrer Position dürfen sie sich nicht durch das Gesetz geschützt fühlen. Und das wäre theoretisch auch richtig – wenn man eine kriminelle Handlung begehen, müssen man unabhängig von seinem sozialen Prestige bestraft werden – vorausgesetzt jedoch, gut zu klären, was wir unter "krimineller Handlung" verstehen und sicher zu sein, daß die Justiz nach dem Gesetz urteilt und nicht eine bestimmte, von politischen Gründen diktierte Agenda unterstützt. Alle hoffen, daß Hongkong beweisen wird, daß die Unabhängigkeit zwischen den Mächten immer noch in Kraft ist.

Es muss gesagt werden, daß diese Affäre sogar in unserem Haus Unzufriedenheit verursacht, sogar hinter den Mauern des Vatikans, wo nicht wenige ihre Enttäuschung darüber zeigen, wie der Vatikan das Problem behandelt. Sicherlich wird das Thema Gegenstand vertraulicher Gespräche zwischen den Vertretern des Heiligen Stuhls und dem Bischof von Hongkong, Stephen Chow, gewesen sein, der sich in diesen Tagen wegen einiger Fragen im Zusammenhang mit seinem bischöflichen Amt in Rom aufhält und seine Anwesenheit in Italien verlängern musste, auch wegen Covid. Es muss gesagt werden, daß es zum Zeitpunkt der Verhaftung und Freilassung von Kardinal Zen Bischof Chow und seinen Weihbischof gab. Sie besuchten den Kardinal, um sich über seinen Gesundheitszustand zu vergewissern und ihre persönliche Unterstützung und die der Diözese zu zeigen.

Aber auch in der vatikanischen Hierarchie gibt es solche, die sich Gehör verschaffen, wie Kardinal Fernando Filoni, der die Situation in Hongkong sicherlich gut kennt und in einem Brief an Avvenire vom 23. September unter anderem bekräftigt: "Mein Respekt und meine Unterstützung für seine Person waren immer die Säule seiner menschlichen und priesterlichen Vision. und so ist es bis heute, auch wenn er in diesen Tagen in Hongkong vor Gericht gestellt wird. Moralische und ideale Integrität galten als auf höchstem Niveau, als Johannes Paul II. ihn zum Bischof ernannte und Benedikt XVI. ihn zum Kardinal ernannte. Jemand hält ihn für ein bisschen eckig im Charakter. Und wer wäre nicht so angesichts der Ungerechtigkeiten und der Forderung nach Freiheit, die jedes authentische politische und zivile System verteidigen sollte? Ich muss noch zwei Dinge bezeugen: Kardinal Zen ist ein "Mann Gottes"; manchmal maßlos, aber der Liebe Christi unterworfen, der sein Priester werden wollte, wie Don Bosco tief verliebt in die Jugend. Für sie war er ein glaubwürdiger Lehrer. Dann ist er ein "authentischer Chinese". Von niemandem, die ich gekannt habe, nn ich sagen, daß er wirklich so "loyal" ist wie er! In einem Prozess ist das Zeugnis entscheidend. Kardinal Zen sollte nicht verurteilt werden. Hongkong, China und die Kirche haben in ihm einen hingebungsvollen Sohn, für den man sich nicht schämen muss. Das ist ein Zeugnis für die Wahrheit."

Natürlich ist das ein schönes Zeugnis von Kardinal Filoni, der als Monsignore acht Jahre lang im Dienst des Heiligen Stuhls in Hongkong lebte. Auch auf internationaler Ebene gibt es Besorgnis über diesen Prozess und Bewunderung für den unbeugsamen christlichen Geist dieses alten Kriegers des Glaubens."

Quelle: A. Porfiri, LNBQ

Freitag, 23. September 2022

Fundstück

Dompropst und Domdechant des Kölner Domes berichten bei KNA: Der Kölner Dom feiert in diesem Sommer den 700. Jahrestag der Chorweihe, am 27. September 1322
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Unter dem Titel

"DAS JUBILÄUM DER CHORWEIHE PRÄGT DIE SOMMERMONATE AM KÖLNER DOM" 

beginnt der Bericht so- ZITAT

"Das charakteristische Symbol für unsere Kölner Kathedrale sind die beiden Domspitzen; dabei wurden die Türme des Domes erst 1880 vollendet.

Das eigentliche Herzstück des Domes ist sein erster Bauabschnitt: Der nach Osten ausgerichtete gotische Chor mit seinem reichen Strebewerk, den sieben Kapellen und dem ausgeschmückten Binnenchor. Am 27. September 1322 – vor 700 Jahren – fand die feierliche Weihe des Domchores und des dortigen Altars statt. Seither ist der gotische Chor das geistliche Zentrum des Domes: Hier wird täglich Gottesdienst gefeiert. Hier gehen Gläubige aus aller Welt den Pilgerweg zum Dreikönigs-Schrein. Hier versammeln sich die Gläubigen in einem der ältesten und zum Lob Gottes. " (...)

Quelle:

Msgr. Guido Assmann, Dompropst
Msgr. Robert Kleine, Domdechant
KNA


Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über ein Motto, das so gut wie in jedem afrikanisches Staatswappen vorkommt. Hier geht´s zum Original:  klicken

                            UNHEILIGE TRINITÄTEN? 

Einige Leser haben vielleicht gehört, daß aus den Wirren des revolutionären Frankreichs die gnädig einigende Formel hervorgegangen ist. 

LIBERTÉ EGALITÉ FRATERNITÉ 

Ein Text in der aktuellen Ausgabe von Coat of Arms ermöglicht es uns die Fülle von geschickten und subtilen verbalen Trinitäten wahrzunehmen, die sich im Motto von (hauptsächlich) frankophonen Kolonien in befreitem Afrika ausbreiten.

Äquatorial-Guinea EINHEIT, FRIEDE, GERECHTIGKEIT

Benin BRÜDERLICHKEIT, GERECHTIGKEIT, ARBEIT

Burkina Faso EINHEIT, FORTSCHRITT, GERECHTIGKEIT

Camerun FRIEDE, ARBEIT, VATERLAND

Congo EINHEIT, ARBEIT, FRIEDE

Gabun EINHEIT, ARBEIT, GERECHTIGKEIT

Gambia FORTSCHRITT, FRIEDE, WOHLSTAND

Guinea ARBEIT, GERECHTIGKEIT, SOLIDARITÄT

Namibia EINHEIT, FREIHEIT, GERECHTIGKEIT

Ober-Volta EINHEIT, AREBEIT, GERECHTIGKEIT

Senegal EIN VOLK, EIN ZIEL, EIN GLAUBE

Sierra Leone EINHEIT, FREIHEIT, GERECHTIGKEIT

Tschad EINHEIT, WÜRDE, FORTSCHRITT UND ARBEIT und ARBEIT, DEMOKRATIE, FRIEDE

Tunesien FREIHEIT, ORDNUNG, GERECHTIGKEIT

Zentralafrikanische Republik EINHEIT, WÜRDE, ARBEIT

Zimbabwe EINHEIT, FREIHEIT, ARBEIT

[Im Motto von Senegal gibt es sicher einen verführerischen Hinweis auf den speziellen Genius von Herrn Hitler und seine Spin-Doktoren]

Irgendwo im Schutt meiner früheren Jahrzehnte vergraben, habe ich- glaube ich- noch einige elegant gestalteten Münzen mit "Arbeit, Familie, Vaterland". Vielleicht war es in dieser Quelle... ich wünsche, ich könnte mich erinnern, woher diese ziemlich ...Münzen herkamen...wo dieser entschieden und zielstrebige afrikanische Enthusiasmus für ARBEIT seinen Ursprung hatte.

Ist dieses unterhaltsame Genre jetzt über jede Möglichkeit einer Wiederbelebung hinaus ausgelöscht? "

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke