Sonntag, 30. September 2012

Was für ein Fest!

Wenn in unserer Innenstadtkirche St. Michael das Patroziniumsfest gefeiert wird, lauschen die Engel und Erzengel und freuen sich ob all dieser Schönheit!

Auch heute war es wieder einmal etwas ganz besonderes. Natürlich verlangt einem so ein Festtag einiges ab. Denn erfahrungsgemäß wird es so voll in St. Michael, dass man entweder zwei Stunden Stehen oder frühes Aufstehen in Kauf nehmen muss.
Ich hatte mich für das Letztere entschieden. Denn zwei Stunden vor Messebeginn steigert sich die Vorfreude, man hat Zeit für Gebete zum heiligen Erzengel Michael, die in diesem Jahr ganz besonders intensiv ausgefallen sind.
Und es gibt dann auch viel zu sehen und zu beobachten. Um 7:00 war die Kirche noch fast dunkel und fast leer. Einzelne Frauen saßen schon dort, aber es gab noch Platz in der ersten Reihe - die einzige Reihe, wo man die heilige Messe mit allen Sinnen feiern kann. Ab ca. 8:00 sind dann die Sitzplätze weg und es wird dann auch etwas lauter in der Kirche, so dass die Zeit für Gebete erst mal vorbei ist.

Angelus

Der Hl. Vater ging heute- beim letzten spätsommerlichen Angelus in Castel Gandolfo auf die Zweite Lesung ein.
Johannes beklagt sich bei Jesus, daß auch Männer " die uns nicht nachfolgen" im Namen Christi Kranke heilen und fordert: "hindere sie daran!"  Das tut Jesus nicht- "wer nicht gegen uns ist für uns" .
Der Hl. Vater leitete für uns und die Kirche unserer Zeit daraus ab: laßt uns großzügig sein, seien wir nicht neidisch, wenn jemand,von dem wir glauben: der gehört nicht zu uns, Großes vollbringt. Das kann aucgh außerhalb der Katholischen Kirche geschehen.






Euthanasie und die letzten Dinge

Heute flatterte mir der "Fels"  ins Haus, wo ein Herr Manfred Spieker sich, in meinen Augen sehr fundiert, mit dem Thema "Euthanasie" aus katholischer Sicht auseinander setzt.
Ich habe den konkreten Beitrag aus dem Fels nicht online gefunden aber diesen hier der ähnlich ist.
Im Beitrag im Fels geht es auch um Argumente der Nationalsozialisten bzgl Euthanasie, die den heutigen fast gleichen.
Das absolut kuriose, und schockierende ist, das das Thema Euthanasie  eben genau wegen der
NS Vergangenheit jahrelang (gottseidank) tabu war, aber es eben nicht mehr ist. Und dazu noch die Argumente fast dieselben sind.
Entgegen der landläufigen Meinung haben die Nazis  nicht nur argumentiert  "Ist zu teuer" sondern haben die Euthanasie als Tat der Liebe und des Mitleids dargestellt.
Wobei man das Argument "Ist ja viel zu teuer" auch heute wieder hört, allerdings eher verschlüsselt und unter der Hand.
Wie ein kurzer Blick auf den 1941! uraufgeführten Film "Ich klage an" zeigt, ist die Sache aktueller denn je und ein Löwe von Münster, der kein Bettvorleger ist, dringend nötig.
Darum soll es mir aber nicht gehen.
Ich frage mich schon lange, und immer drängender, was für Vorstellung vom Jenseits die Euthanasie Fans haben.

Samstag, 29. September 2012

Los Wochos - Weltuntergang und sonstige Katastrophen

Hurra, wir leben noch!


Der Richelieu hat ein Los Wochos initiiert. Und zunächst fallen mir zum Thema Weltuntergang nur zwei Männer ein:
Johannes Paul II: "Habt keine Angst"
Benedikt XVI: "Fürchtet Euch nicht" - wobei er zugegebenermaßen das Wort unseres Herrn wiedergegeben hat.

Aber nachdem ich gerade mal Weltuntergangsstimmung hatte (ist schon wieder vorbei):
Ein Link sagt mehr als 1000 Worte.

Ich habe aus dieser Seite gelernt, dass Martin Luther den Weltuntergang mehrfach vorausgesagt hat.


Abschied.....

Bevor er nach Rom zurückkehrt, hat sich der Hl. Vater von den Mitarbeitern der Ville Pontificie und den Einwohnern von Castel Gandolfo verabschiedet.
Er sagte ihnen:
" Alles auf dieser Welt geht vorüber. Alle Dinge, die beginnen, auch die schönsten und positivsten, tragen unausweichlich ihr eigenes Ende in sich.
So ist es auch mit der heiteren und ruhigen Zeit, die ich hier mit euch verbracht habe - im schönen Castel Gandolfo, wo ich noch einmal das familäre Klima gelebter Herzlichkeit atmen durfte.
Ich freue mich, euch alle hier am Ende meines Sommeraufenthaltes empfangen zu dürfen, der mir eine Periode des Studiums, von Ruhe und Gebet gewährte,  während der ich voller Bewunderung die Anstrengungen aller beteiligten Personen miterleben konnte, mir und meinen Mitarbeitern, den Gästen und den Pilgern, die hierher kamen, um dem Nachfolger Petri zu begegnen, Hilfe und Gastfreundschaft zuteil werden zu lassen."
Dabei schloß er alle, vom Bischof von Albano Latium bis zu den Sicherheitskräften, in seinen Dank ein und bat sie für das Gelingen seiner für den 4. Oktober zum 50. Jahrestag des Konzilsbeginns vorgesehenen Reise nach Loreto zu beten.


.

Aktualisiertes Update zum Gabriele-Prozess

Wie die Sala Stampa zum Verlauf der heutigen Verhandlung mitteilte, sind alle im Vorfeld des Prozesses während der Untersuchungen gesammelten Indizien, Beweise und Aussagen vom Gericht akzeptiert und als Beweismittel zugelassen worden.
Die von der Verteidigung Gabrieles eingebrachten Anträge, u.a. daß das Vaticanische Gericht nicht zuständig sei und der
Prozess nicht nach kirchenstaatlichem sondern nach kanonischem Recht vor dem Kirchengericht geführt werden müsse, sowie die Forderung nach genauen Planskizzen des päpstlichen Appartamentos wurden von den 3 Richtern des Tribunals zurückgewiesen.
Der Prozess gegen den Elektroniker Sciarpeletti wurde abgetrennt und wird separarat stattfinden.
Als nächster Verhandlungstag ist  Dienstag der 2. Oktober vorgesehen. Dann wird auch der Angeklagte Gabriele vernommen werden.
Auch Papstsekretär G.Gänswein steht auf der zur Befragung vorgesehenen Zeugenliste

Obwohl offiziell  keine Kameras zugelassen sind- gibt es ein Video vom Prozessbeginn. Die Reporterin beschreibt  Gabrieles Verhalten als das eines Menschen, der unter Stress steht



Freitag, 28. September 2012

Rom: Videos vom Tage

Hier werden die beiden Ratzinger-Preisträger noch einmal in Bild und Wort von Kardinal C. Ruini, dem Vorsitzenden der Joseph-Ratzinger-Stiftung, vorgestellt:




und der Hl. Vater hat den neuen Botschafter Israels beim Hl. Stuhl empfangen und sein Akkreditierungsschreiben entgegen genommen.


Kinder, warum Lieschen Müller keine will und was R. Guardini dazu meint

Heute habe ich zufällig Radio gehört.
da war irgendso ein Psychologe am Start und die Anrufer waren "Lieblingskinder", die da anrufen konnten, sich öffentlich ausweinen und vom Psychologen versichert bekamen, "Ja, ja es ist schon schwer, wenn man das Lieblingskind ist. Immer im Focus der Eltern, während die anderen machen dürfen, was sie wollen"
Da fiel mir ein, wie das so ist mit den Kindern in der allgemeinen Meinung.
Also ein Einzelkind ist voll daneben, die sind automatisch verwöhnt, werden dadurch unselbständig und weil sie nur mit Erwachsenen Kontakt haben, unsozial.
Kriegt man also ein zweites ist es schon wieder blöd. Das ältere Kind wird dann vernachlässigt, es wird zuviel von ihm verlangt und das jüngere verwöhnt und s.o.
Kriegt man dann noch ein drittes, ist es noch blöder.
Das ältere s.o. Das bislang Jüngste rückt hin in die Position eines "Sandwichkindes", das untergeht zwischen dem verwöhnten Jüngeren und dem geplagten Älteren.
Kriegt man noch mehr, ist man sowieso asozial und als Eltern überfordert, kann nicht allen Kindern gerecht werden, das können nämlich nur voll ausgebildete Kindergärtnerinnen in Gruppen ab 20 Kindern und voll ausgebildete Lehrerinnen bei einem Klassenteiler von 32 Stück. (ist ironisch gemeint)

Das irdische Orchester des Hl. Erzengels Michael

Die vor einigen Jahren auf Anregung und mit Unterstützung von Kardinal Lajolo 2007 wieder neugegründete Musikkapelle der Vaticanischen Gendarmerie, die allerdings zuvor schon mehr als 200 Jahre bestanden hatte, hat zum 150. Jahrestag der nationalen Einheit Italiens eine CD herausgebracht.
Sie enthält eine Art musikalische Reise durch die verschiedenen Epochen der Italienische Geschichte.

U.a. spielt die Gendarmeriekapelle zu offiziellen Anlässen, z.B. wenn der Segen Urbi et Orbi erteilt wird, die vaticanische und die italienische Hymne und verkürzt die bei diesen Anlässen doch lange Wartezeit auf dem Petersplatz auch einmal mit schmissigen Klängen.
Morgen, am 29. September feiert die vaticanische Gendarmerie wie alljährlich ihren Heiligen und Schutzpatron, den Hl. Erzengel Michael.


Kretschi - bald allein zu Haus?


Rübermachen, bevor's zu spät ist - der neue Trend im Ländle!


Wird es so bald in BW aussehen?
Was waren sie noch gut drauf vor eineinhalb Jahren, die Baden-Württemberger. Ganz modern haben sie Zukunftsfreudigkeit beweisen wollen und sich einen Alt68er-, EX-DKPler-, Neu-Grünen Ministerpräsidenten gewählt.
Seitdem gehen im Ländle die Uhren langsamer. Lt. einer INSM-Studie zieht Bayern davon, die Unterschiede im Ranking werden größer, und im Dynamik-Ranking der gleichen Studie ist BW auf den letzten Platz zurückgefallen.


Liebe und Treue - Lebenslänglich


Ich denke, es ist wieder einmal Zeit für eine gute Nachricht.

Wie in jedem Jahr gibt es auch heuer im Freisinger Mariendom eine Segnung für Langzeit-Verheiratete Paare und solche, die es werden wollen.
Am kommenden Sonntag, dem 30. September wird Kardinal Marx zusammen mit seinen bischöflichen Kollegen eine Festmesse feiern.  777 Ehepaare haben sich dazu angemeldet – so viele wie noch nie!

Das am längsten verheiratete Paar gab sich vor 69 Jahren das Jawort. Rund 500 Paare sind 50 Jahre und länger verheiratet, 50 davon sogar länger als 60 Jahre! Weitere 241 Paare blicken auf 40 bis 49  Ehejahre zurück, 52 feierten in diesem Jahre ihre Silberhochzeit.
Aber auch viele jüngere Paare wollen sich für ihre gemeinsame Zukunft segnen lassen

Die J.-Ratzinger-Preisträger 2012

Bei einer Pressekonferenz in der Sala Stampa wurden heute offiziell die Namen der beiden diesjährigen Preisträger des J.Ratzinger-Preises, eine Art Nobelpreis der Theologie, der alljährlich von der Joseph-Ratzinger-Stiftung für herausragende wissenschaftlich-theologische Verdienste verliehen wird, bekannt gegeben.

Es sind der 65-jährige französische Philosoph und Historiker Prof. Rémi Brague, derzeit Inhaber des Romano-Guardini-Lehrstuhls an der LMU München und der in Orange/ NewJersey/ USA geborene 72 jährige Jesuit Pater Brian E. Daley.
Daley ist anerkannter Kirchenhistoriker für Patristische Theologie und u.a. Mitherausgeber von   "Die Hoffnung der frühen Kirche. Handbuch der patristischen Eschatologie" und  " Handbuch der Dogmengeschichte".

Der Preis wird den beiden Preisträgern am 20.Oktober vom Hl. Vater überreicht werden.

Quelle: tägliches Bulletin der Sala Stampa

Der Glöckner von Notre Dame

mit Anthony Quinn und Gina Lollobrigida lief gerade im Abendprogramm des Bayerischen Fernsehens.
Es war der 28. September 1978 und ich hatte es mir mit einer Freundin vor dem Fernseher gemütlich gemacht.
Der Film war fast zu Ende, als plötzlich ein Laufband auftauchte „Papst gestorben – mehr nach dem Spielfilm“. Wir konnten es gar nicht glauben, denn er war doch noch so neu. "Oh nein, nicht schon wieder" stöhnten wir auf, nochmal 3 Wochen Trauerprogramm im Fernsehen ....
Sofort nach dem Spielfilm gab es eine Nachrichten-Sondersendung, in dem der Tod des Papstes näher ausgeführt wurde. Danach gab es im Fernsehen eine Programmänderung mit Trauerprogramm, aber das Oktoberfest ging weiter.

Was der Hl. Vater den Sportmedizinern sagte

Gestern hat der Hl. Vater in Castel Gandolfo die Teilnehmer des 107. Weltkongresses für Sportmedizin, der zur Zeit in Rom stattfindet, empfangen.
Dabei ging er in seiner Ansprache auf die Grenze vom fairen Wettkampf und dem Bestreben der Athleten zu gewinnen zum Gewinnenwollen um jeden Preis ein. Durch dieses Gewinnenwollen um jeden Preis, das in seinen Konsequenzen zu Doping und Mißbrauch der medizinischen Möglichkeiten führe, werde der wahre Geist des Sports zerstört



Die Sportmediziner rief er auf, nicht nur "Agenten im Dienst der Höchstleistung zu ein, sondern auch die Person hinter dem wettkämpfenden Athleten mit ihrer moralischen und spirituellen Dimension zu sehen und zu fördern."

9. und letzter Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

* Unserer Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
[ Das Confiteor (Ich bekenne Gott) soll in geneigter Haltung gebetet werden.]
+ Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus und allen Heiligen, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und  alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.

Neunter Tag Ehren der Schutzengel

* Glorreicher Erzengel Michael, Schutzpatron der Kirche, du hast von Gott den Auftrag bekommen, die Seelen der Sterbenden vor Gottes Thron zu tragen und dem ewigen Richter zu übergeben. Begleitet von meinem Schutzengel, bitte ich dich, komm mir zu Hilfe im letzten Streite, stärke mich im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe und führe mich in die Gemeinschaft der Engel und aller Auserwählten Gottes.
o Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater>> je drei mal

Neunte Gnade

In Vereinigung mit dem Chor der Schutzengel und der neun Chöre der Engel bitten wir dich um deine Fürsorge für unsere Lieben und alle, die uns anvertraut sind. Befreie unser Vaterland und insbesondere auch unsere Vaterstadt vor Hungersnot, Pest, Krieg, vor Unwettern, Erdbeben und elementaren Schäden. Hilf uns, dass wir uns ewig der Anschauung der Heiligsten Dreifaltigkeit Gottes erfreuen dürfen in Gemeinschaft mit allen Engeln und Heiligen. Amen.

Am Ende der Novene betet man eines oder mehrere der unten aufgeführten Gebete


Lobet den Herrn, alle seine Engel, die ihr mächtig an Kraft seinen Willen vollzieht. Er hat seinen Engeln deinetwegen befohlen, dass sie dich bewahren auf allen deinen Wegen. Im Angesicht der Engel will ich Dich preisen, mein Gott. Ich will Dich anbeten und Deinen heiligen Namen loben.

Herr, erhöre mein Gebet. Und lass mein Rufen zu Dir dringen.



Lasset uns beten!

Allmächtiger, ewiger Gott, der Du in Deiner unaussprechlichen Güte allen Menschen vom Mutterschosse an zum Schutz des Leibes und der Seele einen besonderen Engel beigesellt hast, verleihe mir gnädig, meinem heiligen Engel so treu zu folgen und ihn so zu lieben, dass ich durch Deine Gnade und unter seinem Schutz einst zum himmlischen Vaterland gelangen und dort mit ihm und allen heiligen Engeln Dein göttliches Angesicht zu schauen verdiene. Durch Christus, unseren Herrn. Amen

oder

Gebet zum heiligen Erzengel Michael

Heiliger Erzengel Michael, du Anführer der guten Engel, siehe, wir kommen täglich mehr in Bedrängnis. Der Kampf, den du im Himmel begonnen hast, tobt seit Adam weiter auf dieser Erde. Wir stehen im Vorfeld der Apokalypse. Der grosse Abfall von Gott hat begonnen.

Der allmächtige Schöpfer Himmels und der Erde wird totgeschwiegen, seine Gebote werden verachtet. Der Mensch erliegt den Einflüsterungen Satans und macht sich selbst zum obersten Gesetzgeber und Richter. Die heilige Kirche unseres Herrn Jesus Christus wird nicht nur von Äusseren Feinden, sondern, was noch weit gefährlicher ist, von Feinden im Innern zerstört. Der Weinberg des Herrn trägt Spuren der Verwüstung. Heiliger Erzengel Michael, höre unseren Notschrei! Wir können diesen Frevel, diesen Hochmut, dieses Morden und Abtreiben und die Feigheit der Guten kaum mehr ertragen. Komm uns mit deinen Legionen zu Hilfe! Wirf deine grosse Frage «Wer ist wie Gott?» in Flammenschrift über die Horizonte! .

Du hast die abgefallenen Engel aus dem Himmel in die Tiefe der Hölle gestürzt, vertreibe den Rauch Satans aus dem Inneren der Kirche! Heiliger Erzengel Michael! Nicht nur unsere Lippen, auch unsere Hände, unsere Tränen, unsere Herzen schreien zu dir, sieh unsere Not, unsere Müdigkeit. Sieh die Kirche in ihrer Ohnmacht und Erniedrigung!

Den Israeliten, wenn sie zu dir als ihrem Bundesengel um Hilfe gerufen haben, hast du mit deinen Engeln geholfen; ihre Feinde sahen euch wie Feuerschwerter und wichen zurück. Sind wir weniger als die Israeliten? Ist die Kirche nicht die Erbin des Auserwählten Volkes, die Braut deines Herrn? Sind wir, Kinder Mariens, nicht die Kinder deiner Königin?

Heiliger Erzengel Michael, unser Bundesengel, komm in der Kraft Gottes zu uns, warne uns, schütze uns, komm mit deinen Legionen, komm uns zu Hilfe mit allen himmlischen Heerscharen und zeige, dass ihr Engel Gottes stärker seid als die Pforten der Hölle.

Heiliger Erzengel Michael, in glühendem Eifer für die Ehre Gottes hast Du die ungehorsamen Engel in den Abgrund der Hölle hinabgestossen. Erflehe uns die Gnade, dass wir vom gleichen Eifer entflammt den furchtbaren Gotteshass unserer Tage bekämpfen und unsere Kraft für Gottes grössere Ehre einsetzen. Amen.

Donnerstag, 27. September 2012

Der Kirchensteuer-Hype – ein neuer Medien-Angriff auf Papst und Kirche?


Der Anlass ist doch eher unscheinbar: Da klagt ein Freiburger Professor gegen die Kirchensteuer und in den Medien wird der übliche Hype losgetreten. Inzwischen sind wir ja sensibilisiert und deshalb scheint es interessant, das ganze doch einmal zu hinterfragen:
Kirchensteuer gibt es seit mehr als 100 Jahren. Sie wird zu einem bestimmten Prozentsatz von der Lohn-/Einkommensteuer erhoben und bisher hatte man nicht den Eindruck, dass es deswegen in Deutschland mal zu einer Revolution kommen könnte.

Die Frage stellt sich also: woher das plötzliche Interesse der Medien an der Kirchensteuer?

Dass die Kirchensteuer grundgesetzlich verankert ist, wissen wir. Dass sie sowohl für katholische als auch für evangelische Kirchenmitglieder gilt, sollten wir wissen. Ebenso wie die Medien es wissen sollten.
Deshalb sollte man schon stutzig werden, wieso dieses Thema plötzlich medienmäßig auf die katholische Kirche beschränkt wird.

Heiliger Vincent de Paul bitte für uns !

Heute feiert die Kirche den Gedenktag des Hl. Vincent de Paul. Er wurde am 24.4.1581 in Pouy (heute Saint-Vincent-de-Paul) in der Gascogne in eine Bauernfamilie geboren. Auf deren Beschluß hin studierte er Theologie und wurde 1600 zum Priester geweiht, nach einigen Umwegen, zu denen auch die Gefangenschaft und das Verkauftwerden als Sklave in Tunis gehörte, wurde er Pfarrer in Clichy, Hauskaplan der Königin Marguerite de Valois und Hauslehrer bei der Adelsfamilie Gondi.
Bei dieser Tätigkeit lernte er die Not und das Elend der Landbevölkerung kennen und gründete mit Gleichgesinnten die Kongregation der Mission (Vinzentiner), die sich um die Seelsorge für die Armen kümmerte.
1617 gründete er in Chatillon-sur-Chalaronne die erste Confrererie des Dames de la Charité, eine cairtative Frauenvereinigung, die Arme und Kranke versorgte und aus der sich auch der Orden der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vincent de Paul entwickelte.
Er wurde somit zum Begründer der neuzeitlichen Caritas. Sein Leitsatz war : "Liebe sei Tat"
1618 begegnete er Franz von Sales, der einen tiefen Eindruck auf ihn machte und mit dem er fortan befreundet blieb.
Am 27.9.1660 starb er 79-jährig in Paris.
Er wurde 1729 von Papst Benedict XIII selig und am 16.6.1737 von Papst Clemens XII heilig gesprochen.


Wunder !

Es soll ja Leute geben, die an der Wirkung der Gebete zweifeln ... und fast nicht mehr darauf vertrauen können, dass Gott immer das letzte Wort hat ....

Vor einigen Tagen haben wir mit unserer Novene zum heiligen Erzengel Michael angefangen, eigentlich mit der Motivation, dass er sich am 3. Oktober besonders um die in "seiner Münchner Kirche" versammelten Größen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche kümmert.

Es ist uns aber in den letzten Tagen schon aufgefallen, dass das eine oder andere kleine Wunder passiert ist. Man muss nur die Augen offenhalten.

Und heute ist sogar schon ein größeres Wunder passiert:


Wo und wie ab Samstag der "Vatileaks"-Prozess stattfinden wird

Am 29.9. um 9:30 beginnt im Vatican der präzedenzlose Prozess gegen den päpstlichen Exkammerdiener Gabriele und den Elektroniker Sciarpeletti.
Prof Giacobbe, Jurist am Vaticanischen Appellationsgericht, sagte bei einer Pressekonferenz zum Strafmaß, mit dem der Hauptangeklagte zu rechnen hat, es liege zwischen einigen Monaten und 4 Jahren Haft.
Im Video wird als Ort des kommenden Geschehens der einzige Gerichtssaal des Kirchenstaates gezeigt




Die Beschränkung der zugelassenen Medienvertreter auf einen Pool von 10 hat im Vorfeld für einigen Wirbel gesorgt. Besonders die in der AIGAV  ( Internationale Assoziation der beim Vatican akkreditierten Journalisten) zusammengeschlossenen Vaticanisti fühlten sich benachteiligt und ausgegrenzt.
Nun wurden 6 feste, für die gesamte Prozessdauer gültige  Zulassungen erteilt : Osservatore Romano, Radio Vatican, Associated Press, Reuters, Agence France Presse &  ANSA.
Die restlichen 4 Plätze werden alternierend an Vertreter italienischer und nichtitalienischer elektronischer -&-PrintMedien vergeben. Fotoapparate und Kameras, sowie akustische Mitschnitte sind nicht zugelassen.
Wie die Öffentlichkeit bei der öffentlichen Verhandlung aussehen wird, wurde noch nicht bekannt gegeben. Darüber erhofft man sich Aufschluß bei der für morgen Mittag angesetzten Pressekonferenz der Sala Stampa.

Alt, Älter, Alt68er

Verehrtes Publikum,
aus unserer Reihe "der Gruselfilm am Nachmittag" gibt es heute einen "Leerfilm" des BR zum Thema "Alt68er in der Kirche" oder

Wie die Kirche in Deutschland wurde, was sie heute ist. 


Link zum BR

Traurig, dass diese alten Zeitgeister nicht mal merken, wie sehr lange sie schon von gestern sind.

Paulus und die aktuelle Lage der Nation

Manchmal weiß man bei Lektüre der Zeitung und dem Surfen auf den Nachrichtenseiten im Netz nicht, ob man lachen, oder weinen soll.
Da stellt sich Frau Merkel, die ansonsten ja gerne den Heiligen Vater telefonisch "in den Senkel stellt" und von der man noch nie gehört hat, das sie irgendwelches antichristliche "Kulturschaffen" störe, schützend vor den Islam.
Irgendwo wurde eine Frau in Großbritannien zu 8 Jahren Haft verurteilt, wegen einer eigenhändig vorgenommenen Abtreibung.
Dann traf ich gestern einen Schulfreund  der sagte "Mensch die CDU kann man auch nicht mehr wählen, die wollen dass man bis 70 schaffe gehe muss" Sag ich:  "google man Statistisches Bundesamt Bevölkerungsentwicklung"  Und passend dazu eröffnet mir heute ein alter, nicht christlicher  Arzt, dass es immer lockerer würde mit der Euthanasie, bald dürfe man "eine Giftspritze" geben.

Beim Nachdenken über all das, und auch den Zustand in der deutschen Kirche,  fiel mir folgendes Paulus Zitat in die Finger:

Wenn unser Evangelium dennoch verhüllt ist, ist es nur denen verhüllt, die verloren gehen; denn der Gott dieser Weltzeit hat das Denken der Ungläubigen verblendet. So strahlt ihnen der Glanz der Heilsbotschaft nicht auf, der Botschaft von der Herrlichkeit Christi, der Gottes Ebenbild ist” (2 Kor 4,2-4).

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen!

Jedoch folgendes Gedicht, mit dem Titel "Narrenschiff" bringt die allgemeine Befindlichkeit, diese seltsame, merkwürdige partielle Blindheit,  sehr gut auf den Punkt:

Es geht weiter: Bayern feiert den Papst

Nachdem es das Erzbistum München Anfang August mit dem bayerischen Abend den Reigen der bayerischen Geburtstagsgeschenke eröffneten, durften kürzlich die Regensburger mit einem klassischen Konzert Papst Benedikt eine Geburtstagsfreude machen.
Gestern hat das Bistum Würzburg sein Geschenk "überreicht": Im Hof von Castel Gandolfo kam die moderne Kirchen-Oper "Augustinus" zur Aufführung.





Fundsache: In der CDU gibt es noch Helden ...

... oder die Nachhut zum Marsch für das Leben:

Gestern startete die CDU ihre Online-Aktion "Townhall-Meeting mit der Kanzlerin". Über ein Callcenter konnten CDU-Parteimitglieder im Konrad-Adenauer-Haus anrufen und der Kanzlerin Fragen stellen. Das lief lt. Süddeutsche.de erstmal ganz gut und im Sinne von Frau Merkel, aber dann:

"... Ein älterer Anrufer greift ein drei Jahre altes Merkel-Zitat auf und will wissen, wie Deutschland "kerngesund" sein könne: Jedes Jahr würden 100.000 Kinder umgebracht. Ein Abtreibungsgegner.
Da kommt Merkel etwas aus dem Tritt und sucht nach Worten. Sie stammelt, man müsse "positiv bleiben" und: "Ich werde mich darum kümmern, das wir kinderfreundlicher werden." Das Wort "Abtreibung" fällt in diesem Dialog nicht..."

Auf der Website der CDUsteht dazu natürlich nichts.

Aber der Mann gehört eigentlich gefeiert! Wer traut sich das heute noch, der Kanzlerin einfach mal die Wahrheit zu sagen.

8. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

* Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
[ Das Confiteor (Ich bekenne Gott) soll in geneigter Haltung gebetet werden]
+ Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus und  allen Heiligen, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld durch meine Schuld durch meine große Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.


Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.

Achter Tag Ehren der Erzengel

* Erzengel Michael, der du die Aufgabe hast, unsere Seelen mit deiner Waage zu wiegen und uns im Kampf beizustehen. Deine Schönheit und deine Macht sind unbeschreiblich. Verteidige mich gegen die Feinde meiner Seele und lass mich spüren, dass ich bei dir geborgen bin.
o Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater >> je drei mal

Achte Gnade

In Vereinigung mit dem Chor der Erzengel bitten wir dich, heiliger Michael, und die neun Chöre der Engel auf uns zu achten in diesem Leben und vor allem uns beizustehen im Todeskampf, wenn du unsere Seele unserem Schöpfer übergibst, damit wir wie der rechte Schächer mit Jesus ins Paradies gelangen. Amen.

Mittwoch, 26. September 2012

Vier Minuten zum Genießen

Daran dürfen wir uns immer wieder freuen:

Ein wunderschöner Sommerabend in Castel Gandolfo - fast sinds schon wieder zwei Monate her.
Und lange hat's gedauert, bis der schönste Teil des Abends endlich online stand:
Hier ist er:
"Andachtsjodler", Papstsegen und die "Bayernhymne" ...

Die Geisterbahn kann heute geschlossen bleiben


Denn, wer sich heute mal so richtig gruseln will, sollte sich in den Blätterwald wagen. Da grünt es nicht so grün wie sonst, aber die seltsamsten Gestalten und Ideen spuken dort herum.
Wo haben die nur all dieses viele Unwissen her? Gibt es in den Schulen inzwischen einen Anti-Religionsunterricht? Zudem noch einen Anti-Geschichtsunterricht, Zudem noch einen Anti-Sozialkundeunterricht?
Es scheint so. Auch, dass man als Schreiberling weiter kommt, wenn man diese Antis alle schön verinnerlicht hat.
Wie sonst lässt sich der Unfug erklären, den die deutsche Journaille heute wieder in Bezug auf die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes in Sachen Kirchensteuer loslässt?

Atheisten und ihr Verbalradikalismus

Müssen die missionierenden Atheisten unter welcher Flagge sie auch segeln ( Humanisten mit oder ohne Union, Diesseitigkeitsfetischisten etc.) ihren Intelligenzmangel, möglicherweise durch blindwütigen Aktionismus hervorgerufen, mit jeder medialen Äußerung wieder unter Beweis stellen, während sie sich gleichzeitig mit angeblichen wissenschaftlichen Erkenntnissen brüsten?
Müssen sie immer wieder beweisen, daß sie (wie jetzt wieder Thomas Hummitzsch auf diesseits.de mit seinem ebenso dummen, wie von Fehlern und urältesten Antikirchenklischees nur so strotzenden Elaborat, das mit dem Wort Hasspamphlet noch euphemistisch beschrieben würde und einem Strickleiternervensystem-Besitzer gut zu Gesicht stünde) nicht in der Lage sind, zu differenzieren, einfachste Sachverhalte zu verstehen und richtig wiederzugeben - zu denen sie dann ihre Meinung sagen könnten?

Joseph B. und alipius haben sich bereits mit dem Jaucheschwall auseinandergesetzt, den dieser augenscheinliche Kinderhasser (nach seiner eigenen Diktion wäre er ein "selbsternannter Lebenszerstörer") über die Teilnehmer des Marsches für das Leben ausgießen zu müssen glaubte?
Im Dienste welcher Ideologie mußte er das tun?
Im Dienste der Diktatur des Relativismus, des Nihilimus und der Negierung des Lebensrechtes ungeborener Kinder.
Wer nach seiner Feststellung nicht für ungehemmte Abtreibung ist, wer das Lebensrecht verteidigt, ist Rechtspopulist- bis extremist, Antisemit (wieso das denn?), homophob und Nazi.
Er glaubt mit dem Attribut "selbsternannt" die Lebensschützer diskreditieren zu können, versäumt es aber, uns zu erklären, von wem denn seiner Meinung nach Lebensschützer ernannt werden müssten, um sein placet zu bekommen.

Momentaufnahme aus der Pfarrei vor Ort, oder die Realität und die offizielle Leseart

Nun der große Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz hat neulich gesprochen, die Kirche in Deutschland sei sooo vital und -ich kann mir einfach nicht helfen, würd' ihm ja sooo gerne glauben-. vor Ort sieht es da ganz anders aus

Letzten Sonntag haben meine Mädchen beständig in der Kirche herumgeguggt. 
Da hab ich sie gefragt "Was habt ihr da gemacht" 
sagen die "Wir haben die Leute gezählt, es waren 200" 
Sag ich "je nun es passen 400 in die Kirche, nur die Sitzplätze gerechnet. "
Sagt mein Mann
 "Nun früher (i..e. vor einigen Jahren), als der alte, konservative, im ganzen Dekanat verschriene Pfarrer noch da war,  war es Sonntags immer voll, und die Vorabendmesse auch und dazu gab es noch eine schwächer besuchte Messe Sonntagsmorgens um 8. Und an hohen Fest und Feiertagen war es immer gestopfte voll, inklusive Stehplätzen!"

Sinnigerweise hat im Anschluß an die Messe der einer der Memorandumsunterzeichner Pfarrer einen Vortrag gehalten, darüber wie seit dem Konzil alles schöner, toller ,besser und größer geworden ist. Allerdings konnte auch er nicht komplett ignorieren, dass es keiner merkt.

Wahrhaftig es ist schwer keine Satire zu schreiben.

GA

Bei der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz hat der Hl. Vater seine Katechese über die Bedeutung des Gebets und der Liturgie für die "Interaktion" zwischen Gott und Gläubigem fortgesetzt. Er bezog sich dabei auch auf einige Konzilstexte, die vor 50 Jahren erarbeitet wurden.




Kleines Memo: heute um 17:30 übertragen RV und CTV die Auffürung der Kirchenoper "Augustinus" , die zu Ehren des Hl. Vaters als nachträgliches Geburtstagsgeschenk der Diözese Würzburg im Innenhof des apostolischen Palastes stattfindet.

Hl. Kosmas und Hl. Damian bittet für uns

Heilige Kosmas und Damian
bittet für uns !
Kosmas und Damian, Zwillingsbrüder, wurden im 3. JH zur Regierungszeit des Christenverfolgers Diokletian im damaligen Syrien in einer christlichen Familie geboren.
Sie wirkten als Ärzte, behandelten die Kranken unentgeltlich und bekehrten sie zum Christentum. Den römischen Göttern verweigerten sie die auch in den mittelöstlichen Provinzen obligatorischen Opfer und wurden deshalb von den Priestern beim Landpfleger Lysias verklagt. Der versuchte, sie auf allerlei verschieden Arten vom Leben zum Tode zu befördern,  was zunächst mißlang.
Als sie dem Wasser- und dem Feuertod auf wunderbare Weise entkamen, die Steine der Steiniger auf die Werfer zurückflogen, griff man zum Schwert und sie wurden beide mit einigen ihrer Brüder und Gefährten im Jahre des Herrn 307 enthauptet.
Sie sind Schutzpatrone zahlreicher Städte (u.a. Essen) und Professionen ( u.a. Ärzte, Apotheker) und ihre Reliquien werden in mehreren Kirchen verehrt- so im Stephansdom /Wien  und in Hildesheim.

Auch in St. Michael in München gibt es Reliquien der beiden Heiligen.
Hier finden einmal im Monat, an jedem zweiten Samstag
Krankengottesdienste statt, mit anschließender Einzelsegnung
am Schrein.

Kosmas-Damian Schrein in einem Seitenaltar der
Kirche St. Michael in München
Bild ©chris73 via Wikimedia Commons


                                                         

                                                          

7. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
 [Das Confiteor (Ich bekenne Gott) soll in geneigter Haltung gebetet werden.]
Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus und  allen Heiligen, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld durch meine Schuld durch meine große Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und  alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.


Siebter Tag Ehren der Fürstentümer

* o heiliger Michael, von Gott beauftragt, die himmlischen Heerscharen zu führen, erleuchte mein Inneres, stärke mein schwaches Herz, das den Verlockungen der Welt ausgesetzt ist. Erhebe meinen Geist, damit ich den engen Pfad zur Vollkommenheit nicht verlasse.
o Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater >> je drei mal

Siebte Gnade

Wir bitten dich, heiliger Michael, du oberster Erzengel, in Vereinigung mit dem Chor der Fürstentümer befreie die Bewohner unseres Landes und unserer Stadt vor körperlichen und vor allem vor seelischen Gebrechen aller Art. Amen.

Dienstag, 25. September 2012

Ein Fundstück der besonderen Art

Manchmal denkt man die Zeit der Zeichen und Wunder, die Zeit überraschender Umkehr des Denkens zur Wahrheit (Wobei Wahrheit ja nicht das ist, was wir gerne hätten, sondern das ist, was ist) sei schon lange vorbei.
Und dann merkt man doch., dass Gott noch immer am Werk ist und er "die Bäume nicht in den Hiimmel wachsen lässt"
Um es kurz zu machen (ist ja auch schon spät)
I proudly present (das ich das noch erleben darf, verklärt gugg)
Narhalla Marsch, Täterätä:
Aus dem Spiegel! man glaubt es ja nicht, aber:
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/forsa-chef-guellner-gruene-gefaehrden-die-demokratie-a-857375.html

Offensichtlich in dem Moment, wo die Kirche sich müht um Nachhaltigkeit, Ökologie (in Freiburg wurde für alle kirchlichen Gebäude eine Ökogutachten erstellt, im Konradsblatt wurde von der ersten Segnung einer Solaranlage berichtet u.s.w) fängt  bei den vormaligen Apologeten der links-grünen der Verstand wieder an zu  arbeiten.

Website

Für die Begegnungsstätte im ehemaligen Haus des Hl. Vaters in Pentling gibt es jetzt auch eine Website, die man unter diesem Link finden kann: http://www.papst-in-pentling.de/

Termine, Termine...

Mit dem Oktoberprogramm des Hl. Vaters beschäftigt sich dieses Video:



4. Oktober: am 50. Jahrestag des Besuches von Papst Johannes XXIII , der dort für das Gelingen des  beginnenden II.Vaticanischen Konzils betete, fährt auch der Hl. Vater nach Loreto und wird dort eine hl. Messe zelebrieren.

7.Oktober : Der Hl. Vater eröffnet mit einer Hl. Messe auf dem Petersplatz die diesjährige Bischofssynode ( Thema Neuevangelisierung) , außer den katholischen Hirten werden auch der Griech. Orthodoxe Patriarch von Konstaninopel, Bartholomäus und der Erzbischof von Canterbury Rowans teilnehmen.

11. Oktober : Auf dem Petersplatz zelebriert der Papst eine Heilige Messe zum Beginn des Jahres des Glaubens

21.Oktober : Hl. Messe auf dem Petersplatz , Kanonisierung von 7 neuen Heiligen

28.Oktober : Der Papst feiert die Hl. Messe zum Abschluß der Bischofssynode

Schnäppchenjäger

Als ich mich vor nunmehr 7 Jahren entschloss, in die Kirche einzutreten, merkte mein Steuerberater an: "Du wirst Dich wundern, was Du da noch zusätzlich an Steuern zahlen musst." Ich muss sagen, es hat mich nicht sonderlich abgeschreckt, und mein Entschluss wurde durch diese Tatsache auch in keiner Weise beeinflusst.
Gut, als dann der erste Bescheid kam, dachte ich, eine Shopping Tour durch die Theatinerstraße oder einen schönen Urlaub hätte man dafür schon machen können.
Aber so viel Freude wie ich an der Kirche habe, hätte mir weder eine "Shopping Tour" noch eine tolle Reise gemacht.
Ich erlebe den Himmel auf Erden, jedesmal, wenn ich ein Gotteshaus betrete und all diese Schönheit erblicke, die ja auch von meinen Kirchensteuern instandgehalten wird. Ja, sie wird nicht nur von meinen Kirchensteuern instand gehalten sondern sie zeigt auch denen ihre Schönheit, die mangels Einkommen sie nicht mit finanzieren können.

Glaubt Lady Gaga wirklich, sie sei größer als John Lennon?


1966 auf dem Höhepunkt des Beatles-Hypes gab John Lennon dem Londoner Evening Standard ein Interview. Er sagte darin unter anderen, dass das Christentum irgendwann verschwinden werde und dass Jesus ok war, aber seine Nachfolger es nicht sind. Er hielt die Beatles damals für populärer als Jesus, was in gewissen Kreisen wahrscheinlich sogar stimmte. Soweit so gut, das Interview wurde in England veröffentlicht und die Briten nahmen es mit Humor, zeichneten ein paar Karikaturen – und hakten das Thema ab, weil sie grundsätzlich nicht viel auf die Meinung von Popstars gaben. Gesunde Einstellung!

Kurze Zeit später führte die Lennon-Bemerkung in USA zu einem Proteststurm, sie war aus dem Zusammenhang gerissen worden und dominierte die Headlines der amerikanischen Medien. Das führte von Absagen und Boycotten der Konzerte bis hin zu öffentlichen Verbrennungen der Beatles LPs auf Scheiterhaufen! Die Beatles waren in USA einfach nur „megaout“.
Und John Lennon wird heute sicherlich seine Meinung revidiert haben.


Warum verlegt man die Herbstvollversammlung der DBK nicht nach München?

Das würde doch passen. Die Gespräche könnten auf der Wiesn stattfinden und die Medien wären mit Begeisterung dabei. Vor allem, wenn's auf der Pressekonferenz dann Freibier gäbe. Dann wüssten wir wenigstens alle, warum die am nächsten Tag nur Unfug schreiben.
Für die Messfeiern stünde die Paulskirche zur Verfügung, andererseits findet auch einmal im Jahr ein Gottesdienst für die Schausteller im Festzelt Hippodrom statt. Auch da wären die Bischöfe sicher gern gesehen.

Für den Service gibt's den Pfarrer Schießler, der immer wieder seinen Jahresurlaub nimmt, um auf der Wiesn als Bedienung zu arbeiten. Und jetzt darf er sogar für den BR noch das "Wort zur Wiesn" sprechen.

Wer's mag, kann's hier anschauen. Allerdings irrt der Herr Schießler, wenn er sagt, dass das Paradies auf Erden "derzeit" in München sei. Es ist immer in Bayern und damit auch in München. Naja, vielleicht nicht in St. Maximilian.


Intelligenztest

Der Gang durch den Mediendschungel nach dem ersten Tag der Vollversammlung der DBK zeigt doch ganz deutlich, wie sehr in den deutschen Medien inzwischen an Intelligenz gespart wird. 
Offensichtlich versuchen die Medien, sich hier ihrer Leserschaft anzupassen und stellen für die Berichte über die Kirche grundsätzlich die weniger intelligenten ab.
In Vertretung von Herrn Wensierski, der ja laut Gerichtsbeschluss in Sachen Kirche nicht mehr lügen darf, durfte Frau Urtler sich der Kirche annehmen. Sie schreibt im SPON z.B.:

"Tatsächlich sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache: Im Jahr 2011 wurden laut DBK lediglich noch 169.599 Menschen durch die Taufe in die katholische Kirche aufgenommen, 1990 waren es noch 293.390. Demgegenüber steht eine hohe Zahl von Kirchenaustritten: Seit 1990 waren es jährlich mehr als 100.000, im Jahr 2011 kehrten 126.488 Katholiken der Kirche den Rücken zu."


6. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

* Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
[Das Confiteor (Ich bekenne Gott) soll in geneigter Haltung gebetet werden]

+ Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus und allen Heiligen, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld durch meine Schuld durch meine grosse Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und  alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

 Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.

Sechster Tag: Zu  Ehren der Mächte

* Heiliger Erzengel Michael verteidige uns vor den Angriffen des Teufels, damit wir im letzten, schrecklichen Gericht bestehen und vor dem Richter Gnade finden. Als du den Drachen bekämpftest, hörte man im Himmel eine Stimme, die rief: «Ruhm und Ehre dem allmächtigen Gott!» Als du vom Himmel herabstiegst, rauschte das Meer und bebte die Erde. Komm dem Volk Gottes zu Hilfe.

o Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater >> je drei mal

Sechste Gnade

In Vereinigung mit dem Chor der Mächte bitten wir dich, behüte unser Land und gib den Völkern Frieden.

Amen.

Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr OCD

Maria Anna Lindmayr
Bild: Public domain via Wikipedia.de
ist eine der Münchner "Stadtschutzheiligen", die aber nie heilig gesprochen wurde, der Seligsprechungsprozess wurde 1727 eingeleitet und seitdem betet München dafür, dass sie doch noch seliggesprochen wird.

Maria Anna Lindmayr war ein großes Vorbild im Glauben und sie war sich schon früh ihres Weges bewusst, Gott zu dienen und Christus zu folgen. Es dauerte lange, bis sie nach ihrem Eintritt in den Karmeliterorden auch in einem Kloster aufgenommen wurden. Sie gilt als "Retterin der Stadt München": Als die Österreicher im spanischen Erbfolgekrieg die Stadt einnehmen wollten, hatte sie eine Vision, dass die Stadt gerettet würde, wenn sie geloben würden, eine Kirche zu Ehren der heiligen Dreifaltigkeit zu bauen. Dies geschah und die Stadt wurde gerettet. Kurze Zeit später wurde die Kirche gebaut.

Sie wurde am 24. September in München geboren und noch am gleichen Tag in unserer Stadtpfarrkirche St.Peter getauft.  Deshalb wird dieser Tag in St. Peter immer mit einer besonderen heiligen Messe und besonderen Gebeten gefeiert.

Montag, 24. September 2012

Geburten, §218 und was mittlerweile die Spatzen von den Dächern pfeifen und was jahrelang ignoriert wurde

Lebensrechtsgruppen weisen schon lange darauf hin, dass die heute (also in den 70ern, 80ern und überhaupt immer) abgetriebenen Kinder die fehlenden Mütter (und Väter) von morgen sind.
Es ist inzwischen so, dass sich diese einfachen, aber immer geleugneten Zusammenhänge mittlerweile nicht mehr wegdiskutieren lassen.
Im Bewusstsein der Allgemeinheit und besonders der kirchlichen tut man ja immer so, als sei Abtreibung der absolute Einzelfall. Etwas, das genauso wie das Benutzen von Kontrazeptiva nur etwas mit mir zu tun hat.
Man ist immer noch der irrtümlichen, wenn auch damals verständlichen Ansicht Konrad Adenauers,
 "Kinder kriegen die Leute schon von alleine!"
Nein, das tun sie nicht und auch das statistische Bundesamt muss zugeben, der Trend ist fast unumkehrbar.
Um den Artikel des statistischen Bundeamts , der den vielsagenden Titel

Von niedrigen Geburtenzahlen und fehlenden Müttern... 

trägt, mal ein bisschen zu beleuchten, ich halte  "den Ausbau von Kinderkrippen" keineswegs  für eine Maßnahme die die Leut' dazubringen könnte "Kinder" (Plural) zu kriegen.
Warum?

Was der Hl. Vater christlich-demokratischen Politikern zu sagen hatte

Heute hat der Hl. Vater in Castel Gandolfo 100 Politiker der Internationalen Vereinigung Christlich Demokratischer Parteien  in Castel Gandolfo empfangen.
Er sprach zu ihnen über den Ursprung des aktuellen Krise, die nicht nur ökonomische sondern auch ethische Gründe habe.
Sie biete so die Gelegenheit, das ethische Fundament der Gesellschaft zu erneuern und die fundamentalen Werte wie Familie, Lebensrecht und unantastbare Würde jedes Menschen zu schützen. Eine Aufgabe, die sie-die Politker- hätten.


Weils so schön ist:

Hier noch mal ein kleiner Nachschlag zur Einweihung des Papsthauses in Pentling:



Ein Blick ins "frühere Leben" unseres Papstes. Incl. dem schon berühmt gewordenen "Christkindls-Brief" mit einer kleinen Zeichnung...

Der Papst in Deutschland - ein Jahr danach (4), Petrus bei den Seinen

Ich verkneif mir das jetzt, zunächst darauf hinzuweisen, dass damals von offizieller Seite aus  alles getan wurde, um den Leuten das Fahren nach Freiburg zum Papstbesuch, madig zu machen.
Ich spar mir auch den Verweis auf die unseligen Luftwürste und das grausame Vorprogramm bei der Jugendvigil.
Ich weiß nur noch, dass die Rede des Helligen Vaters über Licht, Taufe, Ostern und die Finsternis in der das Licht leuchtet, genial war.
Auf jeden Fall sind wir früh morgens nach Freiburg gefahren, es war gut organisiert und es waren wahre Volksmassen, die sich zum Flughafengelände bewegten, sogar ein Fahrservice für Fußkranke war organisiert worden.
Lassen wir all die Merkwürdigkeiten beiseite und erinnern uns, dass der Heilige Vater in seinem Papamobil direkt an uns vorbei fuhr.
Meine Tochter sagte "Der hat mich angeguggt" und war ganz ergriffen.
Als sie das sagte, sagte ein Junge "Mich hat er auch angeguggt! Soll ich vielleicht Priester werden?"
Ich kann es eigentlich gar nicht erklären, was das ist. Aber den Papst so nahe sehen, ist, ich kann es nur ganz altmodisch ausdrücken, einfach eine Gnade, eine große Gnade.
Man merkte der Messe an, was auf dem Mist des Ordinariats gewachsen war und auf was Rom bestanden hatte.
Es kam die Predigt und da fiel ein Satz der mir zumindest durch und duch ging.
Der heilige Vater sagte nämlich:
Agnostiker, die von der Frage nach Gott umgetrieben werden; Menschen, die unter ihrer Sünde leiden und Sehnsucht nach dem reinen Herzen haben, sind näher am Reich Gottes als kirchliche Routiniers, die in ihr nur noch den Apparat sehen, ohne dass ihr Herz davon berührt wäre, vom Glauben.

Trendsetter Kirche ....


Wir alle kennen das Märchen vom Buxtehuder Hasen und Igel und den wohl bekanntesten Satz daraus "Ick bün all doar" ... zu deutsch "Ich bin schon da".

Wie der hechelnde Hase müssten sich eigentlich auch die Grünen fühlen, denn ihre so publikumswirksam verkauften Ideen, aufgebauscht von den Medien sind in der Regel immer Ideen, die andere schon lange vorher gehabt haben. Plagiatoren in Grün.
Dass Bayern schon ein Umweltministerium hatte, bevor es die Grünen gab, wissen die Spezialisten unter uns ja bereits. Aber warum das so ist, das konnte ich am Samstag abend mal wieder im BR lernen:

Dort war mal wieder „Heimatabend“, d.h. es laufen dann alte Heimatfilme aus den 50ern, wo die Welt noch in Ordnung war. Unter anderem lief der Heimatfilm der Heimatfilme: „Der Förster vom Silberwald“. Dieser Film aus dem Jahr 1954* war ursprünglich als Dokumentationsfilm gedacht, in den erst nachträglich eine Spielhandlung eingebaut wurde. Er zeigt wunderschöne Naturaufnahmen aus der Welt der Berge. Als ich dann am Samstagabend nach Mitternacht durch die Kanäle zappte, war  der Film gerade zu Ende.
Und die letzte Szene war die aufschlussreichste:

Noch ein musikalisches Geburtstagsgeschenk

Am kommenden Mittwoch, 26.9., überreicht das Bistum Würzburg dem Hl. Vater sein Geburtstagsgeschenk: 
eine halbszenische Aufführung der Kirchenoper Augustinus im Innenhof des Apostolischen Palastes in Castel Gandolfo, der dafür mit einem Podest ausgestattet wurde.
"Augustinus" wurde nach einem Libretto von Winfried Böhm von Wilfried Hiller komponiert und 2005 uraufgeführt.
Viele außergewöhnliche Intrumente mußten jetzt per LKW über die Alpen transportiert werden. ( Wenigstens nicht mehr wie kurz vor den Lebzeiten des Hl. Kirchenvaters von einem Feldherrrn seiner Heimat noch mit Elefanten )
Unter der Leitung von Domkapellmeister Martin Berger wird die Würzburger Dommusik zusammen mit Solisten das Werk aufführen..
RV und CTV übertragen ab 17:30.
Die Mainpost hat Näheres dazu geschrieben, das kann man hier lesen.

Das vorläufige Ende einer Affäre, Vatileaks XVI

In dieser Woche, Samstag , 29.9. beginnt um 9:30  der öffentliche Prozess gegen die beiden Angeklagten Gabriele und Sciarpelletti vor dem vatikanischen Gericht.
Für die- hoffentlich kompetentere, sachlichere und weniger verlogene- Berichterstattung (bezogen auf die bisherigen "Leistungen" der Journalisten) durch die Medien ist ein Presse-Pool gebildet worden.
Aber sie jammern schon wieder und munkeln, weil keine elektronischen Medien zugelassen sind, nur Vertreter der Zeitungen und da auch nur 8 fest (bei über 50 Anfragen an die Sala Stampa).  Zu den 8 gehören u.a. der Osservatore Romano, die Agentur Reuters, AFP, AP, alternierend AGI und ANSA (Italien) darüber hinaus werden ebenfalls in einem Rotationsverfahren andere Zeitungen und Agenturen zugelassen.

Der Dokumentenklau ist wieder in die Medien zurückgekehrt.
Repubblicca bringt heute bereits 2 Artikel zum Thema."Der Heilige Prozess" (Il santo processo) so überschreibt der Vaticanista des Blattes, Marco Ansaldi, launig seinen Beitrag und
 "Ein Fall ohne Präzedenz- spezielle Vorsichtsmaßnahmen im Saal"
titelt Orazio LaRocca, Kirchenhistoriker und Dozent für Kirchenrecht im selben Blatt und fährt fort:
"Es ist unzweifelhaft, daß der Hl. Stuhl will, daß die Rechte des Angeklagten respektiert werden....(...)

5. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

* Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
 [ Das Confiteor (+Ich bekenne Gott) soll, wenn möglich, in geneigter Haltung gebetet werden.]
+ Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus und  allen Heiligen, das ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld durch meine Schuld durch meine grosse Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.


 Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.

Fünfter Tag zu Ehren der Kräfte

Heiliger Erzengel Michael, den die Kirche als ihren wahren Wächter und Beschützer ehrt, du hast von Gott die Aufgabe bekommen, die Seelen der Auserwählten in die ewige Seligkeit zu führen. Bitte den Herrn, dass er nicht zulässt, dass Satan die Gläubigen in Ketten legt und der Kirche schadet. Du selbst packe den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und Satan ist, und schleudere ihn in den Abgrund, damit er nicht länger die Völker verführe.
o Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater >> je drei mal

Fünfte Gnade

In Verbindung mit dem Engelchor der Kräfte bitten wir dich, heiliger Michael, befreie die dir Anvertrauten aus der Hand ihrer sichtbaren und unsichtbaren Feinde, vor der Heimtücke falscher Zeugen und vor Meineid in Prozessen. Amen.

Sonntag, 23. September 2012

Erzbischof Müller verabschiedet sich aus Regensburg: Schönen Gruß an die Dialog-Initiative

Am heutigen Sonntag wurde Bischof Müller offiziell in Regensburg verabschiedet.
Hier ein kurzer Bericht aus der BR-Rundschau.

Link zum Video BR-Rundschau
Bild: ©Dr. Meierhofer via Wikimedia commons

Im BR Rundschau-Magazin gab es noch einen längeren Bericht, der aber leider (noch) nicht online steht. Hier gab es Bilder von der Heiligen Messe im Dom St. Peter, bei der auch Kardinal Marx und Erzbischof Zollitsch anwesend waren. 
In seiner Predigt, über die auch WOn berichtet, sagte er u.a.,  die Kirche dürfe ihre Überzeugungen nicht "auf dem Jahrmarkt von Meinungen und Ideologien" feilbieten oder sie wie ein Parteiprogramm der Wählergunst ausliefern. Der 64-Jährige warnte die Gläubigen, aus einer "Welt ohne Gott" trete der "Nihilismus heraus wie ein Gespenst, das sich in einem lebensmüden Europa herumtreibt". 

Angelus

Beim heutigen Angelus in Castel Gandolfo hat der Hl. Vater allen, die für das Gelingen seiner Libanonreise gebetet haben, gedankt.
Das haben wir gern getan Hl. Vater.
Heute hat Papst Bendikt auch den 94 jährigen Don Alessandro de Sanctis empfangen, der seit rekordverdächtigen 70 Jahren Pfarrer der Gemeinde Filettino in der Provinz Frosinone ist. Der hat- wie er in einem Interview berichtete, 8 Päpste gekannt, beginnend mit Papst Benedikt XV.
Bauern und Winzer der Umgebung, die ihre Felder und Weinberge auf traditionelle Weise bearbeiten, waren zu Tausenden beim Angelus erschienen- sie schenkten dem Hl. Vater für die Fattoria der Ville Pontifiche einen Weinstock.
Ab jetzt kommt auch der Honig, der von den "päpstlichen" Bienen auf dem Landgut produziert wird und das Etikett "Miele del Papa" trägt,sowohl auf die Tafel des Hl. Vaters als auch in den Verkauf, ebenso wie die anderen landwirtschaftlichen Erzeugnisse.


Fundstück


Passend zum vorigen Beitrag - hier ein lesenswertes Fundstück: Mitblogger Thermometer hat sich auf kompetente und mustergültige Weise der Worte von Bundestagspräsident Lammert angenommen, die dieser zum Thema " Einigkeit jetzt" sprach, ganz so wie sie es verdienen. (Näheres dort)
Dafür Dank !
Wer sich auch einmal als Sprachanalytiker oder Linguistiker versuchen möchte - bitte schön:
"Wir wollen nicht Versöhnung bei Fortbestehen der Trennung,
sondern gelebte Einheit im Bewußtsein historisch gewachsener Vielfalt. "
Kein Wunder , daß man mit Thermometer sofort an Loriot denken muß.

Statistik Jetzt!

Auch wenn das Thema "Ökumene jetzt" aus den Medien wieder draußen ist und man auch eigentlich nichts mehr hört, lohnt es sich doch hin und wieder mal genau hin zu sehen.
Wir erinnern uns alle noch gerne an die von Peter Winnemöller ins Leben gerufene Aktion "Pro Ecclesia.". Sie wurde am 8. Februar 2011 gestartet, ohne Presserummel, ohne große Ankündigung und hatte doch innerhalb kürzester Zeit eine Menge Unterstützer, am Schluss (Anfang März 2011) waren es knapp 14.000 - wozu auch die Mitglieder des Beibootes zählen.

Am 5. September diesen Jahres wurde mit großem Medientamtam und einem großen Promi-Auflauf die Aktion "Ökumene jetzt" ins Leben gerufen (den Untertitel verschweigen wir lieber).
Und dort sind sie ganz stolz darauf, dass sie es geschafft haben in den 2 1/2 Wochen knapp über 5000 Unterschriften zusammenbekommen zu haben. Wenn man sich die Mühe macht, die Unterschriftenliste zu checken, stellt man viele Dopplungen fest. Außerdem stellt man fest, dass erstaunlich viele Unterschriften aus Bochum und Essen kommen (das ist das Einzugsgebiet von Herrn Lammert). Von den enthaltenen Fakes möchte ich nicht reden.


Was der Teufel Berlicché in seinem italienischen blog "berlicchi?" über den Papst und den Medien ins Stammbuch schreibt

Achtung Satire !

"Dieser Papst ist peinlich."

So überschreibt Teufel Berlicché ( der italienische Name Screwtapes aus C.S.Lewis Buch "Dienstanweisungen für einen Unterteufel",  das im Italienischen " Briefe von Berlicché" heißt ) seinen Bericht zur Libanonreise des Hl. Vaters und ihrer Wiedergabe in den Medien.

"Viel peinlicher als Kate Middleton, als ein häßlicher Film über Mohammed oder der Kitzel der Skandale unserer Politiker. Er ist so peinlich, daß er -während  Kate, die Politiker und der Film die Titelseiten füllen,  ins Innere der Journale verbannt oder ganz ignoriert wird, auch weil es über sein Outfit nichts zu berichten gibt.
Aber was hat dieser Papst so Furchtbares getan, daß er das Schweigen nicht nur der italienischen Medien sondern der ganzen Welt verdient hat?
Ich werde es euch sagen: er hat mitten in der Öffentlichkeit im Libanon über den wahren Frieden und Jesus Christus gesprochen!
Das darf man nicht. Das ist verboten, sogar am allerverbotensten, besonders in einem Augenblick in dem Islamisten in der ganzen Welt Botschaften und Botschafter verbrennen.
Sicher, wäre er angegriffen worden, wäre die Sache anders verlaufen. Ein Attentat wäre noch besser gewesen. Ich bin sicher , sie haben darauf gewartet, wie sie, wenn sie einem Formel-I-Rennen zuschauen, auf einen Unfall warten.
Der Friede verkauft sich nicht, Christus ist keine Meldung.
Der Gedanke , daß auch Muslime Frieden möchten, erscheint vielen fremd (....)"

Auszeichnung für Kardinalstaatssekretär T. Bertone in Barcelona

Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone reist am kommenden Dienstag nach Barcelona, wo er vom spanischen König Juan Carlos mit dem Preis der Stiftung " Graf von Barcelona"  ausgezeichnet werden wird.
Die Stiftung wird derzeit von der Zeitung La Vanguardia betreut und der Preis wird alle 3 Jahre verliehen.
Kardinal Bertone wird u.a. für seine Arbeit in der Außenpolitik des Vatikans, für die Kirche und die gesamte Christliche Familie geehrt, sowie  auch für die Unterstützung, die der Vatikan Spanien in dieser Krisenzeit gewährt.


4. Tag der Novene zum heiligen Erzengel Michael

* Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.
( Das Confiteor (Ich bekenne Gott) soll, wenn möglich, in geneigter Haltung gebetet werden)
+ Ich bekenne Gott, dem allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus und  allen Heiligen, das ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken; durch meine Schuld durch meine Schuld durch meine grosse Schuld.

Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes den Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus und alle Heiligen, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.
Der allmächtige Gott erbarme sich unser; Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen  Leben.


Vierter Tag Ehren der Herrschaften

* Heiliger Michael, du Kommandant der guten Engel, begleite und beschütze mich in deiner Güte vor den Legionen der bösen Geister, damit ich mich im Licht der guten Engel sicher fühlen kann. Sei mein Verteidiger vor dem Thron des höchsten Richters und besänftige Gottes Zorn. Stärke mich in all meinen Bemühungen. Lass mich in meinem Lebenskampf gute Früchte bringen zur grösseren Ehre Gottes.
o Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater >> je drei mal

Vierte Gnade

In Vereinigung mit dem Engelchor der Herrschaften bitten wir dich demütig, die Christenheit bei jeder Gelegenheit zu verteidigen, insbesondere den Papst. Mache ihn glücklich und vermehre die Gnaden, die er braucht für sein Amt; vermehre seine Glückseligkeit im Himmel und lass ihn einst teilhaben am innergöttlichen Leben mit allen Engeln und Heiligen. Amen.

Samstag, 22. September 2012

Eingeweiht

Das Pentlinger Haus des Hl. Vaters ist heute als Theologische Begegnungsstätte vom Präfekten der Glaubenskongregation und ehemaligen Bischof von Regensburg EB G.L.Müller eingeweiht worden. Anwesend waren u.a. auch der Apostolische Nuntius Périsset, Papstsekretär Gänswein- mit dem Spezialauftrag seines " Chefs" Fotos zu machen und zu berichten- Papstbruder G.Ratzinger & Gloria von Thurn und Taxis.
Erzbischof Müller verabschiedet sich an diesem Wochenende auch von seiner alten Diözese und hat dazu alle Regensburger eingeladen.
Die Welt berichtet .
Vom Bayrischen Rundfunk gibt es hier ein kurzes Video und die Mittelbayrische hat eine Fotostrecke  und einen Bericht zu bieten, in dem auch eines der Ausstellungsstücke, der Brief an das Christkind von 1934 erwähnt wird..

Der Papst in Deutschland - ein Jahr danach (3)


Petrus bei den Heiden: Happy End!






Ouvertüre. 
Die blaue Tartanbahn, die sonst eher Heimat für Spitzensportler und Weltrekordler ist, wird zur „Mall“ von Berlin: Der Papst, frenetisch gefeiert und bejubelt von 70.000 Menschen!
Trotz Verbot ist es vielen gelungen, Fahnen und Spruchbänder ins Stadion zu „schmuggeln“, so dass dem Papst ein herzliches Willkommen bereitet ist. Als das Papamobil aus dem Stadion herausfährt, kehrt Stille ein.
Inzwischen ist das Stadion voll. Auch die Ehrengäste sind vollzählig eingetroffen und haben in der Mitte des Stadions Platz genommen. Alles wartet auf den Beginn der Messe mit dem Einzug von Papst, Co-Zelebranten und liturgischen Diensten. Doch vorher hat der Herr noch ein besonderes Zuckerl für die versammelten Ehrengäste und die Mitarbeiter des Ordinariats, die sich (natürlich) selbst die besten Plätze gesichert haben:

Benedikt XVI, tragende Säule der heutigen Kirche

So titelt Pater Dominique Hélou in der französischsprachigen libanesischen Tageszeitung L`Orient, LeJour

"Der Besuch des Heiligen Vaters im Libanon war ein großes Fest der Kirche, ein Augenblick der Freude, in dem die Kirche sich um den Papstscharte, um ihm ihre Liebe zu bezeugen.
In der großen Unsicherheit unserer Zeit ist er die Säule, die die Kirche trägt. Er tut das mit Einfachheit und ohne großen Wirbel. Seine gelassene Heiterkeit is beeindruckend.
Es ist die Kraft des Hl. Geistes, die sein Leben leitet. Es ist sein Glaube.Die spezielle Berufung Petri ist, den Gauuben seiner Brüder aufrecht zu erhalten und zu stärken.
Er mag ein wenig müde gewirkt haben aber er hat in diesen TAgen einewunderbare Synthese geschaffen, wie die Haltung der Gläubigen sein sollte: in der Nachfolge Jesu Christi, die die Macht suchend sondern den Dienst, wenn erforderlich bis zum Martyrium.
Dem liegt immer dieser eine Schlüsselgedanke zugrunde, daß das Grundproblem die Notwendigkeit der Re-Evangelisierung wegen des Glaubensverlustes ist.
Das ist die Hauptlinie seines Pontifikates: Die Einladung, den Blick auf die Liebe Christi zu wenden, auf die Eucharistie, auf die zentralen Themen des Glaubens, die man auf 7 Worte reduzieren kann.

Überraschung!

Die Politik hält doch immer wieder Überraschungen für uns bereit.
Heute z.B. berichtet die Süddeutsche, dass Frau Göring-Eckart von den Grünen ihren Parteimitgliedern erzählt, dass sie  mit dem Papst bei einem Treffen über die Situation der Homosexuellen gesprochen hätte.

Das kommt natürlich einem Outing gleich:
Frau Göring-Eckart heißt gar nicht Göring-Eckart, sondern Katrin Lindemann und ist die Tochter vom Rentner Erwin, der ja damals nach seinem Lottogewinn seiner Tochter und dem Papst eine gemeinsame Herrenboutique in Wuppertal finanziert hat.
Wir vermuten, dass das eigentlich geheim bleiben sollte, denn natürlich führt die Herrenboutique auch Bekleidung für HS.
Da Frau Lindemann (Göring-Eckart) aber unbedingt ein bisschen "Name dropping" brauchte und mit dem Papst angeben wollte, hat sie sich jetzt geoutet. Hier noch mal als Beweis, die Aussage von Papa Erwin: